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Alle Artikel kategorisiert unter »Musik«

Rückblende – Vor 50 Jahren: Mauricio Kagel und die akustischen Unteroffiziere

05.03.22 (Hans G. Schürmann) -
Als Komponist dieser Gegenwart fühlt sich Mauricio Kagel mitverantwortlich für die prekäre Lage auf dem Gebiet der Musikpädagogik im allgemeinen und der musikalischen Vorschulerziehung im besonderen. Vor allem im letzteren Bereich sieht er in der Betätigung von Kindern am Orff-Instrumentarium und im stereotypen Einpauken vorfabrizierter Klang- und Formmodelle durch „akustische Unteroffiziere“ eine Gefahr, der er entgegenwirken möchte.

Traurige Zeiten, helles Leuchten

10.12.21 (nmz-red) -
Quadro Nuevo: Odyssee – A Journey Into The Light +++ Moritz Eggert: Die Tiefe des Raumes – ein Fußballoratorium +++ Robert Seethaler: Der letzte Satz +++ Daniel Martin Feige: Musik für Designer +++ Steffen Schleiermacher. Der Avantgartainer. Texte und Gespräche +++ Bernd Feuchtner: Die Oper des 20. Jahrhunderts in 100 Meisterwerken +++ Johann Sebastian Bach: Stumme Seufzer, Stille Klagen +++ Manfred Hermann Schmid: Beethovens Streichquartette +++

Nenn mich nicht mehr Häselein …

01.12.21 (Andreas Kolb) -
Die kleine Meerjungfrau +++ Ritter Rost und das magische Buch +++ Das tapfere Schneiderlein +++ Nenn mich nicht mehr Häselein! +++ Die drei kleinen Schweinchen/König Karotte +++ Gordon Kampe: WUM und BUM und die Damen DING DONG +++ Willi Astor: Der Zoo ist kein logischer Garten/Kindischer Ozean 2 +++ Die Blindfische: Hausmusik +++ Dezemberpäckchen +++ Jin und die magische Melone +++

Wer nicht hören will, darf sehen

28.05.21 (Rainer Nonnenmann) -
„Man sieht etwas anderes, wenn man hört, und man hört etwas anderes, wenn man sieht.“ Auf diese griffige Formel brachte der französische Komponist und Regisseur Michel Chion die Wechselwirkung von Sehen und Hören. Dies setzt Maßstäbe für Verbindungen von Bild und Ton. Beide Dimensionen sollen nicht bloß parallel laufen, bezugslos bleiben oder sich wie beim Mickey Mousing verdoppeln, sondern wechselseitig kommentieren, komplettieren, kontrapunktieren, konterkarieren …

„Mutige Dinge tun“

28.05.21 (Rainer Nonnenmann) -
Wie andere Sendeanstalten steht auch der Westdeutsche Rundfunk gegenwärtig wegen unzureichender Erfüllung seines Kulturauftrags in der Kritik. Ein anderes Gesicht zeigt der Sender mit dem Vorstoß, die Konzerte des WDR-Sinfonieorchesters um „Miniaturen der Zeit“ zu bereichern. Gemeint sind maximal fünf Minuten dauernde Stücke verschiedener Besetzung, die an geeigneter Stelle im Konzertprogramm Hörerinnen und Hörer klassischer Musik mit etwas Anderem, Neuem, Aktuellem ansprechen und idealerweise für die Spezialreihe der Gegenwartsmusik „Musik der Zeit“ interessieren sollen.

dasselbe ist immer noch nicht dasselbe

21.05.20 (Felix Stachelhaus) -
Dass die Digitalisierung die Musik verändert, steht außer Frage. Für einen Großteil der Komponist*innen gehört die Arbeit mit digitalen Elementen zum Alltag. Trotzdem (oder gerade deswegen?) kommt von diesen Komponist*innen kaum jemand auf die Idee, die Elektronik mit einem Ensemble oder Orchester zu verwechseln, als Ersatz für eine*n lebendige*n Improvisationspartner*in zu sehen oder das Schreiben von Noten für überflüssig zu erklären.

Erinnerungen an einen Visionär des Orchesters

27.09.19 (Albrecht Dümling) -
„Die Musik schwebt dort in der Luft“, schrieb Hector Berlioz 1865 über Berlin. Der vor 150 Jahren verstorbene Franzose, der seine wegweisende Orchestrationslehre dem Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. widmete, wurde mit dieser Schrift und visionären Werken zum Vater des modernen Orchesters.

Von der Atomisierung der Musikwahrnehmung

24.09.19 (Hans-Jürgen Schaal) -
Während Albumhörer einst ihre Schätze horteten wie Flaschen seltenen Weins, drehen die heutigen Konsumenten einfach nur den Wasserhahn auf. Streaming bedeutet eine Zäsur in unserem Musikhören, die philosophische Dimensionen hat.

Tasten nach anderen Welten

29.06.19 (Rainer Nonnenmann) -
Größer, höher, tiefer, schneller, lauter … Die bau-und spieltechnischen Entwicklungen des Pianofortes seit Ende des 18. Jahrhunderts sind vom selben Optimierungs- und Effizienzdenken geprägt wie das bürgerliche Wirt­schaftssystem. Beethoven, Liszt, De­bussy, Busoni, Ives, Rachmaninow, Bartók und andere griffen die von Klaviermanufakturen erweiterten Spiel- und Klangmöglichkeiten dankbar auf, um die ins­trumentalen und pianistischen Ausdrucksbereiche ihrerseits durch neue Klavierwerke über das bis dato Übliche zu strapazieren. Während der letzten hundert Jahre scheint sich der Konzertflügel indes kaum mehr verändert zu haben. Die schwarze Hochglanzpolitur wurde zum äußeren Sinnbild für die innere Standardisierung von Materialien und Bauart. Neben globalen Marktführern gibt es immer weniger Fabrikate und Unterschiede hinsichtlich Aussehen, Mechanik, Spielkultur, Registern, Klangfarben. Gleichwohl finden technische Entwicklungen weiterhin statt, mit Glasfaser oder Kohlenstoff sowie mit Elektronik, digitalen Schnittstellen, Transducern, Video, Internet und Social Media.

Theos Entengrütze

12.04.19 (Theo Geißler) -
Linz: Dank einer schlichten App können unglaublich viele Rohstoffe gespart werden, ganz abgesehen von Elektrizität, die durch passives Musikhören verschleudert wird. Mit Pad oder Phone und sparsamen Leuchtdioden als Projektoren werden zu live gespiel­ten Klängen Bilder in Fassadengröße generiert, die sich auf Wände aller Art beamen lassen. (siehe unser Foto).
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