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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikwirtschaft«

Kein Algorithmus, wo man mitmuss

11.07.18 (Martin Hufner) -
Der Anspruch war nicht gering. „Beim Musikwirtschaftsgipfel diskutierten am 14. Juni 2018 die 16 wichtigsten Verbände und Institutionen der Musikbranche öffentlich mit hochkarätigen Vertretern der Bundesregierung und Opposition.“ Großspurig, denn das Ganze fand ganz ohne Beteiligung des Deutschen Musikrates, ohne Beteiligung von Medienvertreterinnen oder Stellungnahmen seitens der musikpädagogischen Verbände statt. Da weiß man, was man nicht hat. Und was man hat: Musikwirtschaft pur, losgelöst aus dem gesellschaftlichen Zusammenhang. Kann das was werden?

Messe Leipzig gründet Musikmesse

03.07.18 (nmz-red) -
1843 wurde in Leipzig die erste Musikhochschule Deutschlands gegründet, und noch heute werden musikalische Talente an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ ausgebildet. Weltweit bekannt sind das Gewandhausorchester und der Thomanerchor. In der Stadt wirkten Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy sowie Clara und Robert Schumann. Das Label „Musikstadt Leipzig“, das der alten Handels- und Messestadt kulturellen Glamour verleiht, kommt nicht von ungefähr.

Gamification der Lebenswelten

22.06.18 (Andreas Kolb) -
„Update“ und „Digitalisierung gestalten“ – unter diesen Slogans trafen sich Deutschlands Stifter beim diesjährigen Stiftungstag in Nürnberg. Mit seinem Motto hatte der Bundesverband Deutscher Stiftungen sicher nicht ans Inkrafttreten der EU Datenschutzverordnung im Mai 2018 gedacht, aber dass Digitalisierung alles, täglich und permanent verändert, wurde auch an dieser eher zufälligen Koinzidenz deutlich.

Kein Widerhall im schalltoten Raum

06.05.18 (Martin Hufner) -
Auf den angeblich renommierten Preis der Musikindustrie unter dem Namen „ECHO“ prasselt gerade jede Menge Kritik ein. Da werden ECHOs zurückgegeben (Notos Quartet, Igor Levit, Marius Müller-Westernhagen, Chris­tian Thielemann, Daniel Barenboim), im ECHO-Beirat gibt es Rücktritte, auch Monika Rütters als Kulturstaatsministerin rügt die ECHO-Organisation für die Durchführung und Gestaltung des Preises. Selbst der Bundestagsausschuss für Kultur und Medien hat sich mittlerweile mit dem Thema befasst.

Die Note entwickelt sich zügig digital weiter

30.04.18 (Andreas Kolb) -
Wieder einmal war die Ausstellungsfläche der Notenverlage geschrumpft und vom Triple-Messe-Turm der Musikverlage nur noch der Schott-MDS-Solitär übriggeblieben. Um den scharten sich verbliebene Partnerverbände, sowie in einem etwas weiteren Zirkelrund auch die standhafte kleine Schar weiterer Aussteller aus dem Sektor Papiergeschäft. Der Sikorski Verlag war nicht zu finden, der Stand des Verlags Dohr war dieses Jahr nur auf der Buchmesse in Leipzig gesichtet worden.

BVMI verkündet das Aus für den ECHO

30.04.18 (nmz-red) -
„Den ECHO wird es nicht mehr geben.“ Das verkündete der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) am 25. April, kurz vor Redaktionsschluss der nmz. Er zog damit die Konsequenzen aus dem Skandal um die Auszeichnung an die Rapper Kollegah und Farid Bang und kündigte einen „vollständigen Neuanfang“ an, „der auch eine Neuaufstellung bei ECHO KLASSIK und ECHO JAZZ nach sich ziehe“. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrats, und Christian Höppner, Präsident des Deutschen Kulturrats, hatten als Mitglieder des ECHO-Beirats diese Auszeichnung mitgetragen.

Jubiläum im Shitstorm

11.04.18 (Martin Hufner) -
Über viele Jahre gehörten die GEMA und die GEZ zu Reizworten in der öffentlichen Diskussion. Immer gab es viele Leute, die etwas gegen die Institutionen hatten. Man war im Dauerfeuer der Kritik. Die GEZ gibt es mittlerweile nicht mehr. Und die GEMA, die gibt es selbstverständlich noch. Aber sie ist längst nicht mehr so stark im Fokus von Angriffen von innen wie außen. Das ist gut so. Die Kritik bleibt natürlich nötig, sie wird aber in der Regel viel sachlicher geführt. Fast immer. Doch dieses Jahr entzündete sich ein Shitstorm anlässlich der Durchführung der 10. Ausgabe des Deutschen Musikautorinnenpreises. Was war denn da passiert?

Musik spielte keine Nebenrolle

05.04.18 (Barbara Lieberwirth) -
Im Rahmen von „Leipzig liest“ verantwortete die nmz zusammen mit dem VdM Veranstaltungen im Musikcafé der Halle 4 sowie am Messestand. Die Gespräche und Veranstaltungen fanden positive Resonanz, so dass einer erweiterten Verbandsplattform für 2019 eigentlich nichts mehr im Wege steht. Gespräche darüber haben begonnen.

Neues aus dem Sektor Klassik-Streaming

31.03.18 (Martin Hufner) -
Relativ überraschend hatte am 15. November 2017 der Klassik-Streamingdienst-Anbieter Grammofy seinen Betrieb eingestellt. Das Startup aus Deutschland ging auf Streaming im Mai 2016 mit kuratierten Musikfolgen und sucht auf diese Weise sein Publikum. Tausende Nutzer in 15 Ländern haben aber nicht ausgereicht, um den Dienst auf die Dauer wirtschaftlich zu betreiben. Jetzt hat man sich quasi als Add-On an Spotify angehängt. Nutzer eines Premium-Accounts bei Spotify haben nun wieder Zugang zu Grammofy.

Die Sommeliers für digitale Musikkonserven

13.02.18 (Barbara Volkwein) -
Wer sich mit Streaming-Angeboten von klassischer Musik beschäftigt, stellt fest: Hier geht es bestenfalls um Inhalt versus Klang, um Qualität versus Quote, um kuratierte Angebote klassischer Musik versus beliebige Klassik für jedermann. Ein handreichender Streifzug durch die jüngeren Streaming-Dienste Idagio, Takt 1 sowie durch Spotify.
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