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Alle Artikel kategorisiert unter »Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt«

Gesellschaftliche Teilhabe durch Kunst

29.05.19 (Elmar Fulda) -
Es war ein Treffen, das parallele Überzeugungen offenbarte: Hochschulpräsident Prof. Elmar Fulda lud Frankfurts Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig zu einem Gespräch über das Selbstverständnis von kultureller Teilhabe ein. Was die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) im Leitbild verankert hat und durch offenen, kostenfreien Zugang zu vielen Veranstaltungen realisiert, findet sein Pendant im freien Eintritt für Studierende, Kinder und Jugendliche in die städtischen Museen Frankfurts. Hartwig und Fulda diskutieren, was ihnen wichtig ist: die Türen zu den unterschiedlichen Künsten für alle zu öffnen.

Performative Ansätze in der Vermittlung

30.10.18 (Ingo Diehl) -
Das Vermitteln und das Testen von neuen Lehrformaten in ungewöhnlichen und innovativen Kontexten ist einer der inhaltlichen Schwerpunkte im Masterstudiengang für Contemporary Dance Education (MA CoDE) des Ausbildungsbereichs Zeitgenössischer und Klassischer Tanz der HfMDK in Frankfurt am Main.

Seid ihr alle da ?

30.10.18 (Elmar Fulda) -
Wie entsteht Kunst? Wann passiert es, dass aus Skizzen, Entwürfen, dem Ausprobieren, Verwerfen und neuem Versuchen etwas Gültiges wird?

Freiheit und Verantwortung

03.05.18 (Christopher Brandt) -
Die Frage, ob Kunst und Kultur im allgemeinen Diskurs in irgendeiner Form relevant sind, bekommt angesichts des politischen Klimas eine neue Dimension. Es wird sozusagen ernst. Wir leben offensichtlich in einer Gesellschaft, in der es für uns nicht mehr nur darum gehen mag, die eigenen Tätigkeiten zu legitimieren, sondern ernsthaft darüber nachgedacht werden muss, ob Dinge, die wir vertreten und die die ehemalige Kulturnation Deutschland ausgemacht haben, weiterhin oder gerade jetzt notwendig sind, um ein zivilisiertes Miteinander zu ermöglichen. Haben wir dem, was uns beunruhigt, etwas entgegenzusetzen?

Ein weites ungepflügtes Feld

02.01.18 (Christopher Brandt) -
Es ist sicherlich kein Zufall, dass der Bereich „Künstlerische Forschung“ von den deutschen Musik- und Kunsthochschulen in dem Moment als relevant wahrgenommen wird, da sich die Berufsfelder, für die traditionell ausgebildet wird, aufzulösen beginnen. Wenn man sich von einem Ausbildungskonzept verabschiedet, das sich im Wesentlichen auf eine Methodik zum Bestehen von Orchesterprobespielen oder der Unterzeichnung eines Anfängervertrags an einem deutschen Stadttheater verengt, kann eine gründliche Reflexion über die Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns nicht ausbleiben.

Kunst braucht eine Präsenz des Augenblicks

02.06.17 (Christopher Brandt) -
Alles hat seine Zeit. Wie lange braucht es, eine Mozartsonate zu lernen? Eine Unterrichtsstunde vorzubereiten? Einen Studiengang zu entwickeln? Es ist faszinierend, wie viele unterschiedliche zeitliche Abläufe an einer Kunsthochschule wie der unseren parallel laufen. Das ist an anderen Institutionen vergleichbarer Größe ähnlich. Interessant ist jedoch, dass „Zeit“ gleichzeitig sozusagen unser Kerngeschäft ist, weil sich in ihr Musik, Theater und Tanz manifestieren, die uns tagaus, tagein beschäftigen.

Bologna und die Folgen

07.12.16 (Anatol Riemer) -
Warum Bologna? Es gibt so viele spannende Themen rund um die Arbeit an Kunsthochschulen. Gehören Module, Credits und Studienverlaufspläne dazu? Als die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) wie die meis­ten anderen in Europa vor einigen Jahren in den Bolgnaprozess einstieg, also die bisherigen Studiengänge auf das System Bachelor und Mas­ter und die dazugehörige Modularisierung von Studiengängen umstellte, wurde damit ein System installiert, das weniger statisch als prozesshaft ist. Nachdem einige Jahre ins Land gegangen sind, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um das System zu betrachten, wie sich dieser Prozess konkret auf die Studien- und Arbeitsbedingungen ausgewirkt hat.

Konzertgitarrist und Dozent

02.06.16 (Christopher Brandt) -
Seit 1. Mai leitet Prof. Christopher Brandt als geschäftsführender Präsident die Geschicke der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK), bis in einem ordentlichen Wahlverfahren voraussichtlich Ende dieses Jahres ein neuer Präsident gewählt wird. Brandt, der einstimmig durch den Hochschulsenat bestätigt wurde, übernimmt die Führung des Hauses – gemeinsam mit den weiteren Präsidiumsmitgliedern Angelika Gartner (Kanzlerin) und Prof. Ernst August Klötzke (Vizepräsident). Nach zwölf Jahren und zwei erfolgreichen und prägenden Amtszeiten war Thomas Rietschel nicht wieder zur Wahl des Präsidenten angetreten.

Es liegt was in der Luft

01.12.15 (Thomas Rietschel) -
Manchmal liegen Themen in der Luft. Und dann wird es höchste Zeit sie aufzugreifen. Je eher, desto besser, sonst läuft man Gefahr, aktuelle Entwicklungen zu verschlafen. So ist das auch bei der künstlerischen Forschung. Überall taucht dieses Thema gerade auf. Der Vorstand der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen beschäftigt sich damit, aus anderen Kunsthochschulen kommen Anfragen, der europäische Musikhochschuldachverband AEC hat eine Arbeitsgruppe dazu eingerichtet und in vielen anderen europäischen Ländern wird intensiv daran gearbeitet. „DasArts“ in Amsterdam, das Orpheus-Institut in Belgien oder „DOCH“ in Stockholm – gerade mit großzügigen Finanzmitteln für artistic based research ausgestattet – sind Beispiele dafür.

Das einzig Objektivierbare ist die Subjektivität

10.06.15 (Björn Hadem) -
Keine künstlerische Prüfungskommission dürfte sich je der Illusion hingegeben haben, die Momentaufnahme einer instrumentalen Spielleistung objektiv bewerten zu können. Zugleich ist das Selbstverständnis einer Jury, sich um Objektivität zu bemühen. Drei Professoren, die über Bewertungsmaßstäbe und qualitative Standards nachdenken, merken schnell, dass derlei Fragen untrennbar mit der Reflexion des eigenen pädagogischen Selbstverständnisses verbunden sind. Das tun im Interview folgende HfMDK-Instrumentalprofessoren: Flötist und Dirigent Michael Schneider, Leiter des Studiengangs Historische Interpretationspraxis, Michael Sanderling, Professor für Violoncello und Chefdirigent der Dresdner Philharmonie, sowie Cellist Lucas Fels, Inhaber der Stiftungsprofessur „Interpretatorische Praxis und Vermittlung neuer Musik“ und Cellist des Arditti String Quartet London.
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