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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikwirtschaft«

Neues auf dem Marktplatz Klassik-Streaming

25.09.19 (Martin Hufner) -
Bislang war das Terrain für Anbieter im Bereich des Streamings von „klassischer Musik“ definiert und überschaubar. Neben Grammofy, das allerdings nur ein sehr kleines Repertoire abdeckt, lag das Geschäft in erster Linie bei „Idagio“, einem mittlerweile ausgewachsenen Startup aus Berlin, das Ende 2015 in den Streaming-Markt eingestiegen ist.

„Nur die bessere Ausgabe wird auf Dauer bestehen“

29.08.19 (Astrid Koblanck) -
Es tut sich einiges auf dem Notenmarkt in Sachen Gustav Mahler. Bei Breitkopf & Härtel sind erste Bände einer neuen Symphonien-Ausgabe erschienen, die Universal Edition hat unter anderem die Tondichtung „Titan“, die Frühfassung der ersten Symphonie herausgebracht. Mit Astrid Koblanck, seit 2004 Vorstand der Universal Edition AG sprach Juan Martin Koch über die Konkurrenzlage.

Pedalsysteme für Rollstuhlfahrer

29.06.19 (nmz-red) -
Wie kann man Rollstuhlfahrern das Klavierspielen ermöglichen? Diese Frage stellten sich die Experten der Bayreuther Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne und entwickelten Pedalsysteme, die individuell an die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern angepasst werden.

Neue Heimat für russische Musik

29.06.19 ((nmz-red)) -
Der Zusammenschluss der Sikorski Musikverlage mit dem traditionsreichen Verlag Boosey & Hawkes vereint zwei Hauptakteure des russischen Musikverlagsrechts unter dem Dach von Concord Music Publishing: Sikorski ist Heimat eines weitgefächerten Katalogs bedeutender Werke legendärer Komponisten wie Dmitri Schos­takowitsch, Sergei Prokofieff, Aram Chatschaturjan, Dmitri Kabalewski und Alfred Schnittke sowie wichtiger zeitgenössischer Komponisten wie Sofia Gubaidulina, Gija Kantscheli und Lera Auerbach. Zu den bekanntesten veröffentlichten Werken zählen „Peter und der Wolf“ und das Ballett „Romeo und Julia“. Boosey & Hawkes verfügt über einen herausragenden Katalog von Meisterwerken des 20. Jahrhunderts sowie ein umfassendes Repertoire an Werken erstklassiger zeitgenössischer Komponisten.

Die Entdeckung der Individualität

28.06.19 (Hannah Schmidt) -
Es ist gar nicht lange her, da steckte die Klavierindustrie in einer der schwersten Krisen ihrer Geschichte. Der Absatz war zwar schon seit zig Jahren rückläufig gewesen – vor dem Ersten Weltkrieg bauten deutsche Firmen noch 200.000 Klaviere im Jahr, 1994 waren es nur noch 40.000 –, doch die Finanzkrise von 2008 traf die Hersteller existenziell. Nicht nur kleinere Fabriken wie die Leipziger Pianoforte verschwanden vom Markt, auch Deutschlands größter Klavierhersteller Schimmel meldete Planinsolvenz an und entließ Mitarbeiter. Selbst der Umsatz des profitabelsten Klavier- und Flügelbauers der Welt, Steinway, brach zwischen 2007 und 2012 um 13 Prozent ein. Im Jahr 2009 wurden in Deutschland nur noch etwa 11.000 Instrumente gebaut.

Blicke auf Beethoven und andere Jubilare

17.05.19 (Jelena Rothermel) -
Wer die Halle 3.1 der Musikmesse Frankfurt betritt, kann sie schon sehen, die wichtigste „Neuheit“ im Programm der Notenverlage: Ludwig van Beethoven, der als riesiges Logo des Bären­reiter Verlags über allen thront. Sein 250. Geburtstag ist zwar erst im nächsten Jahr, aber mit den Vorbereitungen kann man nicht früh genug anfangen. Damit wir den „alten Meister“ noch einmal ganz neu hören können, geben vor allem die großen Notenverlage einige seiner Werke in neuen Editionen heraus.

Rettung durchs Rahmenprogramm?

03.05.19 (Oliver Hochkeppel) -
Wer lange nicht mehr auf der Musikmesse Frankfurt war, hat sie dieses Jahr kaum wiedererkannt. Schon weil die riesigen Hallen 3 und 4 deutlich luftiger gefüllt waren als früher. Bei „Europas größter Messe für Musikinstrumente und Noten, Musikproduktion und -vermarktung“ sucht man Stände der europäischen und vor allem der heimischen Hersteller inzwischen vergebens – kein Meinl oder Sonor bei den Schlagzeugen, kein Bechstein oder Blüthner bei den Klavieren, kein Kühnl oder Weimann bei den Blechblasinstrumenten.

Systemrelevanz, Lieferkette und der Ruf nach der Politik

05.04.19 (Andreas Kolb) -
Musik ist ein Vertrauensgut, denn der eigentliche Wert des erworbenen Kulturguts lässt sich weder vor dem Kauf der Eintrittskarte noch nach dem Besuch eines Konzertes genau taxieren. Außerdem kann sich sein Wert auch im Nachhinein ändern, sowohl zum Positiven als auch zum Negativen. Auch das Buch ist ein Vertrauensgut. Man kann es im Gegensatz zur Zeitkunst Musik zwar nach dem Kauf gleich mit nach Hause nehmen. Doch seinen literarischen Wert kann man erst im Nachhinein richtig einschätzen.

Ende einer Ära

27.02.19 (nmz) -
Die Nachricht steht für einen bundesweiten Trend: Nicht nur in Großstädten, insbesondere in Klein- und Mittelstädten schließen immer häufiger Musikfachhäuser, die bisher ihre regionale Klientel mit Noten, Instrumentenzubehör und je nach Schwerpunkt auch mit Instrumenten versorgt haben.

Der erfahrenste Hai im Becken

05.02.19 (Juan Martin Koch) -
Unter dem Motto „first in music“ feiert Breitkopf & Härtel in diesem Jahr seinen 300. Geburtstag. Mit Nick Pfefferkorn, seit 2015 als Verlagsleiter tätig, hat Juan Martin Koch über den ältesten noch bestehenden Musikverlag und dessen Rolle im heutigen Musikbetrieb gesprochen.
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