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Alle Artikel kategorisiert unter »Kulturpolitik«

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„Eine Explosion von Kreativität“

17.06.22 (Rainer Nonnenmann) -
„Wenn die Entfremdung zwischen ‚eigentlicher‘ (künstlerischer) und ‚uneigentlicher‘ Arbeit (Brotjob) zu groß ist, dann würde ich gerne für ein bedingungsloses Grundeinkommen votieren.“ (Charlotte Seither in einem Interview mit der nmz 7-8/2018: „Die wichtigen Dinge lassen sich nicht vermessen“). Unter Künstlern wird die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens, kurz BGE, immer wieder in Abständen diskutiert. Einen aktuellen Schub erhielt die Debatte durch die Auswirkungen der Corona-Epidemie auf die soziale Lage der soloselbständig tätigen Musiker, die von der damaligen Kulturministerin Monika Grütters die Empfehlung erhielten, in dieser Notlage doch die Grundsicherung in Anspruch zu nehmen. Anlässlich des Stationen-Konzerts von Landesmusikrat NRW und der „Arbeitsgemeinschaft Neue Musik“ (siehe Bericht Seite 15) sprach unser Autor Rainer Nonnenmann mit Michael Levedag vom „netzwerk Grundeinkommen“.

Gerechter, effizienter, günstiger?

16.06.22 (Rainer Nonnenmann) -
In Deutschland wird jährlich rund eine Billion Euro für Sozialleistungen ausgegeben, etwa für Arbeitslosengeld, Grundsicherung, Bafög, Kindergeld, Wohn-, Kleider-, Essens-, Schulgeld et cetera. Etwa einhundert verschiedene Vergabeinstrumente müssen von vielen Millionen bedürftiger Menschen immer wieder beantragt, begründet und mit Nachweisen belegt werden, um dann von Behörden geprüft, bewertet, genehmigt oder abgelehnt zu werden. Allein die Verwaltung dieser Finanzmittel kosten Unmengen an Zeit und jährlich etwa dreißig Milliarden. Zudem werden in Deutschland neben jährlich rund 56 Milliarden bezahlten Arbeitsstunden auch rund 96 Milliarden Stunden unbezahlt geleistet, in Erziehung, Familie, Haushalt, Pflege, Ehrenämtern, Vereinen, Kultureinrichtungen. Wäre es da unterm Strich nicht viel gerechter, effizienter und möglicherweise sogar auch günstiger, allen Menschen pauschal ein von jeglicher Gegenleis­tung abgekoppeltes „Bedingungsloses Grundeinkommen“ zu zahlen?

Genullt oder nicht genullt?

03.06.22 (Andreas Kolb) -
Die Coronapandemie hat für zwei Jahre das Kulturleben zum Erliegen gebracht. Der Neustart hat begonnen, verläuft aber oft zäher als erhofft. Konzert- und Theatersäle füllen sich nur langsam wieder. Kulturkonsumenten wie Kulturproduzenten haben sich neu orientiert, und es gilt, beide wiederzugewinnen. Seit drei Monaten herrscht außerdem Krieg in Europa: Tausende von Geflüchteten kommen auch in Deutschland an und belasten die Etats der Kommunen enorm. Das alles lässt auch die Musikförderung und die Kulturetats bundesweit nicht unberührt.

Pandemie, Krieg und Klimawandel

18.05.22 (Roland H. Dippel) -
Reaktionen auf die Pandemie zeigen es: Die subventionierten Musiktheater-Sparten und Opernhäuser sind keineswegs so langsam und starr, wie man ihnen nachsagt. Für diese Flexibilität benötigen sie unter allen Kultursparten die aufwändigste Organisation und Logistik. Neuinszenierungen subventionierter Musiktheater, das Eintakten großer Orchester-, Chor- und Tanzbesetzungen, nicht zuletzt das Marketing und die Außenkommunikation erzwingen unter heutigen Gegebenheiten einen Vorlauf von zwei bis zu fünf Jahren.

Eine Talfahrt ohne Ziel ?

10.03.22 (Stefan Klöckner) -
Verträge schließt man für den Konfliktfall, und Grundsatzpapiere sollen sich in der Krise bewähren! Verlautbarungen, Resolutionen und lautstarke Absichtsbekundungen, die bei schönem Wetter in die Welt gesetzt werden und in stürmischen Zeiten im Papierkorb landen, gibt es im Kultursektor zu Hauf – so auch für den Bereich der katholischen Kirchenmusik in Deutschland.

Kirchenmusik im Hier und Heute gestalten

01.03.22 (Marius Schwemmer) -
Passau/Regensburg, 8. Februar 2022 /
Liebe Professoren Stefan Baier und Franz Danksagmüller, liebe Mitglieder der Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Ausbildungsstätten für Katholische Kirchenmusik in Deutschland (KdL), lieber Godehard Weithoff, liebe Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Ämter/Referate für Kirchenmusik der Diözesen Deutschlands (AGÄR)

Kulturpolitisch markantes Doppeljubiläum

01.03.22 (nmz-red) -
Am 1. März dieses Jahres ist Olaf Zimmermann seit 25 Jahren Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates. Als er als ehemaliger Galerist seine Tätigkeit am 1. März 1997 noch in Bonn aufnahm, lag die Kulturpolitik des Bundes noch im Dornröschenschlaf. Es ist auch seinem Wirken zu verdanken, dass 1998 die Bundeskulturpolitik aufgewertet wurde, ein Kulturstaatsminister berufen und der Kultur- und Medienausschuss im Deutschen Bundestag installiert wurde. In den dann folgenden Jahren arbeitete er unter anderem in der Enquetekommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages mit.
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