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Alle Artikel kategorisiert unter »Konzertvermittlung«

Eine Feedback-Partitur mit vielen Kreuzzeichen

01.05.07 (Franziska Olbertz) -

Es ist ein wichtiges Anliegen der Musikpädagogik, musikalische Angebote für Kinder zu evaluieren. Musikpädagogen in und außerhalb der Schule müssen sich fragen, ob sich ihre musikalischen Lerneinheiten, Spiele, Erfahrungsräume und Aufgabenstellungen mit Kindern erfolgreich umsetzen lassen oder nicht. Sie werden rückblickend versuchen einzuschätzen, wie gut sie ihre Ziele erreicht haben. Aber welche Ziele sind das? Was macht die Musikpädagogik und im vorliegenden Fall die Konzertpädagogik gut?

Tanzende Buchstaben, lebende Gemälde

01.04.07 (Michael Dartsch) -
Lesungen mit Musik, Konzerte mit Literatur-Einlagen sind in den letzten Jahren sicher häufiger geworden. Veranstalter suchen nach neuen Wegen, ihr Publikum zu locken, Musikerinnen und Musiker, Autorinnen und Autoren, Rezitatorinnen und Rezitatoren wollen Neues anbieten. Solche Sparten verbindenden Präsentationen sind für ein junges Publikum hingegen noch nicht an der Tagesordnung. Lohnt es sich, darüber nachzudenken und Konzepte zu diskutieren?

„Schließlich bin ich musikalisch geboren“

01.04.06 (Barbara Haack) -

„Rythm is it“, dem Film über das „Sacre“-Projekt der Berliner Philharmoniker, der die rhythmisch-musikalische Arbeit mit über 400 Kindern und Jugendlichen darstellt, ist es gelungen, Bedeutung und Erfolg solcher Arbeit einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Einer Öffentlichkeit, die weit über das Publikum hinausgeht, das solche Dinge normaler-weise wahrnimmt. Viele ähnlich verdienstvolle Projekte bleiben mehr oder weniger im Dunkeln. Allenfalls Eltern und Freunde der beteiligten Kinder, mit etwas Glück ein Reporter der lokalen Tageszeitung, erleben im Regelfall Ergebnisse einer oft höchst engagierten und kompetenten Arbeit mit Kindern.

Munterer Eklektizismus zwischen Avantgarde und Musical

01.12.05 () -

Ist von Kooperationsprojekten zwischen Orchestern und Schulen die Rede, landet man schnell bei Zukunft@BPhil: Den Berliner Philharmonikern ist es mit ihrer groß angelegten Initiative binnen weniger Jahre auf beeindruckende Weise gelungen, bundesweit zu demonstrieren, dass eine intensive Förderung, Betreuung und Pflege des eigenen Publikumsnachwuchses nicht nur sinnvoll ist, sondern auch als Selbstverständlichkeit zum Aktivitätskanon zahlreicher Orchestermitglieder gehören kann. Zeitgleich entstehen aber auch bei anderen Orchestern immer neue Ansätze für eine engmaschigere Zusammenarbeit mit allgemein bildenden Schulen. Alle haben gemein, dass die Darstellungsebenen Musikhören, Instrumentalspiel und -improvisation, experimentelle Stimm- und Sprachaktionen sowie szenisches Spiel zunehmend als gleichberechtigte Aktionsformen „ins Spiel“ gebracht werden. Wie vielfältig die Konzepte dabei ausfallen können, zeigen zwei weitere Beispiele aus Berlin und Kassel.

Alle kreativen Kräfte eingesammelt

01.11.05 (Dirk Jaehner) -

Die bundesdeutschen Landesmusikakademien sind für ihr besonderes Ambiente, sehr gute räumliche Bedingungen und eine inspirierende Atmosphäre, welche ein künstlerisch-kreatives Tun nahezu automatisch zulässt, bekannt. Leider haben auch sie es zu Zeiten, in denen die Mittel und Zuschüsse für Fort- und Weiterbildungsangebote zunehmend rarer werden, nicht leicht. In Anbetracht dieser Situation erscheint es um so bemerkenswerter, wenn sich die dort „beheimateten“ Fort- und Weiterbildner zusammenschließen und „ihre“ Akademie mit einem Großprojekt der außerschulischen Musikvermittlung für kurze Zeit in ein Opernhaus für Jung und Alt verwandeln.

Einfach einmal zuhören

01.09.05 () -

Ein Konzert mit klassischer Musik für Kinder sollte ich gestalten. Das war vor vier Jahren und es stellte sich mir die Frage: „Wie kann das funktionieren?“, in einer Zeit, da die Zuhör- und Konzentrationsfähigkeit unseres Nachwuchses durch mediale Dauerberieselung immer problematischer wird. Und dann wollte ich ja unbedingt die „echten“ Klassiker präsentieren, keine flockigen Eigenkompositionen, keine atemberaubenden oder ulkigen Klangexperimente und schon gar keinen Rap oder Hip-Hop. (Beim Hausbau kümmert man sich auch zuerst um das Fundament und dann erst um das Dach). Dennoch sollte meine „Klassik für Kinder“ (ich bleibe bei „Kinder“ und verzichte auf „kids“) nicht „staubig“ oder gar langweilig sein, sondern ich wollte Spaß, Freude, Neugier und Berührung auslösen.

Jungen Gitarristen eine Chance bieten

01.05.05 (Eckart Rohlfs) -

Schließlich durften sie doch noch in der Goethe-Schiller-Stadt antreten, die über 70 jungen Gitarristen, zwischen 8 und 20 Jahre alt, aus 12 europäischen Ländern. Um die wackelnde Finanzierung doch noch zu sichern, halfen sie in letzter Minute zusammen: der Justizminister ergänzte aus seinem Lotto-Sack, was das Budget des Kultusministers nicht mehr erlaubte. Und auch Degussa-Gold („forschen, bilden, erhalten“), die Orts- und Landes-Sparkassen-Stiftungen sowie weitere Spender aus der Region hatten ebenso begriffen, dass der Einsatz für das von jungen Menschen meistgefragte Musikschulinstrument eine lohnende Investition ist, der man sich nicht verschließen sollte. Noch dazu wenn hier in Musik Heranwachsende herausragende Beispiele musikalischer Leistung und künstlerischer Ausdrucksfähigkeit liefern, Gleichaltrige mit Spannung zuhören und von einander lernen.

Richtungsweisende Bedeutung

01.05.05 () -

Ohne jeden Zweifel gehört die gemeinhin auch Konrad-Adenauer-Studie genannte Schrift zur Neuorientierung des Musikunterrichts zu den bedeutendsten Untersuchungen der letzten Jahrzehnte überhaupt. Sie setzt viele Schwerpunkte grade in solchen Feldern, welche die Musikpädagogik in der Bundesrepublik Deutschland schon lange geräumt hat. Der ästhetische Wert der Musik sei ins Zentrum der musikalischen Bildung zu rücken, ein ausgeprägtes Qualitätsbewusstsein hinsichtlich Komposition, Interpretation und technischer Ausführung von Musik zu entwickeln. Subjektives Musikempfinden und individueller Geschmack stünden objektiver Analyse und sachlich begründeter Orientierung in der musikalischen Vielfalt gegenüber.

Männerchöre – ein deutsches Thema?

01.04.05 (Jörg Riedlbauer) -

Musikvermittlung hat sich bundesweit vielerorts als Terminus Technicus für das weite Tätigkeitsfeld der Konzertpädagogik etabliert. Dass damit auch das Konzert-bezogene Singen und eine entsprechend geförderte Chorarbeit gemeint sein können, hat das Hamburger Chorfest „Jungs mit starker Stimme“ jüngst bewiesen. Welch breiter Vielfalt die Herangehensweisen an eine methodisch behutsame und dennoch motivierende Stimmbildung dabei unterliegen können, zeigt der Facettenreichtum an Möglichkeiten, mit dem sich das Singen im Knaben- oder Männerchor inzwischen entwickelt hat. Bleibt zu hoffen, dass so auch in den deutschen Berufschören das Bewusstsein für eine offensive Art der Nachwuchs- und Publikumsförderung durch Chorkonzerte für ausgewählte Ziel- und Altersgruppen weiterhin wächst.

Klangerzeugung mit vollem Körpereinsatz

01.03.05 (Barbara Stiller) -

Musikpädagogische Fachzeitschriften, denen die Verbreitung von praxiserprobten Unterrichtsmaterialien am Herzen liegt, demonstrieren es mitunter schon fast gebetsmühlenartig von Ausgabe zu Ausgabe: Ein Musizieren mit Körperklängen ist in Schule und Musikschule nach wie vor en vogue – und das nicht erst, seitdem die Gruppe Stomp aus New York auch in Europa Einzug gehalten hat. Das Erfinden und Produzieren vielfältiger Klänge ganz ohne Instrumente auf der Basis des Patschens, Klatschens, Schnipsens und Stampfens bezeichnete Carl Orff seinerzeit als Musizieren mit Klanggesten.

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