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Alle Artikel kategorisiert unter »Konzertvermittlung«

Was ist eigentlich eine integrative Rockband?

01.09.04 (Beate Hennenberg) -

Der Begriff der Musikvermittlung ist seit geraumer Zeit in aller Munde. Im musikalischen Volksmund wird darunter mittlerweile nahezu alles subsummiert, was musikalisch-künstlerisch und musikpädagogisch außerhalb des schulischen Musikunterrichtes für Kinder und Jugendliche angeboten wird. Auch wenn die folgenden Artikel aus Sicht der Fachleute einem recht emanzipierten Begriff der Vermittlung unterliegen, so stellen sie dennoch eine repräsentative und aktuelle Mischung an musikvermittelnden Aktivitäten der außerschulischen Musik- und Konzertpädagogik dar:

Rückkehr in den Urwald als König

01.09.04 (Wolfgang Pfeiffer) -

Kinder für Musik begeistern, das geht nicht nur Eltern und Lehrer an, sondern auch solche, die es einmal werden wollen: die Studierenden des Lehramts Musik. Das Fach Musikpädagogik an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg bietet den Studierenden des Lehramts Musik die Möglichkeit innerhalb des Studiums an verschiedenen Kinderkonzert-Projekten mit zu arbeiten. Die Initiative KlassicCo – gegründet von Wolfgang Pfeiffer und Rainer Turba, angebunden an das Institut für Musikpädagogik an der Universität – bietet Kindern Begegnungen mit klassischer Musik. KlassicCo kooperiert mit verschiedenen Künstlern und Ensembles der Region, in diesem Falle mit den Musikstudenten: neben der Moderation und Gestaltung von kindgerechten Konzerten mit dem Sinfonieorchester der Universität entstehen Projekte, die auf verschiedenste Art und Weise Berührungen mit der Musik und ihren entsprechenden Künstlern erlauben.

Kunst spricht nicht immer für sich selbst

01.06.04 () -

Die Veranstalter des 3. Stuttgarter Musikfestes für Kinder und Jugendliche, die Stuttgarter Musikschule, die Stuttgarter Philharmoniker und die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, hatten vom 1. bis 9. Mai ein vielseitiges Programm für alle Altersgruppen zusammengestellt. Begleitend richtete die Musikhochschule Stuttgart für Studierende, Musiker und Musiklehrer das Symposion „Wege zur Neuen Musik – Perspektiven der Musikvermittlung“ aus. Zur Eröffnung sprach der Rektor der Musikhochschule, Werner Heinrichs mit dem Intendanten der Stuttgarter Staatsoper, Klaus Zehelein über die Situation der Neuen Musik in Hinblick auf das Publikum von morgen. Im Folgenden lesen Sie Auszüge aus den Antworten von Klaus Zehelein.

Beinahe ein Gesamtkunstwerk

01.05.04 (Constanze Wimmer) -

Marie und Fritz spielen vor einem dürren Weihnachtsbaum in einem trostlosen Wohnzimmer irgendwo im Elendsviertel. Der Pate Drosselmeyer, im Trenchcoat und mit heruntergezogenem Schlapphut, verteilt großzügig Bananen, Waschmaschinen und einen Fön – und gleichzeitig Angst und Schrecken unter seinen Kumpanen und Damen aus der Halb- und Unterwelt. Nur wenig erinnert den Zuschauer an die Geschichte des Nussknackers mit Lichterbaum, Familienglück, Mäusekönig und Maries vorsichtigem Blick in die Welt der Erwachsenen. Keine Geschichte für Kinder möchte man meinen – doch gebannt sehen 1.000 Schüler zwischen sechs und zehn im Festspielhaus St. Pölten auf die Bühne, wenn Fritz den geheimnisvollen Drosselmeyer mithilfe seiner Freunde fesselt und den kleinen Nussknacker seiner Schwester Marie zerbricht.

Ein junges Publikum in der Faktorenananalyse

01.03.04 (Ulrike Schwanse) -

Die Frage, wie man auch jüngere Menschen zu regelmäßigen Konzertbesuchen motivieren kann, wird heute vielerorts intensiv diskutiert. Ulrike Schwanse untersuchte in ihrer an der Universität-GH Paderborn angenommenen Dissertation Familienkonzerte, die auf einer Kooperation des Konzertveranstalters mit Grundschulen basieren.

Kindgerechte Vorbereitung aufs Fagottspiel

Im Rahmen eines Landesfachkurses der Musikschule „J.S. Bach“ in Leipzig fand im September das 1. Fagottino-Symposium statt. Der Teilnehmerkreis bestand überwiegend aus Pädagogen, die zum Teil mit ihren Schülern angereist waren. Aber auch interessierte Eltern und Instrumentenbauer kamen, um an einem ersten Erfahrungsaustausch rund um das Thema Fagottino teilzunehmen. Zum Auftakt demonstrierte die Schar der jungen Schülerinnen und Schüler mit Kammermusikwerken in verschiedenen Besetzungen den selbstverständlichen Umgang mit den kleinen Fagotten. Die Begeisterung des Zusammenspiels war so groß, dass die Kinder spontan beschlossen, in die Stadt zu ziehen, um dort als Straßenmusikanten aufzutreten.

Weg von der Pralinenschachtel-Mentalität

01.04.00 (H-T. Wohlfahrt) -

„Viele angehende Pianisten haben wenig Ahnung von den richtigen Bewegungen. Natürlich brauchen wir Spannung zum Klavierspiel; doch gerade deswegen dürfen wir nicht verspannt sein. Man muss sich immer wieder darüber klar werden, ob eine Bewegung organisch mit dem Uhrzeiger oder gegen den Uhrzeiger verläuft. Um Verspannungen abzubauen, arbeite ich ähnlich wie Alexander. Die Alexander- und die Feldenkraismethoden sind für einen Pianisten äußerst wichtig.

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