Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Musikwirtschaft«

Den großen Konzernen etwas entgegensetzen

11.01.21 (Andreas Kolb) -
Dass Vertriebe für Compact Discs mit rückläufigen Umsätzen zu kämpfen haben, ist nicht neu. Vielleicht bremst die Corona-Pandemie diese Entwicklung etwas, weil viele Musikliebhaber aller Couleur entdecken, dass sie die Stimme der Callas ja bereits haben oder jederzeit erwerben können. Genauso wie das hohe C von Fritz Wunderlich oder sämtliche Beethoven-Klaviersonaten, eingespielt von Friedrich Gulda oder Swjatoslav Richter.

Chöre auf dem Weg ins digitale Zeitalter begleiten

07.01.21 (Robert Göstl) -
Im Oktober vermeldete der Stuttgarter Carus-Verlag eine Erweiterung seines digitalen Angebots. Neben Notenausgaben stünden nun auch „Zusatzmaterialien für die effektive Proben- und Konzertvorbereitung“ zur Verfügung. Robert Göstl hat mit Ester Petri und Johannes Graulich von der Geschäftsführung des Verlags über diesen digitalen Schwerpunkt gesprochen. Beide ergänzten sich gegenseitig bei ihren Antworten, weshalb diese im Folgenden mit dem Verlagsnamen gekennzeichnet sind.

Gewaltige Sinfonien im Taschenformat

22.10.20 (Patrick Ohnesorg) -
Schon in früheren Epochen war es eine gängige Praktik musikalische Werke für das vorhandene Instrumentarium zu bearbeiten, da nicht jeder Hof und jedes Haus stets ein gesamtes Orchester zur Verfügung stehen hatte. Bis zum Ende der Wiener Klassik wurden Bearbeitungen als legitime Möglichkeit zur Verbreitung von Werken angesehen, da die Musik dieser Zeit eher in strukturellen Formen als in Klangdimensionen gedacht wurde. Diese Praktik ist durch die Pandemie bedingt wieder relevanter denn je: Orchester und Ensembles werden durch Mindestabstände und fehlenden Platz eingeschränkt reduziert, gerade Blasinstrumente und Sänger*innen sind von den Richtlinien besonders betroffen. Musikverlage erkennen dieses Defizit und wirken dem entgegen.

In den Hauptrollen Saal und Elektronik

27.08.20 (Andreas Kolb) -
Deutschlands Opernhauslandschaft ist derzeit eine große Baustelle. Unser Autor Guido Krawinkel beschreibt dies in seinem Artikel auf den Seiten 15 und 16 anschaulich. Über den Komplex „Theater und Architektur“ wird dabei viel gesprochen, die Theaterakustik ist dagegen nach wie vor das Stiefkind. Die Gründe dafür sind vielfältig und rühren weniger aus der Gegenwart, als aus der Geschichte der Musik.

„Wir brauchen Rechtssicherheit“

13.06.20 (Georg Rudiger) -
Lange hat man von der Politik nur wenig zur Kultur gehört. Über die Abstandsregelungen in Baumärkten machte man sich viel früher Gedanken als darüber, in welcher Form wieder Theatervorstellungen oder Konzerte möglich wären. Die pauschale Untersagung aller kulturellen Veranstaltungen kam einem Berufsverbot für Schauspieler, Sänger, Musiker und Veranstalter gleich. Die Kulturszene befand sich in Schockstarre. Wohnzimmerkonzerte wurden gestreamt, digitale Schnipsel von einzelnen Musikern zu Orchestervideos zusammengeschnitten. Aber politischen Druck konnte man wenig aufbauen. Inzwischen rückt die Kultur mehr ins Rampenlicht. Die Bundeskanzlerin widmete ihren letzten Videopodcast den Künstlerinnen und Künstlern.

Der Schott Verlag in seinem 250. Jahr

19.05.20 (Hans-Jürgen Linke) -
Der Mainzer Schott-Verlag ist der zweit­älteste Musikverlag im Lande und wird in diesem Jahr 250 Jahre alt. Gründer war Bernhard Schott im Jahre 1770. Bei Schott wurde unter anderem das gesamte kompositorische Werk von Richard Wagner verlegt, ebenso Beet­hovens 9. Sinfonie und Werke von Wolfgang Amadeus Mozart. Der Firmensitz befindet sich seit der Gründung in Mainz. Die neue musikzeitung nahm das zum Anlass für ein Gespräch mit dem Leiter der Geschäftsführung des Verlags, Peter Hanser-Strecker, über die aktuelle Situation und die Perspektiven des Verlagswesens.

Kleiner Verlag, starke Wirkung

29.04.20 (nmz-red) -
Eigentlich wollte man sich auf der Musikmesse in Frankfurt wieder treffen und auf einen runden Geburtstag anstoßen. Aufgrund Corona wurde diese jedoch abgesagt, und so gehen die Grüße der nmz eben via Print-Produkt nach Köln: Die Verlegerin Cleopatra V. Perepelita durfte am 19. März ihren 70. Geburtstag feiern. Zurücklehnen konnte sie sich an diesem Datum bestenfalls, weil die Messevorbereitungen eingestellt wurden. Sonst gibt es für die rührige Komponistin, Verlegerin und Klavierpädagogin keinen Ruhestand.

Interpreten als Trüffelsucher

29.04.20 (Juan Martin Koch) -
Kassetten mit Chopin-Interpretationen Maurizio Pollinis haben ihn als Kind zum Klavier gebracht, später kam das Komponieren hinzu. Nun hat Sebastian Bund, der unter anderem Kammeropern und Ballettmusiken schreibt, AURIO gegründet. Über sein Konzept der „kuratierten Musikbibliothek der Inspirationen“ sprach Juan Martin Koch mit ihm.

Per Mausklick in den Klassik-Kosmos

Durch eine Bibliothek an Regalreihen entlang gehend nach Signaturen von Lexika oder Fachbüchern und in deren Namen- oder Sachregister bestimmte Informationen zu suchen, ist eine oft langwierige und mühsame Tätigkeit. Unser Zeitalter digitaler Kommunikation ist dagegen vom Tempo der Mausklicks getaktet. Gerade für Musik kommt hinzu, dass außer Texten insbesondere hörbare Klänge notwendig sind, um den Zugang zum gewünschten Wissen zu öffnen. Die Naxos Music Library (NML), gestartet im Jahr 2004, stellt nun mit der Version 3.0 ein aktualisiertes und qualitativ verbessertes Portal für entsprechende Recherchen zur Verfügung.

Statt Musikmesse Umsatzeinbrüche und Kurzarbeit

02.04.20 (Andreas Kolb) -
Dienstag, 3. März 2020: Die jüngste nmz mit der Beilage zu 40 Jahren Musikmesse war gerade erschienen, da musste die Messe auch schon abgesagt werden. Das Coronavirus hatte von heute auf morgen die Welt verändert. Musikleben und Musikwirtschaft sind besonders stark betroffen, und so kommt die nmz nicht umhin, in dieser Ausgabe die ersten Folgen der Corona-Krise fürs Musikleben in einem Schwerpunkt zu thematisieren. Dazu befragen wir auch Verlage und Instrumentenhersteller. Bis zum Redaktionsschluss erreichten uns Antworten von Detlef Kessler (AMA Verlag), Barbara Scheuch-Vötterle (Bärenreiter Verlag), Nick Pfefferkorn (Breitkopf & Härtel) sowie Johannes Graulich (Carus Verlag). Von den Seiten der Instrumentenbauer erreichte uns vor Redaktionsschlus nur die Stellungnahme von Armin Hanika von der Konzertgitarren-Manufaktur Hanika (Seite 17).
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: