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Alle Artikel kategorisiert unter »Musik«

Viele Einzelinteressen, aber ein Bündnis für Musik

31.03.14 (nmz-red) -
neue musikzeitung, nmzMedia und Deutscher Musikrat: Bündnis für Musik – unter diesem Logo versammelten sich für vier Messetage die Musikverbände wieder im Zentrum der Messehalle 3.1. Neben der primären Funktion des Stands, die Messebesucher über die Arbeit der Verbände zu informieren, bot das nmz-TV-Studio erneut die Möglichkeit, den kulturpolitischen Debatten eine Öffentlichkeit zu geben.

West-östlicher Wintertraum

02.03.14 (Georg Beck) -
Frau Bang lacht. Etwas verlegen, als ob Sie jetzt Dinge erzählen sollte, die man eigentlich ungern erzählt. Das Alter, Ärger mit dem Finanzamt, solche Sachen. Dabei war die Frage doch nur, was Frau Bang von Beruf ist. Die Reaktion: ein kurzes Zögern, ein suchender Blick zur Seite und dann dieses mehr geflüsterte, unter einem Lachen versteckte: „Ich bin Komponistin“. Ein Dialog ent­spinnt sich.

Das Ensemble Modern kann auch tanzen

02.03.14 (Eva-Maria Magel) -
Immer noch gibt es den einzelnen Zuschauer, der, noch bevor auch nur der erste Schritt eines Ballettabends getan ist, ein lautes „Buh!“ vom Rang des großen Hauses herunterbrüllt. Das war auch jetzt wieder so, als „Loops and Lines“, Stephan Thoss’ vorletzte Arbeit für das Staatstheater Wiesbaden, Premiere hatte. Alle anderen haben in den sechs Jahren, in denen Stephan Thoss als Ballettdirektor und Chefchoreograf neue Standards am Staatstheater Wiesbaden gesetzt hat, doch zu schätzen begonnen, was der eigenwillige, 1965 geborene Leipziger mit seinem hochdynamischen Ensemble dort erarbeitet hat. Vielleicht auch, weil internationale Gastspiele, zwei „Faust“-Nominierungen und ein „Faust“ für seine „Giselle M.“ kurz nach seinem Beginn in Wiesbaden dem ein oder anderen schon angedeutet haben mögen, gar so schlecht könne nicht sein, was andernorts gemocht wird. Thoss, der zu Beginn bis zu persönlichen Beleidigungen und „Shitstorms“ der Fans seines Vorgängers Ben van Cauwenbergh viel durchzustehen hatte, arbeitete beharrlich an seiner Idee eines zeitgenössischen Tanzes, der im deutschen Ausdruckstanz wurzelt.

„Mach mal was, aber bitte bis nächste Woche“

28.02.14 (Jörg Lichtinger) -
München, Juni 2013, Circus Krone. Mit großem Pomp verleiht der Bayerische Rundfunk in einem feierlichen, von Roger Willemsen moderierten und vom Münchner Rundfunkorchester gestalteten Filmmusikkonzert dem Komponisten Martin Böttcher den „Look & Listen Telepool-BR-Musik-Award“. So langwierig wie der Name des Preises, so schwer scheint es für eine deutsche Rundfunkanstalt, die so sehr von der Arbeit deutscher Komponisten profitiert, zu sein, sich zur Qualität deutscher Filmmusik zu bekennen. Schließlich hießen die Martin Böttcher (Karl-May-, Edgar-Wallace-Filme) vorangegangen Träger des 2010 zum ers­ten Mal verliehenen Preises für „herausragende Persönlichkeiten auf dem Gebiet der Filmmusik“ Howard Shore (2010), Michel Legrand (2011) und Rachel Portman (2012).

Viele Hoch-Zeiten und ein Todesfall

19.02.14 (Thomas Tietze) -
Vor fünf Jahren gab es an gleicher Stelle einen Überblick über die seinerzeit im Erscheinen begriffenen, mittlerweile fertig gestellten Gesamteinspielungen der Klaviersonaten Ludwig van Beethovens unter anderem von András Schiff, Paul Lewis, Michael Korstick, Gerhard Oppitz, Ronald Brautigam und Maria Grinberg (nmz 5-2007).

Ein neues Kapitel Konzerthausarchitektur: Vor 50 Jahren wurde die Berliner Philharmonie eingeweiht

15.10.13 (Walter Scharfenecker) -
Sie zählt zur Garde der Berliner Wahrzeichen: die Philharmonie in der Nähe des Potsdamer Platzes. Am 15. Oktober feiert sie ihr 50-jähriges Bestehen. An jenem Tag des Jahres 1963 weihten sie der große Dirigent Herbert von Karajan und seine Philharmoniker mit Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie ein. Solisten waren die von Karajan entdeckte Sopranistin Gundula Janowitz sowie Sieglinde Wagner, Luigi Alva und Otto Wiener. Zusammen mit dem Chor der St. Hedwigs-Kathedrale und dem RIAS-Kammerchor machten sie alle die „Ode an die Freude“ zum Erlebnis.

20 Jahre ConBrio

04.10.13 (diverse) -
Grüße von: Albrecht Dümling, Publizist; Moritz Eggert, Komponist; Dirk Hewig, Präsident des Deutschen Tonkünstlerverbandes; Jörg Hilbert, Ritter-Rost-Erfinder; Robert Göstl, Professor für Kinderchorleitung/Singen mit Kinder; Ulrich Wüster, Generalsekretär der Jeunesses Musicales; Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates; Eva Hoffmann-Müller, Generalsekretärin Deutsch-Französischer Kulturrat; Matthias Pannes, Geschäftsführer Verband deutscher Musikschulen; Thomas Rietschel, Präsident der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main; Tobias Könemann, Geschäftsführer der VdO

Warum die Zukunft trotzdem analog ist

04.10.13 (Olaf Zimmermann) -
Zwanzig Jahre jung ist die ConBrio Verlagsgesellschaft. Als ich sie vor 16 Jahren kennenlernte, war ich erst wenige Wochen Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates. Ich suchte Kontakte. Gerade der Musikbereich war mir, der sein Berufsleben bis zu diesem Zeitpunkt fast ausschließlich der bildenden Kunst gewidmet hatte, fremd.

Wenn Einzelkämpfer solidarisch werden

02.07.13 (Andreas Hauff) -
Peter Stieber, Präsident des Landesmusikrates Rheinland-Pfalz, benennt das Problem: „Orchester sind traditionell ‚Einzelkämpfer’, und die Solidarisierungsidee ist nicht so weit verbreitet.“ Trotzdem ist es dem Landesmusikrat gelungen, zum Tag der Musik am 16. Juni alle fünf Orchester des Landes in kommunaler und staatlicher Trägerschaft in der Landeshauptstadt zu versammeln, um sich dort in der Vielfalt ihrer Angebote zu präsentieren. Von den sechs großen Profiensembles fehlt nur die Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern.

Ständiges Hinterfragen gefragt

02.07.13 (Marco Stäbler) -
Ein Plakat an einer Bushaltestelle in Hamburg-Altona zeigt die Konzertmeisterin Juditha Haeberlin, wie sie ihre Geige streicht, mit geschlossenen Augen, ganz in die Musik versunken. Darunter der Slogan „selber denken“.
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