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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikwirtschaft«

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Das Label, bei dem nichts vergriffen ist

27.10.17 (Burkhard Schäfer) -
Vor mehr als 40 Jahren gründete Robert von Bahr (Jg. 1943) in seiner Heimat Schweden das Label BIS Records. Er leitet es bis heute. Rund zweieinhalbtausend Einspielungen sind im Lauf der Zeit zusammengekommen – und jede der Scheiben ist erhältlich. Im Interview mit Burkhard Schäfer erklärt der fließend Deutsch sprechende Schwede, was ihn antreibt. Und das ist nicht das Geld.

Perspektivwechsel am Notenpult

29.08.17 (Thilo Braun) -
Der Hund hat die Noten gefressen. So lautet eine der furiosen Ausreden, die Karikaturist Jörg Hilbert dem Klavierschüler im Cartoon „Ich konnte nicht üben weil...“ in den Mund legt. Ein unter Musiklehrern beliebtes Heft, denn das Problem mit dem (Nicht-)Üben ist so zeitlos wie verbreitet. Man versteht es ja auch. Ablenkung lauert allerorten, in einer multimedialen Welt mehr denn je. Die Beschäftigung mit dem Instrument ist zeitaufwendig, kostet Kraft, ermüdet. An diesem Punkt will die englischsprachige Klavier-App „Tido“ helfen. Mit ihr, so haben es sich die Entwickler zum Ziel gemacht, soll das Üben nicht länger Pflicht, sondern Spaß bedeuten.

Superbooth 2017 – die Abspaltung hat sich etabliert

08.06.17 (Sebastian Berweck) -
Vom 20. bis 22. April fand im Berliner FEZ zum zweiten Mal die Superbooth statt. Nach dem umwerfenden Erfolg der ers­ten Ausgabe im Nalepa Funkhaus im letzten Jahr konnte sich die Messe für elektronische Musikinstrumente und Musikproduktion damit als die große Fachmesse für Synthesizer neben der NAMM (Anaheim, Kalifornien) etablieren. Neben etlichen kleineren und kleinsten Ausstellern ließen diesmal auch etablierte Firmen wie Novation, Behringer, Arturia oder Yamaha die nur eine Woche zuvor stattfindende Frankfurter Musikmesse links liegen und präsentierten ihre neuen Synthesizer und Keyboards auf der Berliner Messe, die laut Veranstalter mit 170 Ausstellern aus 20 Ländern aufwartete.

Rennen um die besten Plätze in der digitalen Welt

31.05.17 (Michael Kube) -
Wie bunt das Rennen um die besten Plätze (und Ideen) in der digitalen Welt ist, das hat im April 2017 in den Räumen des Salzburger Mozarteums die eintägige Karajan Music Tech Conference gezeigt – eine Veranstaltung, die zunächst nur als Begleit-Symposium zu den Osterfestspielen geplant war, dann aber in den Monaten der Vorbereitung eine eigene Dynamik entwickelt hat. Herausgekommen ist eine doppelte Veranstaltung, bestehend aus einer „Innovation Stage“ (einer Art kommentierter, interaktiver App-Ausstellung) und einer Hauptbühne, auf der vier Gesprächsrunden mit insgesamt 20 Teilnehmern versuchten, das weite Feld etwas genauer abzustecken. Zur Programmatik gehörte auch die Vielfalt der Akteure, wie Matthias Röder, Geschäftsführer des Karajan Instituts, erklärte: „Ich habe versucht, verschiedene Disziplinen zusammenzubringen: Wissenschaftler, Leute aus dem Business und Leute, die mehr aus der Kultur kommen.“

Eine Geschäftigkeit des Trotzdem

31.05.17 (Ralf Dombrowski) -
Etwas ist anders. Die Musikwelt rund um das kleine Pflänzchen Jazz durchlebt zur Zeit Verwandlungsprozesse, die noch nicht alle numerisch zu fassen, aber bereits deutlich zu beobachten sind. Eine These: Der Jazz-Markt steht vor einer Wachablösung.

Stichwort Scheinselbständigkeit

07.05.17 (Markus Kaminski) -
„Mit ihrer Stimmabgabe stärken Versicherte ihren ehrenamtlichen Vertretern für ihre demokratische Arbeit den Rücken“, werben die Träger der Sozialwahl 2017 um Wahlbeteiligung. Eine konkrete Umfrage mag Aufschluss darüber geben, wie nahe diese „demokratische Arbeit“ am Alltag der Wählerinnen und Wähler ist.

In Brasilien ist alles anders

01.05.17 (Gero Schließ) -
Das Festival „Musica em Trancoso“ im brasilianischen Bundesstaat Bahia fand in diesem Jahr zum sechsten Mal statt. Es wurde von der aus Deutschland stammenden Wahlbrasilianerin Sabine Lovatelli und Freunden aus Trancoso, Sao Paulo und Europa gegründet. Darunter auch Reinold Geiger, der CEO und Eigentümer des Kosmetikkonzerns L’Occitane, der auch Hauptsponsor des Festivals ist. Eine Woche lang konzertieren Solisten und Ensembles aus Europa sowie Jugendorchester aus Brasilien. Neben den Konzerten liegt ein Schwerpunkt auf Workshops und Meisterklassen für die brasilianischen Nachwuchsmusiker. Im Interview mit Gero Schließ erzählt Festival-Gründerin Sabine Lovatelli, welche Herausforderungen „Musica em Trancoso“ zu bestehen hatte. Und dass diese Erfolgsgeschichte gar nicht so geplant war.

Der Musikautorenpreis und eine Milliarde

01.05.17 (Martin Hufner) -
Seit 2009 ist der Musikautorenpreis der GEMA installiert: Autoren ehren Autoren war von Anfang an das Motto. Man feiert die Komponisten und Texter, die sich auf besondere Art und Weise verdient gemacht haben – nicht in ihrer Tätigkeit als Funktionäre, sondern als Urheber. Sie sind zuständig für den musikalischen Treibstoff der Gesellschaft. Mittels dieses Treibstoffes gelang es der GEMA im letzten Jahr, Erträge in Rekordhöhe für ihre Mitglieder einzufahren: mehr als eine Milliarde Euro (1.024,4 Mio.) nämlich.
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