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Alle Artikel kategorisiert unter »Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar«

Eleganter Übergang – „Win-Win-Situation“

04.06.19 (Johanna Heber) -
Seit 2008 existiert der postgraduale Studiengang Thüringer Opernstudio (TOS). Als eine Kooperation der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar mit vier Thüringer Theatern wird jungen Sängerinnen und Sängern die Möglichkeit eröffnet, wertvolle Bühnenerfahrungen und professionellen Gesangsunterricht an der Hochschule zu kombinieren. Die Leitung des TOS hat der Weimarer Gesangsprofessor Siegfried Gohritz. Johanna Heber sprach mit den Verantwortlichen der Theater in Weimar, Erfurt, Nordhausen und Gera über das Erfolgsmodell.

Nachrichten aus der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar

30.10.18 () -
Forschungsprojekt zu Tonträgern / In den Top Ten der Musiksammlungen

Zwischen Telemann und Techno

In Weimar befindet sich das größte musikwissenschaftliche Institut im deutschsprachigen Raum. Zehn Professuren im Bereich der Musikwissenschaft, der Musiktheorie und des Kulturmanagements sorgen in jedem Semester für ein umfängliches Vorlesungsverzeichnis von bis zu 50 Seiten. Von 2014 bis 2017 leitete Prof. Dr. Christiane Wiesenfeldt das gemeinsame Institut der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität Jena. 1972 bei Kiel geboren, hat sie seit 2012 am Institut den Lehrstuhl für Historische Musikwissenschaft mit den Forschungsschwerpunkten Musik der Renaissance und Musik des „langen“ 19. Jahrhunderts inne. Außerdem ist sie stellvertretende Sprecherin des Graduiertenkollegs Modell Romantik. Jan Kreyßig sprach mit ihr über das Ziel einer Liszt-Gesamtausgabe, Phänomene der Musik und berufliche Perspektiven für Alumni.

Blitzende Blicke

03.05.18 (Elmar Fulda) -
Es war ein heißer Sommertag Anfang August 2017. Am Pult der Camerata Salzburg stand Marie Jacquot, die 1. Kapellmeisterin und stellvertretende Generalmusikdirektorin des Mainfran-kentheaters in Würzburg. Sie hatte es ins Finale des renommierten „Young Conductors Award“ der Salzburger Festspiele geschafft, für das sich nur drei Kandidatinnen und Kandidaten qualifizieren konnten. Die 27-Jährige befand sich während dieses Auftritts zugleich noch im letzten Semester ihres Konzertexamens-Studiums an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar in der Klasse von Prof. Nicolás Pasquet und Prof. Ekhart Wycik.

Offen für Experimente

01.12.17 (Jan Kreyßig) -
In den vergangenen Jahren leitete Prof. Jürgen Puschbeck nicht nur seinen Kammerchor, sondern parallel auch noch die Projekte des großen Chors der Weimarer Musikhochschule. Nun wird diese Verantwortung in der Nachfolge der Professoren Teutschbein und Berger wieder auf mehrere Schultern verteilt. Gleich zwei neue Professuren für Chor- und Ensembleleitung haben zum Sommersemester 2017 ihre Arbeit aufgenommen: Kerstin Behnke mit dem Schwerpunkt klassische Chormusik sowie Juan M.V. Garcia mit dem Schwerpunkt Jazz, Rock und Pop. Beide sind institutionell dem Institut für Musikpädagogik und Kirchenmusik zugeordnet.

Soziale Adern

02.06.17 (Carolin Kirsch) -
Mit dem Deutschlandstipendium werden Studierende mit besonders herausragenden künstlerischen, pädagogischen oder wissenschaftlichen Leistungen gefördert. Dank vieler Unterstützer konnte die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar im Studienjahr 2016/17 insgesamt 23 dieser Stipendien vergeben. Edle Spender sind die Carin Riesen Stiftung und die Thüringer Aufbaubank (jeweils fünf Stipendien), die Gesellschaft der Freunde und Förderer der HfM Weimar sowie die Ernst-Abbe-Stiftung (jeweils zwei Stipendien), die Carl Zeiss AG, die Richard-Borek-Stiftung, der Sandsturm Kairo e. V., Prof. Dr. Wolfram Eberbach, Gisela Zwiesau, Dr.-Ing. Hans-Reinhard Hunger, Frank und Birgit Siegmund sowie Christoph Drescher (jeweils ein Stipendium).

Kontrapunkt im Labyrinth

07.12.16 (Thomas Grysko) -
Das für Außenstehende vielleicht etwas sonderbar klingende Fach „Schulpraktisches Klavierspiel“ soll Musiklehrerinnen und Musiklehrer auf die spätere Berufspraxis vorbereiten. Seit 1992 wird von der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar hierfür alle zwei Jahre ein eigens initiierter Wettbewerb ausgerufen. Ob es sich dabei um nüchternes Schulhandwerk, humorvolle Klavierkunst oder doch musikalische Universalität Lisztscher Prägung handelt, hat unser Autor Thomas Grysko beim Besuch des 13. Bundeswettbewerbs für Schulpraktisches Klavierspiel Grotrian-Steinweg herauszufinden versucht. Hierfür begleitete er die Weimarer Schulmusikstudentin Josefine Schlät Ende April 2016 auf ihrem Weg durch den Wettbewerb.

Zart besaitet?

02.06.16 () -
Blitzartig ins Berufsleben startete der 1. Preisträger des Spohr-Wettbewerbs 2013: Der Geiger David Castro-Balbi gewann als 19-Jähriger in der Kategorie III (18 bis 20 Jahre), ein Jahr später wurde er schon Konzertmeister im Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera – und studiert parallel noch in Weimar bei Prof. Dr. Friedemann Eichhorn.

Von Null bis Neunundneunzig

02.06.16 (Jan Kreyßig) -
Den entscheidenden Impuls gaben die Japaner: In den 1960er-Jahren bekam man in Westdeutschland einen Schrecken, als sich herausstellte, dass im Fernen Osten bereits Vorschulkinder musikalisch unterrichtet wurden. Eine Delegation des Verbandes Deutscher Musikschulen traf sich daraufhin mit Vertretern der Firma Yamaha. Es folgte das erste offizielle Lehrwerk „Curriculum Musikalische Früherziehung“. Die Weimarer Professorin für Rhythmik und Elementare Musikpädagogik, Marianne Steffen-Wittek, zeichnet die Entwicklungen nach, die ihr pädagogisches Fachgebiet seitdem durchlaufen hat – bis hin zum neuen Lehrwerk „timpano“, das Anfang 2016 veröffentlicht wurde. Sie spricht auch über ihr Engagement an Grundschulen und Unterrichtsstrategien.
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