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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikwirtschaft«

Die Sommeliers für digitale Musikkonserven

13.02.18 (Barbara Volkwein) -
Wer sich mit Streaming-Angeboten von klassischer Musik beschäftigt, stellt fest: Hier geht es bestenfalls um Inhalt versus Klang, um Qualität versus Quote, um kuratierte Angebote klassischer Musik versus beliebige Klassik für jedermann. Ein handreichender Streifzug durch die jüngeren Streaming-Dienste Idagio, Takt 1 sowie durch Spotify.

Papierene und digitale Schlüssel zur Weltkultur

07.12.17 (Barbara Lieberwirth) -
„Billig und gut; nur mittels dieses Schlüssels sind die musikalischen Schätze der Weltkultur zu erschließen.“ Mit diesen Worten erläuterte der Verleger Max Abraham im Jahr 1867 eine neue Reihe mit Notenausgaben des Verlages C. F. Peters. Am 9. November des Jahres, dem Tag der ersten Auslieferung, begann der Siegeszug der lindgrünen Reihe „Edition Peters“, die bis heute auf den Pulten von Schülern, Studenten, Profis sowie Musikliebhabern liegt. Weltweit!

Das Haus unter dem Stern

27.11.17 (ak/nmz) -
Ein Bär, darüber ein Stern und das Ganze in einen Kreis gefasst. Das Logo des Bärenreiter Verlags begleitet Musiker aller Couleur seit 1923 bei ihrem Tun. Aber was bedeutet es eigentlich? Der 70. Geburtstag der Bärenreiter-Verlegerin Barbara Scheuch-Vötterle am 27. November dient der nmz als willkommener Anlass, den Ursprüngen des international tätigen Verlages aus Kassel nachzuspüren.

Im Strudel des Verwertungskreislaufs

23.11.17 (Bojan Budisavljevic) -
Musik, vor allem die Kunstmusik, genießt in Deutschland traditionell hohe Wertschätzung: Beispielsweise schließt sie „dem Menschen ein unbekanntes Reich auf; eine Welt, die nichts gemein hat mit der äußern Sinnenwelt, die ihn umgibt, und in der er alle durch Begriffe bestimmbaren Gefühle zurückläßt, um sich dem Unaussprechlichen hinzugeben“, so E.T.A. Hoffmann in seiner Besprechung der 5. Symphonie Beethovens, einem der Gründungsmanifeste des deutschen Musikidealismus. Musik, wie gesagt, ist etwas ganz Besonderes, sie befördert uns aus den je aktuellen Um- und Missständen hinaus – wie Beethoven seinen Flores­tan „zur Freiheit ins himmlische Reich“ mit ebenso viel Pathos wie avancierter Kompositionstechnik.

Das Label, bei dem nichts vergriffen ist

27.10.17 (Burkhard Schäfer) -
Vor mehr als 40 Jahren gründete Robert von Bahr (Jg. 1943) in seiner Heimat Schweden das Label BIS Records. Er leitet es bis heute. Rund zweieinhalbtausend Einspielungen sind im Lauf der Zeit zusammengekommen – und jede der Scheiben ist erhältlich. Im Interview mit Burkhard Schäfer erklärt der fließend Deutsch sprechende Schwede, was ihn antreibt. Und das ist nicht das Geld.

Perspektivwechsel am Notenpult

29.08.17 (Thilo Braun) -
Der Hund hat die Noten gefressen. So lautet eine der furiosen Ausreden, die Karikaturist Jörg Hilbert dem Klavierschüler im Cartoon „Ich konnte nicht üben weil...“ in den Mund legt. Ein unter Musiklehrern beliebtes Heft, denn das Problem mit dem (Nicht-)Üben ist so zeitlos wie verbreitet. Man versteht es ja auch. Ablenkung lauert allerorten, in einer multimedialen Welt mehr denn je. Die Beschäftigung mit dem Instrument ist zeitaufwendig, kostet Kraft, ermüdet. An diesem Punkt will die englischsprachige Klavier-App „Tido“ helfen. Mit ihr, so haben es sich die Entwickler zum Ziel gemacht, soll das Üben nicht länger Pflicht, sondern Spaß bedeuten.

Superbooth 2017 – die Abspaltung hat sich etabliert

08.06.17 (Sebastian Berweck) -
Vom 20. bis 22. April fand im Berliner FEZ zum zweiten Mal die Superbooth statt. Nach dem umwerfenden Erfolg der ers­ten Ausgabe im Nalepa Funkhaus im letzten Jahr konnte sich die Messe für elektronische Musikinstrumente und Musikproduktion damit als die große Fachmesse für Synthesizer neben der NAMM (Anaheim, Kalifornien) etablieren. Neben etlichen kleineren und kleinsten Ausstellern ließen diesmal auch etablierte Firmen wie Novation, Behringer, Arturia oder Yamaha die nur eine Woche zuvor stattfindende Frankfurter Musikmesse links liegen und präsentierten ihre neuen Synthesizer und Keyboards auf der Berliner Messe, die laut Veranstalter mit 170 Ausstellern aus 20 Ländern aufwartete.

Rennen um die besten Plätze in der digitalen Welt

31.05.17 (Michael Kube) -
Wie bunt das Rennen um die besten Plätze (und Ideen) in der digitalen Welt ist, das hat im April 2017 in den Räumen des Salzburger Mozarteums die eintägige Karajan Music Tech Conference gezeigt – eine Veranstaltung, die zunächst nur als Begleit-Symposium zu den Osterfestspielen geplant war, dann aber in den Monaten der Vorbereitung eine eigene Dynamik entwickelt hat. Herausgekommen ist eine doppelte Veranstaltung, bestehend aus einer „Innovation Stage“ (einer Art kommentierter, interaktiver App-Ausstellung) und einer Hauptbühne, auf der vier Gesprächsrunden mit insgesamt 20 Teilnehmern versuchten, das weite Feld etwas genauer abzustecken. Zur Programmatik gehörte auch die Vielfalt der Akteure, wie Matthias Röder, Geschäftsführer des Karajan Instituts, erklärte: „Ich habe versucht, verschiedene Disziplinen zusammenzubringen: Wissenschaftler, Leute aus dem Business und Leute, die mehr aus der Kultur kommen.“

Eine Geschäftigkeit des Trotzdem

31.05.17 (Ralf Dombrowski) -
Etwas ist anders. Die Musikwelt rund um das kleine Pflänzchen Jazz durchlebt zur Zeit Verwandlungsprozesse, die noch nicht alle numerisch zu fassen, aber bereits deutlich zu beobachten sind. Eine These: Der Jazz-Markt steht vor einer Wachablösung.

Stichwort Scheinselbständigkeit

07.05.17 (Markus Kaminski) -
„Mit ihrer Stimmabgabe stärken Versicherte ihren ehrenamtlichen Vertretern für ihre demokratische Arbeit den Rücken“, werben die Träger der Sozialwahl 2017 um Wahlbeteiligung. Eine konkrete Umfrage mag Aufschluss darüber geben, wie nahe diese „demokratische Arbeit“ am Alltag der Wählerinnen und Wähler ist.
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