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Alle Artikel kategorisiert unter »Kurz vorgestellt: Soundtracks«

Soundtracks 2022/11

15.11.22 (Viktor Rotthaler) -
Gemischte Gefühle hinterlässt das Anhören dieser CD mit Ufa-Tonfilmschlagern. Dies liegt sicherlich nicht an der ordentlichen Einspielung des Münchner Rundfunkorchesters unter der Leitung von Ernst Theis, sondern am „Konzept“ dieser Kollektion. Seit seiner Gründung 1952 als Tonkörper für die so genannte „gehobene Unterhaltungsmusik“ pflegte das vielseitige Orchester diese Ufa-Schlager, die bald zum Stammrepertoire gehören sollten. Und natürlich in den neuen Arrangements das Material verfälschten.

Soundtrack 2022/09

07.09.22 (Viktor Rotthaler) -
Zu den Highlights des Kinosommers gehörte sicherlich Baz Luhrmanns „Elvis“-Biopic. Wir erinnern uns: seit den 1990ern hat Luhrmann immer mal wieder einen musikalischen High-Conceptfilm inszeniert, der dem Jahrzehnt einen Stempel aufgedrückt hat: „Romeo & Julia“, „Moulin Rouge“ oder das moderne „The Great Gatsby“-Remake. Jetzt hat er sich die Pop-Ikone Elvis Presley geschnappt. Und das zweitbeste Elvis-Biopic inszeniert. John Carpenters „Elvis“-TV-Produktion mit einem sensationellen Kurt Russell bleibt zwar unerreicht, aber Luhrmann und sein „Elvis“-Darsteller Austin Butler, der auch singt, schlagen sich wacker.

Soundtracks 2022/07

15.07.22 (Viktor Rotthaler) -
Der Soundtrack zu diesem bewegenden Doppelporträt ist ein Familienalbum, das auch viel über die musikalische Sozialisation in der Nachkriegsrepublik erzählt. Beginnen wir mit dem Vater: dem Pianisten Eugen Cicero. Anfang der 1960er-Jahre war eine neue amerikanische Jazzwelle über den großen Teich geschwappt. „Jazz goes Classic“ hieß das Motto. Es begann in Frankreich mit Jacques Loussier und den Swingle Singers und setzte sich in Deutschland mit Eugen Cicero fort.

Soundtracks 2022/05

06.05.22 (Viktor Rotthaler) -
Bernard Herrmann: The Film Scores on Phase 4. Decca/Universal +++ John Williams & the Boston Pops Orchestra: Complete Philips Recordings.Universal

Soundtracks 2022/04

11.04.22 (Viktor Rotthaler) -
Sie ist die Ikone der komplizierten deutsch-französischen „Freundschaft“ im Kino der Nachkriegszeit gewesen: die Wienerin Romy Schneider. Im Mai jährt sich ihr 40. Todestag. Jetzt liegen endlich komplette Fassungen ihrer wichtigsten französischen Soundtracks vor. Quartet Records hat die Titel von CAM/Gruppo Sugar lizenziert und bei dieser Gelegenheit alle „Schlampereien“ korrigiert.

Soundtrack 2022/03

09.03.22 (Viktor Rotthaler) -
Es war ein Event für die afro-amerikanische „Community“, das „Harlem Cultural Festival“, das im Sommer 1969 stattfand, kurz vor „Woodstock“. Wie das spätere Festival wurde es mitgeschnitten. Aber während „Woodstock“ später einer ganzen Generation den Namen gab, verschwand das „Harlem“-Material ein halbes Jahrhundert lang in den Archiven. Bis es von „Roots“-Mastermind Questlove wieder entdeckt wurde. Wie „Woodstock“ bot es einen repräsentativen Querschnitt der Szene, von Gospel, Blues (B.B. King) und Jazz (Herbie Mann) bis zu Soul, der viel über die Zeit erzählt.

Soundtrack 2022/02

04.02.22 (Viktor Rotthaler) -
Seit „Rushmore“ von 1998 gehört er zu den originellsten amerikanischen Regisseuren der Gegenwart: Wes Anderson. Mit der wunderbar schrägen Komödie „The Royal Tenenbaums“ kam Anfang des neuen Jahrtausends auch bei uns der Kinodurchbruch.

The Private Life of Sherlock Holmes, Quartet Records

18.06.21 (Viktor Rotthaler) -
Seit den 40ern verband Billy Wilder eine Freundschaft mit dem ungarischen Filmkomponisten Miklós Rózsa. Wie Korngold oder Waxman gehörte Rózsa zu den mitteleuropäischen Komponisten, die im Hollywood-Exil den Sound des „Golden Age of Film Music“ entscheidend geprägt haben. Während des Zweiten Weltkriegs sind drei Filme von Wilder und Rózsa im Teamwork enstanden: „Five Graves To Cairo“, der Film-Noir-Klassiker „Double Indemnity“ und das Alkoholiker-Drama „The Lost Weekend“. Danach war Rózsa bei M-G-M zum Starkomponisten aufgestiegen. Zum Höhepunkt wurde dort sein Score zu „Ben Hur“.

Soundtrack 2020/02

23.02.20 (Viktor Rotthaler) -
Endlich wurde die Filmmusik zu einem der wichtigsten Filme über den Holocaust neu eingespielt: Hanns Eislers Score zu Alain Resnais’ „Nuit et brouillard“ („Nacht und Nebel“) – für die zweite Ausgabe einer Reihe von Eisler-Soundtracks. Benannt hat Capriccio diesen zweiten Teil: „Funeral Pieces/Nuit et broulliard“ (sic).

Soundtracks 2019/07

14.07.19 (Viktor Rotthaler) -
Mitte August jährt sich zum 50. Mal das berühmteste Festival der Rockgeschichte: Woodstock. „3 Days of Peace & Music“, wie die Veranstalter ihr Event genannt haben. Joni Mitchell, die wegen einer TV-Show nicht dabei sein konnte, hat darüber einen wunderbaren Song geschrieben: „Woodstock“. Es war ihre sehr persönliche „Vision“ von Woodstock. Unvergesslich ihre Zeilen: „We are stardust. We are golden. And we got to get ourselves back to the garden.“
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