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Alle Artikel kategorisiert unter »Jazz«

An der Entwicklung des neuen Preises partizipieren?

31.05.18 (nmz-red) -
Nachdem die ECHO Musik-Preise aufgelöst worden sind und nun auch die Verleihung des ECHO Jazz-Preises 2018 abgesagt wurden, meldeten sich am 21. Mai 2018 die Jazz-ECHO-Preisträger Charlotte Greve, Céline Rudolph, Sebastian Sternal, Sebastian Gramss, Hanno Busch, Lukas Bamesreiter, Richard Friedrich Schwartz und Markus Stockhausen gemeinsam zu Wort. Die nmz druckt die Erklärung im Wortlaut:

Programmierte Grenzüberschreitungen

31.05.18 (nmz-red) -
Wenn das Eröffnungskonzert eines Fes­tivalklassikers im Warenlager des Baumarkts TopHaus AG in Bozen stattfindet, dann sagt das viel aus über das Konzept hinter dem Festival. Es zeigt die Art und Weise wie Festivalchef Klaus Widmann neue, unkonventionelle Locations für seine Künstler sucht. Vor allem aber sucht er neue Partner, Partner mit offenen Ohren für zeitgenössischen, jungen und noch nicht im Konzertritual erstarrten Jazz. Ein Massenpublikum gewinnt er so nicht, aber ein treues und immer wieder junges Publikum.

Kompakt, konzentriert, kompetent

30.04.18 (Ralf Dombrowski) -
Am Ende gab es wieder Gutes zu berichten. Die Zahl der Fachteilnehmer und ausstellenden Firmen hat mit 3.282 im Vergleich zum Vorjahr (2017: 3.169) ein wenig zugenommen. Insgesamt 17.000 Besucher tummelten sich in den Hallen der Messe Bremen und bei den dazugehörenden Konzertveranstaltungen. „Die jazzahead! ist einzigartig und hat erneut bewiesen, dass Bremen auf der Jazzlandkarte der Welt die Hauptstadt ist“, erklärte Messechef Hans Peter Schneider als Conclusio, ein wenig blumig, aber zumindest für ein paar Tage im April doch mit einem wahren Kern.

Improvisation & Jazz für Kinder

31.03.18 (Franziska Wenzlick) -
Wie schon im vergangenen Jahr, findet auch 2018 wieder eine Fachtagung zum Thema „Improvisation & Jazz für Kinder in der Praxis“ im Vorfeld der Musik­fachmesse „jazzahead!“ in Bremen statt. Franziska Wenzlick sprach für die nmz mit Sascha Wild, Leiter des Programms „Jazz und Improvisierte Musik in die Schule!“ und Referent bei der Fachtagung am 19. April.

Lange Schlangen, doch keine Kassen

15.02.18 (Ssirus W. Pakzad) -
Damit hatten wohl selbst Optimisten nicht gerechnet. Schon zur Premiere, an einem eisig kalten Sonntagmorgen im Januar 2009, pilgerten Hunderte Menschen an die Kreuzung Mittlerer Ring/ Lerchenauer Straße in München. Der Andrang hat bis heute nicht nachgelassen. Im Gegenteil. Die Warteschlangen, die sich vor den Konzerten bilden, werden immer länger, ziehen sich im Hauptgebäude der BMW Welt von einem Ende zum anderen. Warum ist der BMW Welt Jazz Award, der jetzt in die zehnte Runde geht und damit ein Jubiläum feiert, nur ein solcher Publikumsmagnet?

Winter-Jazz

31.01.18 (Stefan Pieper) -
Das lässt hoffen: Da stehen junge Menschen einmal nicht für das neueste ­iPhone Schlange, sondern für Jazz! Beim Winterjazz in Köln mutiert das hole Wörtchen „Hype“ endlich mal wieder zu so etwas wie „Ausstrahlung“. Auf jeden Fall dabei sein wollte das Publikum im Kölner Stadtgarten, um handgemachte, ehrlich empfundene Musik hautnah zu erleben. Dass Jazz wieder „sexy“ ist, dafür möchte die Kölner Saxofonistin Angelika Niescier ihren Beitrag leisten. Sie lernte in New York das Vorbild für den Kölner Winterjazz kennen, bei dem die freie Szene der Stadt zu einem „free concert“ zusammen kommt.

Drei Jahre sind zu wenig

30.11.17 (Martin Hufner) -
Drei Jahre haben die künstlerischen Leiter des Jazzfests Berlin Zeit, Programme zu gestalten, dann ist ihre Zeit abgelaufen. Gerade, wenn es spannend wird und das Profil sich schärft, ist es vorbei. Vorbei auch für Richard Williams, den Engländer, der von 2015 bis 2017 das Jazzfest Berlin programmierte.

„Heute möchten alle mitspielen“

30.11.17 (Stefan Pieper) -
Wenn der Festival-Macher Uli Bär von der Jugendkunstschule Unna mit dankbaren Zuhörern ins Gespräch kommt, muss er oft korrigieren: Das berühmte Fünfvierteltakt-Stück „Take 5“ ist nicht original von Dave Brubeck, sondern von Paul Desmond. Aber „Take 5“ steht in der Region zwischen Hamm, Soest und Unna ohnehin für noch viel mehr: Nämlich für die Vielfalt des Jazz. Alle zwei Jahren laden mittlerweile fast 40 Spielstätten zum Konzertmarathon in Jazzclubs, Theater, Konzertsäle, Brauereien oder auch mal auf einem ausgedienten Förderturm – insgesamt 50 Jazzkonzerte in 50 Tagen in 20 Städten.

Standing Ovations für Pat Metheny im Opernhaus

31.10.17 (Barbara Lieberwirth) -
Wie fließend die Genregrenzen im zeitgenössischen Jazz sind, haben die 41. Leipziger Jazztage unter Beweis gestellt. Über 100 Musikerinnen und Musiker zogen in 22 Konzerten heimisches sowie weitgereistes Publikum in ihren Bann. Die Spielorte des Festivals sind nach wie vor signifikant, reichen sie doch vom kleinen Szeneclub bis hin zum städtischen Opernhaus. Neuer Spielort in diesem Jahr war das zum Veranstaltungsort umgebaute Westbad, das mit einer Kapazität von über 900 Plätzen an den zwei Konzert­abenden restlos ausverkauft war – ebenso wie fast alle anderen Festival-Konzerte.

Gelebte Demokratie

28.09.17 (Ssirus W. Pakzad) -
Welchen Stellenwert das Internationale Jazzfestival Saalfelden genießt, zeigte sich wenige Minuten vor dem Eröffnungskonzert im Congress der Pinzgauer Gemeinde: Das Publikum war ganz schön verdutzt, als neben den Ausrichtern der Veranstaltung, neben Bürgermeister Erich Rohrmoser, der Salzburger Grünen Partei-Chefin Astrid Rössler und dem Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer sogar der österreichische Bundeskanzler Christian Kern auf die Bühne kam. Diese Volksdiener versicherten glaubhaft, dass die Politik vom Jazz noch etwas lernen könne: optimierte Demokratie, Offenheit, Spontaneität und den selbstverständlichen, unverkrampften Austausch zwischen verschiedenen Lagern.
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