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Alle Artikel kategorisiert unter »Konzertvermittlung«

Annäherungen ohne Raster oder 10-Punkte-Programm

30.01.11 (Constanze Wimmer) -
„Uns geht es darum, die Ohren der Kinder zu öffnen und ihre Wahrnehmung zu schärfen. Letztlich werden sie selbst entscheiden, was ihnen an Musik gefällt, und zu eigenen Auffassungen kommen. Das heißt, wir lenken nicht, sondern bereiten nur ein Feld der Möglichkeiten“, antwortet darauf ein Interviewpartner der Studie „Exchange – die Kunst, Musik zu vermitteln. Qualitäten in der Musikvermittlung und Konzertpädagogik“. Doch wie stellt sich dieses „Feld der Möglichkeiten“ dar und wie können Musikvermittler, Intendanten und Pädagogen überprüfen, ob sie in diesem Feld auch gute Arbeit leisten?

Wie vermittelt man eigentlich eine Preisverleihung?

14.12.10 (Juan Martin Koch) -
Da waren sie also wieder einmal versammelt, die „furchtbaren Vermittler“ (Holger Noltze, siehe nmz 11/2010). Wobei die Versammlung so groß nicht war, die sich da im Studio 1 des Bayerischen Rundfunks anlässlich der Verleihung des „junge ohren preis“ 2010 eingefunden hatte. Mit einigem Wohlwollen zählte man tagsüber drei Dutzend Besucher, die Nominierten, die Präsentatoren und anderweitig Involvierte freilich miteingeschlossen. Tagsüber?

Und dabei dachten wir immer, es ginge um Erziehung

11.11.10 (Georg Beck) -
Wo anfangen? Und mit wem? Mit Murat oder Cynthia, Rita oder Vassos, mit Valerie oder Pierre-Laurent? Egal, wie man die Education-Geschichte des „weltweit bedeu­tendsten Klavierfestivals“ (Fono Forum) aufzäunt – unterm Strich erzählt sie sich als Erfolgsstory, – was an abgeräumten Preisen einerseits („Ausge­wählter Ort 2010“ für Little Piano School, „Kinder zum Olymp!“ fürs interkulturelle Folk-Songs-Projekt), an Anmeldezahlen und einer anhaltenden Aufbruchsstimmung andererseits bemerkbar ist.

Für das Leben anders hören

03.09.10 (Constanze Wimmer) -
Die 37-jährige Maria arbeitet in der Personalabteilung. Sie bleibt gerne im Hintergrund und beschreibt sich als zurückhaltend. Als Schriftführerin des Blasmusik-Vereins ist sie regelmäßig bei Proben der örtlichen Kapelle anzutreffen. Sie tanzt leidenschaftlich gern und liebt ihre steirische Heimatregion um Sankt Gallen mit imposanten Bergpanoramen und einzigartiger Pflanzenwelt.

Hörbar kommt etwas in Gang: Wo Kinder neu tönen – zum Schulkulturprojekt in Essen

06.08.10 (Georg Beck) -
„Neutönende Kinder: meet the composer“. Ein wenig vornehm klingt es schon, das „Schulkulturprojekt“ der „Plattform Neue Musik Ruhr – Entdeckungen“, ihrerseits Förderprojekt des von der Bundeskulturstiftung initiierten Netzwerks Neue Musik. Fünf Klassen aus vier weiterführenden Schulen entwickeln „Gruppenkompositionen“. Aufhänger: „Alice in Wonderland“, die Oper der koreanischen Residence-Komponistin Unsuk Chin an der Essener Philharmonie. Ein Schulprojekt im Belastungstest.

Mit der Sprache des Tanzes eigene Grenzen überwinden

27.05.10 (Albrecht Ziepert) -
Der 2004 veröffentlichte Dokumentationsfilm „Rhythm is it!“ löste eine deutschlandweite Welle von Tanzprojekten mit jugendlichen Laiendarstellern und professionellen Musikern aus. Kaum eine Stadt entging diesem Trend. So folgten unter anderem „Daphnis et Chloé“ in Berlin, „come to move“ in Köln, „Spring in Autumn“ in Leverkusen, „Focus on Youth“ in Hamburg, „Das Treffen“ in Bremen, „Across a Clear Blue Sky“ in Detmold, „inMotion!“ in Aachen, „Zeitsprung – Zu Brahms tanzen“ in Bielefeld, „Anna tanzt“ in München und „Zukunft n.o.w.“ in Saarbrücken.

Mit Schaffensdrang und forschender Neugier

04.05.10 (Anselm Weyer) -
Mit einem rhythmisierten „Guten Morgen“ begrüßt Komponist Thomas Taxus Beck die Kinder aus der 1. und 2. Klasse der Gemeinschaftsgrundschule Manderscheider Platz in Köln.

Dieser Tom Rakewell hat Spuren hinterlassen

28.03.10 (Dietmar Flosdorf) -
Kann überhaupt, und wenn ja, wie nachhaltig kann ein sich über eineinhalb Monate erstreckendes Musikvermittlungsprojekt die Wahrnehmung von klassischer Musik und das Bedürfnis nach eigenen kreativen künstlerischen Aktivitäten verändern?

Entdeckerlust und Offenheit für den kreativen Prozess

26.02.10 (Ludolf Baucke) -
„Trommel mit Gewürz“, „Pusterohr mit Marmelade“ oder „100 Regentropfen“ hatten neunjährige Kinder ihre Kompositionen überschrieben. Als diese und andere Beispiele jugendlichen Komponierens in Osnabrück erklangen, wurde rasch klar, dass das kreative Potential von Kindern und Jugendlichen schier unerschöpflich ist. Es muss nur entdeckt und gefördert werden, was mittlerweile an den verschiedensten Orten und unter verschiedensten Voraussetzungen in Deutschland geschieht.

Das Hamburger Musikleben rückt zusammen

01.02.10 (Barbara Stiller) -
Auch wenn die Elbphilharmonie, wie Pressemitteilungen es jüngst verlauten lassen, noch länger als geplant ein „Unwahrzeichen“ bleiben wird, geht es mit der Nachwuchsförderung in Sachen Publikumsakquise in ganz Hamburg bereits explosionsartig voran. Bei einer Auftaktveranstaltung von „The Young ClassX“ war reichlich Hamburger Hochkulturprominenz vertreten, die es sich nicht nehmen ließ, die Notwendigkeit von musikvermittelnden Aktivitäten mit besonderem Engagement herauszustreichen.
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