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Alle Artikel kategorisiert unter »Jazz«

„Love it or leave it!“

29.04.20 (Michael Scheiner) -
„Love it or leave it!“ Ein Satz, den Nils Wogram blind unterschreiben würde. Künstlerische Freiheit bedeutet dem Posaunisten viel, ohne dass dabei die Erwartungen des Publikums ignoriert werden. Mit Root 70 hat sich der gebürtige Braunschweiger „über Jahrzehnte ein Vertrauen erspielt“, welches dazu geführt hat, dass „das was die Zuhörer gern hören und das was wir gern spielen möchten“ in Einklang gebracht werden konnte.

German Jazz Trophy 2020 geht an Arturo Sandoval

28.02.20 (Ralf Dombrowski) -
Zum Auftakt des Festivals jazzopen 2020 in Stuttgart und im Rahmen eines öffentlichen Konzertes wird am 9. Juli von der Stiftung Sparda-Bank Baden-Württemberg in Kooperation mit JazzZeitung.de und nmz die German Jazz Trophy verliehen. Die Ehrung im SpardaWelt Eventcenter am Hauptbahnhof geht an den kubanischen Trompeter und Komponisten Arturo Sandoval (70). Mehr zum Preisträger in den folgenden Zeilen.

Shortcuts – Abkürzung zum Jazzhimmel

01.02.20 (Ulrich Habersetzer) -
Unter dem neuen Namen „Shortcuts“ wurde ein eintägiges Festival nach gleichen Kriterien wie die dreitägige Großausgabe konzipiert: Fokus auf Europa, auf Neuentdeckungen und auf höchste Qualität.

Aus einem Schuhkarton wird kein Weinberg

30.11.19 (Martin Hufner) -
„Das Gegenteil von gut ist gut gemeint“, sagt ein Sprichwort. Es trifft auf das diesjährige Jazzfest Berlin zur Hälfte zu, wesentlich bestimmt jedoch zur akustischen und optischen. Die Auftritte der Jazzmusikerinnen im Haus der Berliner Festspiele fanden nach wie vor zwar auf der hauseigenen Bühne statt, die aber nun ebenerdig liegt und an der Seite wie von hinten durch weitere Zuschauerränge gerahmt wurde. Die ersten Sitzreihen wurden abgebaut und durch Liegematten ersetzt. Alles offenbar mit dem Wunsch, zwischen Publikum und Musikerinnen eine gewisse Nähe zu schaffen. Das Ergebnis, je nach Platz oder Lage, war jedoch sowohl akustisch wie optisch annähernd katastrophal.

Und der Zukunft zugewandt

31.10.19 (Oliver Hochkeppel) -
Die Analogie ist etwas gewagt, aber vielleicht ist es kein Zufall, dass die ostdeutsche Jazz-Hauptstadt Leipzig zum Ausgangspunkt der friedlichen Revolution von 1989 wurde. Ihr Flair war und ist weltoffener, individualistischer und kulturbewusster als in den meisten anderen Städten der neuen Bundesländer. Die vitale Musik-Szene trägt wesentlich dazu bei – mit dem Gewandhaus, der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“, mit dem seit 1973 existierenden Jazzclub und seinen „Jazztagen“ als Aushängeschild.

Intuitive Zusammenarbeit von Ebenbürtigen

26.10.19 (Hans-Jürgen Linke) -
Ein Dreiländereck ist ja wohl das Mindeste. Nicht, um ständig auf der Flucht sein zu können, sondern um gewisse Freiheiten zu haben und bei Bedarf nutzen zu können. Paul Lovens, geboren 1949 in Aachen, hat dort, im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen, nahe der belgischen und der niederländischen Grenze, seine „homebase“ nie aufgegeben: eine nicht sehr große, aber ungemein geschichtshaltige und inhaltsreiche Wohnung. Obwohl er auch in Genua und in Berlin gelebt hat und inzwischen auch in Nickelsdorf im Burgenland. Obwohl er sowieso ständig in Bewegung ist, auf Tournee mit einer seiner langlebigen Bands. Oder als Herbeigelockter zu Projekten mit Musikern, mit denen zu spielen ihm selbst nicht ohne Weiteres eingefallen wäre.

Niederschwellig, erstklassig: Die ganze Welt wird Bühne

27.09.19 (Ssirus W. Pakzad) -
Gefolgt von einem riesigen Pulk Menschen, stürmt ein mit Kontrabässen bewaffnetes Trio ohne Vorwarnung gegen 22.30 Uhr die örtliche McDonalds-Filiale und legt mit Tieftonsalven mal kurz den Fastfood-Verzehr lahm. Diese Art von Flashmob hat Folgen – er wiederholt sich nämlich in einer öffentlichen Herrentoilette und in einer Apotheke ...

Musik allein genügt nicht mehr

29.08.19 (Frank Armbruster) -
Die Stuttgarter Jazz Open zählen seit Jahren zu den Megaevents der Stadt, was nicht zuletzt an den attraktiven Spielstätten liegt. Nach den Anfängen im Bankenviertel und einem wenig erfolgreichen Gastspiel in den Messehallen hat sich das Festival mittlerweile an einigen der schönsten Locations in Stuttgart etabliert. Dazu zählt vor allem der Innenhof des Alten Schlosses, in dessen stimmungsvollem Ambiente – das dazu noch eine sehr akzeptable Akustik aufweist – jene Veranstaltungen stattfinden, die sich an ein größeres, aber eben nicht in die Tausende gehendes Publikum richten.

Spannende Balance

18.07.19 (Oliver Hochkeppel) -
So dehnbar der Genre-Begriff heute auch sein mag, vom Pop unterscheidet sich der Jazz meist noch dadurch, dass man ihn nicht nur als Musiker, sondern auch als Hörer lernen muss. Was mehr denn je eine schlechte Voraussetzung für ein Massenpublikum ist. Und so sind Jazzfestivals eben auch kein Geschäftsmodell wie im Pop, sondern ein Akt der Kulturvermittlung, der ohne Sponsoren oder öffentliche Förderung selten möglich ist.

Wo Entertainment auf hohe Kunst trifft

07.07.19 (Ralf Dombrowski) -
Etiketten im Jazz können langlebig sein. Irgendwann in den mittleren Jahren ihrer Karriere wurde Dee Dee Bridgewater bescheinigt, sie wäre eine neue Ella Fitzgerald. Seitdem gehört diese Zuordnung fest zu ihrer Künstlerbiographie, auch wenn sie nur eine der vielen Optionen darstellt, die Gestaltungskraft der Sängerin und Entertainerin aus Memphis, Tennessee, zu charakterisieren.
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