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Alle Artikel kategorisiert unter »Interview«

Die wichtigen Dinge lassen sich nicht vermessen

31.08.18 (Charlotte Seither) -
Zwischen „Auftrag und unbändiger Lust“ beschreibt Charlotte Seither ihr Movens zum Komponieren. Neben der Arbeit an tönenden Gebilden ist sie in zahlreichen Gremien aktiv, unter anderem als Aufsichtsratsmitglied der GEMA. Martin Hufner traf Seither zum Gespräch über Neue Musik, Engagement und falsch verstandene Sozialromantik.
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„Ich mag es, in Ideen einzutauchen“

26.05.18 (Stefan Pieper) -
Luise Volkmann ist Bandleaderin, Komponistin, Arrangeurin, Saxofonistin, Flötistin und – künstlerisch betrachtet – eine junge Wilde, die ernsthaft arbeitet und der es doch eigentlich „nur“ darum geht, ehrliche Empfindungen in Musik zu kleiden. Nach dem Studium in Leipzig zog es die gebürtige Bielefelderin nach Paris. Seitdem saugt die 25-Jährige die Energie einer internationalen Musikmetropole begierig auf und legt in ihren Projekten eine schwindelerregende Dynamik an den Tag. Ihr 12-köpfiges Ensemble „Eté Large“ ist gerade groß genug, um alle Ideen zum Ausdruck zu bringen!

Modernisierte Gesellschaften und ihr Klang

14.02.18 (Andreas Kolb) -
Gesellschaftsbezogene Themensetzungen vergangener Jahre wie Postkolonialität, „Ostasien modern“ oder die Denkfigur jüdischer Identitäten im Spannungsfeld von Diaspora und Globalität stehen dafür, wie weit sich das Forum neuer Musik von der tradierten Konzertform entfernt hat und zu einer Musik- und Denkwerkstatt geworden ist. Das Thema 2018 – Echoes of ‘68 – ruft nach der Straße. Geht das Forum neuer Musik 2018 dorthin? nmz-Chefredakteur Andreas Kolb sprach mit DLF-Redakteur Frank Kämpfer.

Das Entrepreneur-Projekt Bratsche

07.12.17 (Andreas Kolb) -
Im Zentrum der Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrats Ende Oktober stand unter anderem die Frage: „Inwiefern kann die zunehmende Ökonomisierung unserer Gesellschaft mit künstlerischer Kreativität vereinbart werden?“ Die nmz-Redaktion ließ sich vom Thema zu einer Umfrage unter Kreativen inspirieren. Etwas verschärft fragten wir damals „Kastriert Kapitalismus Kreativität?“. Der Bratschist Nils Mönkemeyer meldet sich jetzt etwas später, aber dafür ausführlicher zum Thema zu Wort.

Beurteilung von außen, Sicht von innen

19.07.17 (Barbara Haack) -
Anfangs waren es zwölf Kinder. Als Yoshi Kinoshita 1989 den Kinderchor der Musikschule Wolfratshausen gründete, hatte er ein Kontingent von einer Stunde pro Woche. Heute sind es an die 200 Kinder, die in vier Altersgruppen singen, und der studierte Flötist, Sänger und Musiktherapeut hat in seiner Funktion als Chorleiter eine ganze Stelle inne. Zwischen 1989 und heute liegen viele Jahre der kontinuierlichen Arbeit mit Kindern, zahlreiche Konzerte und Projekte, Reisen, Probenwochen und erfolgreiche Teilnahmen an Chorwettbewerben. Über seine Art, mit den Kindern zu arbeiten und seinen Umgang mit dem Thema Wettbewerb sprach nmz-Herausgeberin Barbara Haack mit dem engagierten Chorleiter.

Glauben, schöpferisch sein – im Anthropozän

07.03.17 (Andreas Kolb) -
„Im Anthropozän“ – das klingt nicht nach Musik. Aber dieser Begriff hat in der Öffentlichkeit zu kursieren begonnen. Frank Kämpfer, DLF-Redakteur und Kurator des Kölner Forum neuer Musik, hält das Thema für derart relevant, dass er sich mit seiner Festival-Planung 2017 wieder einmal weit auf außermusikalisches Terrain begibt. Die Arbeit begann folgerichtig statt mit Partituren mit brisanter Lektüre – auch für die Veranstaltungspartner, die Kölner Musikhochschule und die Kirche Sankt Peter. nmz-Chefredakteur Andreas Kolb sprach mit Kämpfer über das aktuelle Forums-Programm.

Die Frauen trauen sich oft noch nicht

06.10.16 (Barbara Haack) -
Das Thema „Frauen in der Musik“ steht im Mittelpunkt dieser nmz-Ausgabe (sie­he auch S. 17ff. und 25). Die Redaktion hat Musikerinnen, Intendantinnen und Musikpädagoginnen zum Thema befragt. nmz-Herausgeberin Barbara Haack unterhielt sich in diesem Zusammenhang ausführlich mit der Dirigentin Marie Jaquot, die als erste Kapellmeisterin und Stellvertreterin des GMD im Mainfrankentheater in Würzburg tätig ist.

Aufrichtig agieren!

27.04.16 (Stefan Pieper) -
Kristjan Järvi und Branford Marsalis und musizierten in der Münchener Nationaltheater gemeinsam. Ersterer leitete das Staatsopernorchester, was beim Akademiekonzert aus dem Orchestergraben heraus treten durfte. Der Weltstar auf dem Jazz-Saxofon agierte als einfühlsamer Solist in Darius Milhauds Scaramouche sowie dem, von Elementen aus Rockmusik geprägten Tallahachie Concerto des Niederländers Jan Ter Veldhuis – für alle Beteiligten inclusive dem Münchener Opernpublikum tat sich erfrischendes Neuland auf! Und genau darum geht es Kristjan Järvi, wenn er Stereotypen im Konzertbetrieb aufbrechen will. Sein prominenter künstlerischer Partner steht diesem Anspruch nicht nach: Die Beschäftigung mit „klassischer“ Musik ist für den Saxofonisten aus Louisiana immer wieder eine Auffrischung, von der beide musikalischen Lager profitieren. Und hinter den Kulissen der Generalprobe gaben sich beide Künstler erfrischend gesprächig.

Aspekte des Körperlichen in Neuer Musik

01.03.16 (Jörn Peter Hiekel) -
Vom 30. März bis zum 2. April 2016 findet die 70. Frühjahrstagung „Body sounds“ des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung statt.
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