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Alle Artikel kategorisiert unter »Jeunesses musicales«

Breiten Rahmen abgesteckt

03.05.16 (Verena Weidner) -
KOMPÄD ist in einer Hochphase angelangt. So viele parallel laufende Prozesse hat es innerhalb des Projekts bislang nicht gegeben. Es gilt, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ersten KOMPÄD-Weiterbildung in ihren kompositionspädagogischen Vorhaben zu unterstützen und die dreitägige Abschlussphase auf Schloss Weikersheim vorzubereiten. Gleichzeitig stehen bereits die Evaluation der bisherigen Erfahrungen, die Konzeption der zweiten Weiterbildung sowie die Vorbereitung eines Symposiums auf dem Programm.

Neue Erfahrung, tolle Erfahrung

31.03.16 (Alisia Maier) -
2009 als einmaliges Event von einer Freiwilligen im Sozialen Jahr Kultur der JMD initiiert, fand der Kleinkunstwettbewerb „Leben eben“ in Weikersheim und dem Main-Tauber-Kreis sofort eine so große Resonanz, dass er seitdem jedes Jahr von der jeweiligen Freiwilligen im Sozialen Jahr Kultur der JMD organisiert und durchgeführt wird – im Februar 2016 von Alisia Maier:

JOLO-Kompass: Wissen auf einen Klick

01.03.16 (N.N.) -
Manche Fragen kommen in jedem Jugendorchester früher oder später auf: Wie war das mit den GEMA-Ermäßigungen? Brauche ich tatsächlich ein polizeiliches Führungszeugnis? Und was muss während der Probenphase bei der Aufsichtspflicht gewährleistet sein? Antworten auf solche Fragen stellt die JMD ab sofort in fortlaufenden Schritten in einem digitalen „JOLO-Kompass“, kostenlos online zur Verfügung. Der Titel JOLO beschreibt das Ziel des Projekts: Orientierung für JugendOrchester-Leitung und -Organisation.

Wichtiger Blick hinter die Kulissen

02.02.16 (N.N.) -
Den gemeinsamen Erfolg feiern! Dies taten das Orchester der Musikschule der Hansestadt Lüneburg und die Lüneburger Symphoniker. Im Rahmen eines gemeinsamen Familienkonzerts am 29. November schlossen sie die bundesweit 52. tutti pro-Orchesterpatenschaft. Die beiden Orchester besiegelten damit eine bereits seit längerer Zeit bestehende Zusammenarbeit.

3 gewinnt: Qualität, Kreativität, Partizipation

30.11.15 (Chiara Landwehr) -
Der Wettbewerb unter Schirmherrschaft von Bundesjugendministerin Manuela Schwesig, den die JMD bereits zum zehnten Mal durchführte, zeichnet neben der musikalischen Qualität auch die kreative Programmgestaltung aus und stellt die eigenverantwortliche Umsetzung des Konzertprojekts durch die Jugendlichen in den Vordergrund. Bei der Preisverleihung am 22. November in Weikersheim würdigte JMD-Vizepräsidentin Claudia Klemkow-Lubda, in Vertretung der erkrankten Präsidentin Daniela Stork, das große Engagement der Jugendlichen und ihre Bereitschaft, „sich von Musik inspirieren zu lassen oder Inspirationen in Musik umzusetzen.“ Die festlich-fröhliche Veranstaltung war zugleich der Abschluss eines viertägigen Jugendorchestercamps unter Leitung von Martin Lentz, zu dem die JMD Musikerinnen und Musiker aus allen 14 im Wettbewerb nominierten Orchestern aus dem gesamten Bundesgebiet in die Musikakademie Schloss Weikersheim eingeladen hatte. Vergeben wurden Preisgelder im Gesamtwert von 6.500 Euro.

Martin Christoph Redel geehrt

03.11.15 (N.N.) -
In einem Festakt zum 30. Jubiläum des Bundeswettbewerbs Jugend komponiert, der zugleich der Auftakt zum zweiten bundesweiten Symposion „musik erfinden“ vom 25.–27. September war, wurde Martin Christoph Redel für seine Verdienste als Künstlerischer Leiter des Wettbewerbs geehrt und aus dieser Funktion verabschiedet. Künftig zeichnet der Heidelberger Komponist und Pianist Philipp Vandré für dessen Leitung verantwortlich.

Welcome to my World

27.09.15 (Ulrich Wüster) -
„Sing’ nicht für Dich, Du musst es mir erzählen“, fordert Mental- und Auftrittscoach Annette Berg die junge französische Sängerin Sandrine Droin heraus, die dem emotionalen Gehalt von Puccinis Turandot-Arie „Signore, ascolta“ auf der Spur ist. Fausto Nardi, Dirigent aus Florenz, sekundiert, um die Rhetorik natürlich aus der Partitur heraus zu entwickeln: „Die Phrase hier darfst Du auf keinen Fall unterbrechen, und keine Betonung am Ende! Wie soll es sonst jemals traurig klingen?“ Und dann singt sie es, so wahr und schön, dass der jungen Sängerin selbst die Tränen kommen. „Diese Grenze musst Du ausloten“, weiß Annette Berg. Denn an dieser „cutting edge“ ereignet sich der subjektiv wahre Ausdruck. „Welcome to my World“ ist die Mission des Sängers, „aber bitte nicht privat werden“.

Steile Karriere

09.09.15 (N.N.) -
Ein Renaissance-Schloss als stimmungsvolle Kulisse – das inspirierte Musikstudenten, die seit Mitte der 1950er-Jahre zu den Internationalen Sommerkursen der Jeunesses Musicales Deutschland nach Weikersheim kamen. Auf Initiative von Klaus Bernbacher wagten sie sich auch an das musikalische Gesamtkunstwerk Oper. Heute, fünfzig Jahre später, haben die Opernaufführungen längst die Dimension eines Publikumsfestivals erreicht. Wo früher für die Vorstellungen am Abend Stühle aufgestellt wurden, bietet heute eine Tribüne Platz für gut 1.000 Zuschauer pro Vorstellung. Für die JMD hat „die Oper“, hinsichtlich der finanziellen und personellen Ressourcen, mittlerweile den Rang eines eigenen künstlerischen „Unternehmens“. Bei erfolgreicher Behauptung am Markt ist es gelungen, den ursprünglichen Charme zu bewahren: Die Junge Oper Schloss Weikersheim ist noch immer Kleinod. Was sind die Entwicklungslinien und inhaltlichen Konstanten dieses Erfolgs?

Tolle Liebesspiele und tödlicher Ernst

08.09.15 (Andreas Kolb) -
Die Anzeige eines Sponsors im Programmheft brachte es amüsant auf den Punkt: „1965 – ein Jahr, das Musikgeschichte schrieb: Die Scorpions, Jefferson Airplane, The Doors und Pink Floyd formieren sich zu Rockbands, ‚Help‘, das fünfte Album der Beatles, wird veröffentlicht.“ Und dann am Schluss: „Beethovens ‚Fidelio‘ eröffnet die Oper im Schlosshof in Weikersheim.“

Glückwünsche zum Goldjubiläum

01.07.15 (N.N.) -
Seit 50 Jahren gehört Hans-Josef Menke der JMD als persönliches Mitglied an. Auf der Mitgliederversammlung wurde er für seine großen Verdienste geehrt. „Ich gratuliere Ihnen und ich gratuliere der JMD zu Ihnen!“ würdigte JMD-Präsidentin Daniela Stork das jahrzehntelange persönliche Engagement Menkes. Tatsächlich ergibt sich, will man zumindest die wichtigsten Projekte und Positionen nennen, in denen er aktiv war, eine Art JMD-Lebenslauf.
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