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Alle Artikel kategorisiert unter »Konzertvermittlung«

Und das Grün übt sich mezzoforte in Geduld

26.03.09 (Birgit Hendrich) -
In der Traditionsstadt Leipzig sind Musikvermittlungsprojekte für Kinder und Jugendliche keine Seltenheit. Bei dem hier beschriebenen Projekt ist eine neue Idee entstanden, die Eva Hellers Bestseller „Die wahre Geschichte von allen Farben“ zur Grundlage für einen Kompositionsauftrag gewählt hat. 16 musikalisch begabte Jugendliche erhielten die Chance, gemeinsam einen Zyklus für ein professionelles Orchester zu schreiben, der jetzt an einem so renommierten Ort wie dem Gewandhaus zur Aufführung gelangte.

Oper als Gegenstand der Erfahrung und Kommunikation

27.02.09 (Iris Winkler) -
Bei „Oper im Koffer“ [´op:a im ´koffa] (OiK) handelt es sich nicht um einen Krimi, in dem die Leiche eines alten Opas im Koffer entsorgt wird. OiK ist vielmehr ein mehrstufiges Pilotprojekt in der Kulturarbeit mit alten Menschen. Weil sie nicht mehr in die Oper gehen können oder vielleicht noch gar nie in ihrem Leben in der Oper waren, kommt die Oper zu ihnen ins Alten- oder Pflegeheim. Initiiert wurde OiK vom Evangelischen Bildungswerk München e.V. in enger Zusammenarbeit mit der Berliner Musiktheaterpädagogin Iris Winkler. Ausprobiert wurden die Methoden erstmals in der „Musikstunde“, die Insuk Lee, Dozent für Elementare Musikpädagogik an der Musikhochschule München in einem Münchner Pflegeheim seit über zehn Jahren betreut.

Seismograph für Entwicklungen in der Konzertpädagogik

30.01.09 (Barbara Stiller) -
Nunmehr zum dritten Mal wurde der vom netzwerk junge ohren ausgelobte junge ohren preis vergeben, und noch nie gab es so viele Bewerbungen wie diesmal. Ende November wurden die Preisträger für Projekte der Saison 2007/08 bekannt gegeben. „Professionelle Konzert- und Musiktheaterprojekte für ein junges Publikum“ wurden gesucht, und wie unterschiedlich diese Anforderung ausgelegt werden kann, beweisen unter anderem die auf dieser Seite vorgestellten Preisträgerprojekte.

Erfolgreiche Fahndung nach innovativen Ansätzen

06.12.08 () -
Auf große Resonanz ist der für 2008 zum dritten Mal vom netzwerk junge ohren ausgelobte „Junge Ohren Preis“ gestoßen: 53 Bewerbungen sowie weitere 22 Einsendungen für den Sonderpreis „Musik und Medien“, gestiftet von der Landesanstalt für Medien NRW (LfM), spiegeln nicht nur die bemerkenswerte Bandbreite von Konzert- und Musiktheaterprojekten für ein junges Publikum, sondern auch eine weitgehend hohe Qualität der Angebote.

Zwischen Reduktion und Professionalität

06.12.08 (Ute Büchter-Römer) -
Das Projekt „Traumklänge“ verbindet im ON-Netzwerk der Stadt Köln verschiedene Institutionen miteinander, um Kindern die Welt der zeitgenössischen Musik auf spielerische Weise zu erschließen. Die Kinderuniversität, das Musikwissenschaftliche Institut, das Institut für Musik und ihre Didaktik der Universität zu Köln, die MusikFabrik und der WDR gestalteten in einer gemeinsamen Aktion diese Veranstaltung, die sich aus mehreren unterschiedlichen Sequenzen zusammensetzte. Die Vertreter der verschiedenen Institutionen entwickelten ein Konzept, das Workshop, pädagogisches Experiment, wissenschaftlichen Vortrag, Umsetzung von Klang in Bewegung und ein Konzert, das die Vorführung der Eigenproduktion enthielt und das Live-Erlebnis des professionellen Konzertes miteinander verknüpfte. Den Abschluss bildete das Konzert im WDR am 19. Oktober 2008.

Vielfältigen Präsenzerfahrungen einen Boden bereiten

29.10.08 (Juan Martin Koch) -
Muss ich Musik verstehen, um sie richtig zu hören? Wird das Musikerleben intensiver, je mehr ich über ein Stück und darüber weiß, wie es gemacht ist? Sicher doch, mag der Musikwissenschaftler antworten, der seine Daseinsberechtigung im Verfertigen inhaltsschwerer Programmessays sucht. Ach was, sagt die Besucherin und lässt die letzten Minuten vor dem Konzert lieber bei einem angeregten Plausch mit ihrem Begleiter verstreichen. Teils, teils, wägt der Konzertpädagoge ab, verweist auf den komplexen Zusammenhang von Wissen und Verstehen, auf die meist scheiternden Versuche, aus Konzerten vertonte Schulstunden zu machen und sucht mit seiner Arbeit Anknüpfungspunkte in der Erlebniswelt des jeweils anzusprechenden Publikums.

Konzentriertes Hören einer flüchtigen Kunstform

30.09.08 (Constanze Wimmer) -

„Pscht“, mahnte eine Lehrerin streng, bevor das inszenierte Konzert „Es rieselt, es knistert, es kracht“ vor 100 Kindern und ebenso vielen Symposiumsgästen im Vorarlberger Bludenz über die Bühne gehen sollte. Sofort herrschte unter den Teilnehmern am Symposium Einigkeit darüber, dass ein disziplinierendes „Pscht“ in einem Kunstraum für Kinder keinen Platz haben dürfe. Darüber, welche künstlerischen Zugänge in der aktuellen Praxis der Musikvermittlung zum Hören führen, schon weniger.

Entscheidend für den Erfolg sind die Impulsgeber

30.09.08 (Markus Lüdke) -

Man gibt sich heutzutage gern vernetzt. Aus der Anzahl unserer Verbindungen und Kontakte wachsen uns Optionen zu. Je mehr, desto besser – und die eigene Bedeutung wächst gleich mit. Man wird attraktiver, zieht andere an, die ihrerseits ebenfalls an Beziehungsnetzen knüpfen und ihre Möglichkeiten zu erweitern trachten. Die Selbstverständlichkeit aber, mit der wir das heute tun, ist alles andere als selbstverständlich.

Einblicke in luxuriöse Arbeitsbedingungen

06.09.08 (Barbara Stiller) -
„Zukunft@BPhil“ ist mittlerweile wohl allen, die in den vergangenen Jahren das konzertpädagogische Engagement der Berliner Philharmoniker verfolgt haben, ein Begriff. Familienkonzerte, „Kofferkonzerte“, Lehrerworkshops, Einführungsworkshops in die Musik anderer Kulturen, das „Berliner Schulorchestertreffen“ sowie der „Schüler-Kompositions-Wettbewerb“ – alle Sonderveranstaltungen dieser Art werden unter dem eingängigen Slogan subsumiert. Das eigentliche Herzstück von Zukunft@BPhil bilden jedoch die sogenannten „Education-Projekte“, welche von einzelnen Mitgliedern des renommierten Klangkörpers in enger Zusammenarbeit mit eigens dafür engagierten Komponisten, Vokalperformern, bildenden Künstlern, Mediendesignern, Choreografen und weiteren Experten künstlerischer Disziplinen durchgeführt werden.

Den bildungsbürgerlichen Silbersee aufmischen

01.07.08 (Peter Krause) -

Da Hamburg mit der Elbphilharmonie sein Platzangebot in der Klassik mehr als verdoppeln wird und schon jetzt die neobarocke Musikhalle mit ihren zweitausend Plätzen bestenfalls in Konzerten eines chinesischen Pop-­Pianisten voll gefüllt ist, rauchen hinter der imaginären Bühne des neuen Konzerthauses, das nach einer jüngst verkündeten Verschiebung nun im Sommer 2011 seine Pforten öffnen soll, die Köpfe.

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