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Alle Artikel kategorisiert unter »Kulturpolitik«

Wo Kulturpolitik zur Überlebensfrage wird

01.04.20 (Andreas Kolb) -
Als alles anfing, Anfang März, wollte die nmz-Redaktion noch einen Ticker zusammenstellen mit Informationen zu ausfallenden Konzerten, Kongressen und anderen Veranstaltungen aus dem Musikbereich. Das ist nun nicht mehr nötig: Alles wurde abgesagt.

Lichtblicke in Corona-Zeiten

31.03.20 (Juan Martin Koch) -
Nicht zuletzt als Reaktion auf zunächst vielstimmige, dann zunehmend gebündelte Forderungen und Appelle von Verbänden und Interessenvertretungen (siehe Seite 15) sind auf verschiedenen politischen und institutionellen Ebenen Hilfsmaßnahmen beschlossen worden und zum Teil schon angelaufen, welche die dramatischen finanziellen Folgen der Corona-Krise für Betroffene im Musik- und Kulturbereich abmildern sollen. Wir stellen hier einige dieser Soforthilfen zusammen, verweisen aber zugleich auf unsere Webseiten www.nmz.de und https://blogs.nmz.de, wo die Liste laufend aktualisiert wird. Grundsätzlich gilt: Wenden Sie sich in jedem Fall immer zuerst an den Verband, den Verein oder die Interessenvertretung, deren Mitglied Sie sind.

Kein Musikunterricht im Land der Musik?

29.03.20 (Carl Parma) -
„Man sang nur, nach dem Gehör, das theoretische Verständnis war von magerster Sorte, und die Art des Unterrichts so unpädagogisch wie möglich.“ Mit diesen Worten fasste der englische Musikpädagoge John Hullah die Eindrücke seiner Inspektion deutscher Elementarschulen im Jahre 1879 zusammen.

Wie wollen wir in Zukunft an die Shoah erinnern?

29.02.20 (Barbara Haack) -
Man kann nicht behaupten, im Januar dieses Jahres – 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz – sei nicht ausgiebig an die Verbrechen, die in den Jahren 1933 bis 1945 von Deutschen begangen wurden, erinnert worden, an die systematische und fabrikmäßige Ermordung von 6 Millionen Juden. Internationale Begegnungen auf höchster politischer Ebene, Erinnerungsansprachen, Zeitzeugenberichte, Zeitungsartikel, Radiosendungen, Fernsehbeiträge: Überall sprach man von der Shoah, von der Notwendigkeit nicht zu vergessen. Braucht es da wirklich eine Tagung, die sich die Frage stellt: „Wie wollen wir in Zukunft an die Shoah erinnern?“

„We are one people“

07.02.20 (Julia Schölzel) -
Eine Kuhglocke, eine Cowbell, die kraftvoll angeschlagen wird, dazu polyrhythmische Sounds der E-Gitarre. Eine Mähne aus Dread-Locks wirbelt im Gegenlicht, weiß geschminkte Gesichter verschwinden gespenstisch im Bühnennebel. Und dann wird gegen Mitternacht in Ghanas Hauptstadt Accra während des ersten Konzerts der Acces Konferenz trotz schweißtreibender Hitze getanzt, gejohlt, gegrölt: „Wir sind eine Welt, wir sind ein Volk, alle Völker sind eins, egal ob Weiße oder Afrikaner, wir gehören zusammen“, beschwört der Drummer Richard Siko der Heavy Metal Band Arka‘n aus Togo das Publikum und möchte mit seinem Ganzkörpereinsatz am Schlagzeug die Welt wachrütteln. Dröhnende Beats und filigrane Ethnoklänge verschachtelt die einzige Metalband aus Lomé messerscharf in elektrisierender Maßarbeit ineinander und macht sofort neugierig, was während der dreitägigen Konferenz noch zu hören sein wird.

Denkanstöße, Handlungsoptionen

01.02.20 (Juan Martin Koch) -
Im Januar fand in Hamburg die erste „Zukunftswerkstatt Musik und Klima“ statt. Juan Martin Koch hat den Initia­tor Bernhard König, Autor des Aufsatzes „Monteverdi und der Klimawandel“ (nmz 9/2019) zu den Inhalten und Ergebnissen befragt.

Geteilte Freude

01.02.20 (Martin Hufner) -
Das Berliner Abgeordnetenhaus hatte bereits im Mai 2018 beschlossen, die Alte Münze in Berlin Mitte als Kultur- und Kreativstandort zu sichern und zu entwickeln. Im Laufe des Beteiligungsverfahrens konkretisierten sich drei Konzepte für die zukünftige Nutzung von Haus 4 mit seinem Erweiterungspotenzial, die auf bereits bestehenden Konzepten und Ideen basieren. Die Prüfung dieser Konzepte ist durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa nunmehr abgeschlossen.

Kunst ist ein Stück Freiheit

10.12.19 (Andreas Kolb) -
Seit der Schulzeit mit dem Tegernseer Lehrer Grote spielten Kunst und Kultur eine wichtige Rolle im Leben des Anwalts und Politikers Gerhart Baum. Regelmäßig besuchte er als Student die WDRReihe „Musik der Zeit“ in Köln. Hier wurde der Grundstein zu seiner Neigung zur Gegenwartsmusik gelegt, die von seiner Ehefrau Renate Liesmann-Baum, einer Musikerin und Musikkuratorin seit 30 Jahren nachhaltig gefördert wurde. Seine Affinität zu den Künsten verband er von früh an mit kulturpolitischer Verantwortung.

Ent-Bindung

02.12.19 (Theo Geißler) -
Eine feine Sentenz: Musik verbindet. Nur gut, dass solche These die zu verbindenden Personen, Institutionen oder Gegenstände reichlich unbenannt lässt. Sonst müssten wir jetzt auch mal auf die so genannte Große Koalition zu sprechen kommen. Sie hat sich rein klanglich vor allem durch Disharmonie profiliert. Aber auch die ist bekanntlich Klang. Und so erfreute es trotz grummelnden Gemurres des Hinterbänkler-Chores, dass eine Art bedingungsloser Grundrente gemäß des unterschriebenen Koalitionsvertrages der recht unterschiedlichen Koalitionäre CDU, CSU und SPD in Berlin zustande zu kommen scheint. Vielleicht kommt sie ja auch zahllosen unter prekären Bedingungen arbeitenden Musikern/-innen und Musikpädagogen/-innen zugute.

Stellungnahme

30.11.19 (Stellungnahme) -
In der Novemberausgabe kommentierte die nmz unter dem Titel „Freier Fall“ auf Seite 1 unter anderem das Vorwort zur Festschrift für Siegfried Mauser. Zu diesem Thema veröffentlichte das Forschungsinstitut für Musiktheater Thur­nau der Universität Bayreuth auf seiner Webseite eine bemerkenswerte Stellungnahme, die wir hier wiedergeben:
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