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Alle Artikel kategorisiert unter »Musik«

Erinnerungen an einen Visionär des Orchesters

27.09.19 (Albrecht Dümling) -
„Die Musik schwebt dort in der Luft“, schrieb Hector Berlioz 1865 über Berlin. Der vor 150 Jahren verstorbene Franzose, der seine wegweisende Orchestrationslehre dem Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. widmete, wurde mit dieser Schrift und visionären Werken zum Vater des modernen Orchesters.

Von der Atomisierung der Musikwahrnehmung

24.09.19 (Hans-Jürgen Schaal) -
Während Albumhörer einst ihre Schätze horteten wie Flaschen seltenen Weins, drehen die heutigen Konsumenten einfach nur den Wasserhahn auf. Streaming bedeutet eine Zäsur in unserem Musikhören, die philosophische Dimensionen hat.

Tasten nach anderen Welten

29.06.19 (Rainer Nonnenmann) -
Größer, höher, tiefer, schneller, lauter … Die bau-und spieltechnischen Entwicklungen des Pianofortes seit Ende des 18. Jahrhunderts sind vom selben Optimierungs- und Effizienzdenken geprägt wie das bürgerliche Wirt­schaftssystem. Beethoven, Liszt, De­bussy, Busoni, Ives, Rachmaninow, Bartók und andere griffen die von Klaviermanufakturen erweiterten Spiel- und Klangmöglichkeiten dankbar auf, um die ins­trumentalen und pianistischen Ausdrucksbereiche ihrerseits durch neue Klavierwerke über das bis dato Übliche zu strapazieren. Während der letzten hundert Jahre scheint sich der Konzertflügel indes kaum mehr verändert zu haben. Die schwarze Hochglanzpolitur wurde zum äußeren Sinnbild für die innere Standardisierung von Materialien und Bauart. Neben globalen Marktführern gibt es immer weniger Fabrikate und Unterschiede hinsichtlich Aussehen, Mechanik, Spielkultur, Registern, Klangfarben. Gleichwohl finden technische Entwicklungen weiterhin statt, mit Glasfaser oder Kohlenstoff sowie mit Elektronik, digitalen Schnittstellen, Transducern, Video, Internet und Social Media.

Theos Entengrütze

12.04.19 (Theo Geißler) -
Linz: Dank einer schlichten App können unglaublich viele Rohstoffe gespart werden, ganz abgesehen von Elektrizität, die durch passives Musikhören verschleudert wird. Mit Pad oder Phone und sparsamen Leuchtdioden als Projektoren werden zu live gespiel­ten Klängen Bilder in Fassadengröße generiert, die sich auf Wände aller Art beamen lassen. (siehe unser Foto).

Lieder und Märchen für alle

20.12.17 (nmz-red) -
Pechvogel und Glückskind, Edition See-Igel +++ Die Orchestermäuse - Ein musikalisches Märchen, Hug & Co. Musikverlage +++ Kinderlieder für alle! 35 Lieder zum Mitsingen, Carus-Verlag +++ Kasimirs Abenteuer – Ein Lavastein auf wichtiger Mission - Ein A-cappella-Märchen Eigenverlag Don Camillo Chor +++ Rumpelstil – Vorfreude, Tari Taro Music +++

Exportschlager Zauberflöte

24.07.17 (Gero Schließ) -
„Aus meiner Sicht hat es so was wie die Zauberflöte im Opernbereich noch nie gegeben“, ist sich Philip Bröking sicher. Wenige Stunden vor der Premiere von Mozarts Zauberflöte auf der neuen Bühne des Moskauer Bolschoi-Theaters macht es sich der Operndirektor der Komischen Oper Berlin auf dem Pols­tersessel des edlen Moskauer Hotels Metropol bequem.

Jugend musiziert – eine Lebensaufgabe

18.02.17 (Ulrich Rademacher) -
Schon als 18-Jähriger „durfte“ Reinhart von Gutzeit (geb. am 18. Februar 1947) an seiner Ur-Musikschule in Meerbusch Geige unterrichten. Immerhin hat die renommierte Geigerin Petra Müllejans vom Freiburger Barockorchester damals ihre ersten Schritte in seiner Klasse gemacht. Auch sein Schulmusik- und Germanistikstudium brachten ihn nicht von der Musikschule-Straße ab.

Genreübergreifende Klangspuren

03.02.17 (Michael Brüning) -
Wer die Klangspuren eines Wolfgang Hirschmann (geb. 8. Januar 1937) verfolgen will, der muss sich schon durch die unterschiedlichsten Genres hindurcharbeiten. Der an der Detmolder Musikhochschule ausgebildete Tonmeister hatte stets ein feines Gespür und eine für alle Beteiligten gewinnbringende Intuition, wie und wo, in welchem Winkel, beziehungsweise in welcher Höhe die Mikrofone einzurichten und einzupegeln waren. Das erlebten ab den 60er Jahren hautnah Karlheinz Stockhausen, Mauricio Kagel, David Tudor, Aloys Kontarsky, Friedrich Gulda, ebenso unzählige Jazzmusiker und Interpreten aus der Unterhaltungsmusik.

Ü-Musik entsteht in den Grenzbereichen

20.01.17 (Anna Schürmer) -
U + E = Ü: Aus der linguistischen Formel lässt sich leicht eine klingende Hypothese bilden: Aus U- und E- wird Ü-Musik. Mehr als nur ein Sprachspiel, kann die Verschiebung der kategorischen Umlaute als Gedankenmodell dienen, um aus der belastenden Sezession der analogen Musikkultur auszubrechen und diese in Richtung der hybriden Klangformen der digitalen Klangzeit zu aktualisieren.

Neue Musik zwischen Euphorie und Nervosität

09.01.17 (Dirk Wieschollek) -
Das Selbstverständnis und die Bedeutung zeitgenössischer Musik stehen momentan so stark im Fokus ästhetischer Diskussion wie schon lange nicht mehr. Welche Inhalte kann sie noch transportieren? Welcher Medien und Begrifflichkeiten bedient sie sich, um unter den veränderten Wahrnehmungs- und Produktionsbedingungen zu Beginn des 21. Jahrhunderts künstlerische Relevanz zu behaupten? Einer derjenigen, die den Diskurs intensiv mit vorangetrieben haben, ist der Philosoph Harry Lehmann.
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