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Alle Artikel kategorisiert unter »Musik«

Auftakt zur ersten Jugendakademie in Assisi

05.09.11 (Anno Blissenbach) -
Mit dem Ziel, die soziale Kompetenz begabter Jugendlicher auf internationaler Ebene zu fördern und sie so auf ein Studium vorzubereiten, findet dieses Jahr die erste Jugendakademie in Assisi (Italien) statt. Das Projekt „Kunst fördert soziale Kompetenz“ steht unter der Schirmherrschaft des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland in Rom und des Botschafters der Italienischen Republik in Italien und wurde von der Vereinigung für genreverbindende Kunstprojekte e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Tonkünstlerverband Landesverband Brandenburg e.V. und Il Ponte, Gesellschaft Freunde Italiens e.V. initiiert.

Spielen, Lernen, Handeln: Neue Musik vermitteln

Wenn sich jedes Jahr Ende April in Weimar das Festival Frühjahrstage für zeitgenössische Musik ereignet, wird der Pilgerort für Klassikfreunde regel­mäßig zum lebendigen Aktionsraum der Neue-Musik-Szene. Um die bis dato ungehörte zeitgenössische Musik zu Gehör zu bringen und dabei insbesondere Nachwuchskomponisten zu fördern, ließ der künstlerische Leiter und Komponist Johannes K. Hildebrandt auch dieses Jahr wieder Wettbewerbe ausschreiben.

Chor-Tipps 2011/05

02.05.11 (nmz-red) -
Interessante Angebote für Chorsängerinnen und -sänger

Die Türen sind geöffnet, ein Protagonist betritt die Bühne

03.04.11 (Andreas Hauff) -
Durchaus hintergründig ist das Logo des 19. Kurt-Weill-Festes zu verstehen: Eine Nickelbrille, wie der Komponist sie trug, wirft den Schatten des Brandenburger Tores. „Berlin im Licht“ lautet das diesjährige Motto, „Berlin im Licht“ hieß ein Song, den Weill im September 1928 für die gleichnamige Werbeveranstaltung der Berliner Gas- und Elektrizitätswerke schrieb, und „Berlin im Licht“ hieß Ende der 1980er-Jahre ein Programm des Ensemble Modern unter dem Wiener Dirigenten, Komponisten und Chansonier H.K. Gruber.

Elf Freunde sollt ihr sein

03.04.11 (Isabel Herzfeld) -
Die fetten Jahre sind vorbei: Nach den opulenten und facettenreichen Ausflügen ins Musiktheater im Vorjahr zeigte sich „Ultraschall” in seiner 13. Ausgabe stark abgespeckt. Zwar gab es auch diesmal an die 20 Konzerte, auf die sich nicht weniger als 22 Ur- und Erstaufführungen verteilten, und heterogene, ein wenig richtungslose Vielfalt blieb nicht aus. Doch zu unbedeutend war oft ihre Substanz, zu wenig nachhaltig ihre Wirkung. An der fast ausschließlichen Konzentration auf die kleinen Spe­zial­ensembles für Neue Musik kann es nicht gelegen haben: Was das zu Recht gefeierte Ensemble Modern vor 25 Jahren in die Wege leitete, nämlich eine neue Qualität der Interpretation und damit den Aufbau einer Tradition des Neuen, ist heute gewissermaßen das Salz jedes Festivals und jeder Kammermusikreihe für Neue Musik. Und da liegt denn auch das Problem: Die Ensembles Modern, Recherche oder Mosaik, das Arditti-, Pellegrini- oder Sonar-Quartett sind einfach ständige Gäste auch des „Ultraschall“-Festivals – ein programmatisches Profil, wie die Kuratoren Rainer Pöllmann (Deutschlandradio Kultur) und Margarete Zander (rbb) behaupteten, lässt sich allein aus ihrer Teilnahme nicht gewinnen.

Die Erfahrbarkeit von musikalischer Zeit

03.04.11 (Frieder Reininghaus) -
Von 1750 stammt Carlo Goldonis heiteres Theaterstück „Il mondo della luna“, das Joseph Haydn knapp drei Jahrzehnte später zum musikalischen Dramma giocoso promovierte. Als Jules Verne mit seiner futuristischen Reise zum Mond Sensation machte, dauerte es nicht lange, bis diese Exkursion mit Melodien und Rhythmen Jacques Offenbachs in Paris zur Opéra-féerie avancierte und 1875 ins Théâtre Gaîté kam. Analog erging es dem Roman „Výlety pánĕ Broučkovy“ von Svatopluk Václav Čech, dessen vollalkoholisierter Mondfahrt sich in den 20er-Jahren Leoš Janáčeks beredte Musik anverwandelte. Paul Lincke hat Frau Luna 1899 eine Berliner Operette gewidmet, Carl Orff zum Beginn des Zweiten Weltkriegs sein „Kleines Welttheater“.

Gute Musik geht überall

03.09.10 (Irmgard Merkt) -
Ein heißes Eisen, die kritische Auseinandersetzung mit Kulturprojekten, an denen Menschen mit Behinderung beteiligt sind. Wer wagt es schon, laut zu sagen, dass ein Musical von blinden Menschen langweilig ist? Dass ein Chor von geistig Behinderten nur laut und falsch singt? Und dass die Tanzschritte wieder nicht mit dem Rhythmus der Musik übereinstimmen? Auch gestandene Fachleute tun sich schwer, einem Projekt mit offensichtlichen Mängeln ein wahrheitsgemäßes Zeugnis auszustellen, wenn Menschen mit Behinderung mit dabei sind.

Präsenz vor Sinn? Zur diesjährigen Tagung des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung Darmstadt

22.06.10 (Andreas Hauff) -
„Diese Pädagogen!“, seufzte ein Zuhörer. Soeben hatte sich Wolfgang Lessing, Professor für Musikpädagogik in Dresden, gefragt, wie man sich im Musikunterricht sinnvoll Wolfgang Rihms „Seraphin. Versuch eines Theaters“ nähern könne. Gerade in dem Bemühen, die Hörer in den Denkprozess mit hineinzunehmen, zeigte sich die besondere Qualität dieses Vortrags. Nicht selten hatte man nämlich auf der 64. Frühjahrstagung des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung den Eindruck, die Musikpädagogik sei eher ein lästiges Anhängsel.

Drei Preise und 160 Kompositionsaufträge

28.02.10 (nmz) -
In diesem Jahr vergibt die Ernst von Siemens Musikstiftung 2,3 Millionen Euro. Gefördert werden 2010 mehr als 80 Projekte in über 16 Ländern weltweit. Den größten Anteil der Förderung machen die Kompositionsaufträge aus, in diesem Jahr 160 an der Zahl. Zahlreiche Festivals erhalten Mehrjahresförderungen durch die Ernst von Siemens Musikstiftung, wie etwa das Lucerne Festival und die Donaueschinger Musiktage.

Mit dem richtigen Zuschnitt

28.08.09 (Stephanie Knauer) -
Das Thema war Gemeinschaft: Mit Tableaux vivants, knackenden Plastikbechern oder Kreiselsausen wuchsen die zehn Minuten „Ich glaub´, hier kagelt´s“ der Volksschüler aus Täfertingen über einen bloßen Beitrag zum Workshopkonzert hinaus.
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