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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikwirtschaft«

In Brasilien ist alles anders

01.05.17 (Gero Schließ) -
Das Festival „Musica em Trancoso“ im brasilianischen Bundesstaat Bahia fand in diesem Jahr zum sechsten Mal statt. Es wurde von der aus Deutschland stammenden Wahlbrasilianerin Sabine Lovatelli und Freunden aus Trancoso, Sao Paulo und Europa gegründet. Darunter auch Reinold Geiger, der CEO und Eigentümer des Kosmetikkonzerns L’Occitane, der auch Hauptsponsor des Festivals ist. Eine Woche lang konzertieren Solisten und Ensembles aus Europa sowie Jugendorchester aus Brasilien. Neben den Konzerten liegt ein Schwerpunkt auf Workshops und Meisterklassen für die brasilianischen Nachwuchsmusiker. Im Interview mit Gero Schließ erzählt Festival-Gründerin Sabine Lovatelli, welche Herausforderungen „Musica em Trancoso“ zu bestehen hatte. Und dass diese Erfolgsgeschichte gar nicht so geplant war.

Der Musikautorenpreis und eine Milliarde

01.05.17 (Martin Hufner) -
Seit 2009 ist der Musikautorenpreis der GEMA installiert: Autoren ehren Autoren war von Anfang an das Motto. Man feiert die Komponisten und Texter, die sich auf besondere Art und Weise verdient gemacht haben – nicht in ihrer Tätigkeit als Funktionäre, sondern als Urheber. Sie sind zuständig für den musikalischen Treibstoff der Gesellschaft. Mittels dieses Treibstoffes gelang es der GEMA im letzten Jahr, Erträge in Rekordhöhe für ihre Mitglieder einzufahren: mehr als eine Milliarde Euro (1.024,4 Mio.) nämlich.

Eine saubere Sache ?

01.05.17 (Franziska Buhre) -
Kultursponsoring ist ein wesentliches und nachhaltiges Instrument der unternehmerischen Kulturförderung, das der Kundenbindung und dem Imagetransfer dient und gleichzeitig gesellschaftliche Verantwortung unter­streicht. Aufgrund komplexer Compliance-Vorgaben scheuen sich jedoch immer mehr Unternehmen, diese attraktive und vielfältige Form der Unternehmenskommunikation zu wählen. Ende März stellten das Rheingau Musik Festival im Courtyard Hotel Berlin das so genannte „Berliner Compliance Modell“ vor, das als Leitfaden für eine transparente und vereinfachte Sponsoringpraxis allen Beteiligten Rechts- und Planungssicherheit verschaffen soll. Franziska Buhre nimmt das Papier kritisch unter die Lupe.

Träumen vom Amazon des Notendownloads

03.04.17 (Thilo Braun) -
Das Papiergeschäft geht zurück, der Verkauf Digitaler Noten läuft mies. Die jüngste Hoffnung der Musikverlage: Apps.

Von Musikern lernen?

07.03.17 ((N.N.)) -
Unternehmen lernen von Musikern? Musiker revolutionieren Denkprozesse in Unternehmen? Wie wird so etwas gemacht? Ein von der Internationalen Bodenseehochschule gefördertes Forschungsprojekt sucht Antworten auf diese Fragen. Um Daten über die Formen der Zusammenarbeit zwischen Musik und Wirtschaft erheben zu können, werden Musiker und Unternehmen gesucht, die über ihre Erfahrungen oder Erwartungen berichten können.

Tönend bewegte Formen und ihr Markt

07.03.17 (Andreas Kolb) -
Die ConBrio Verlagsgesellschaft und der Deutsche Kulturrat sind in diesem Jahr erstmals auf der Buchmesse in Leipzig vertreten. Sie stellen dort die von den beiden Häusern herausgegebenen Bücher und Zeitungen, insbesondere die Zeitschriften Politik & Kultur sowie die neue musikzeitung vor. Am Stand A212 in Halle 4 sollen täglich kurze „Leipziger Zwiegespräche“ mit Vertretern aus Politik, Kultur und Verbänden sowie mit Künstlerinnen und Künstlern stattfinden. Zugesagt haben neben anderen bereits Sebastian Krumbiegel, Nina George, Regine Möbius und Alexander Skipis. Ins Gespräch kommen wollte die Redaktion der nmz aber auch mit der Messeleitung selbst, denn ein Spezifikum der Buchmesse Leipzig ist es seit vielen Jahren, Musikverlage zu präsentieren und damit Musikschullehrer, Schulmusiker und alle Musikinteressierten anzusprechen. nmz-Chefredakteur Andreas Kolb unterhielt sich mit dem Messechef Oliver Zille.

Der diversifizierte Markt verlangt eine neue Kreativität

07.03.17 (Max Nyffeler) -
Jeden Februar findet in Berlin während der Berlinale die „Avant Premiè­re“ statt, eine vom Internationalen Musik- und Medienzentrum Wien (IMZ) ausgerichtete Fachmesse der Klassik-Musikfilmproduzenten, die hier während vier Tagen ihre Neuigkeiten präsentieren und verkaufen. Im Dialog mit den Vertrieben und Sendern entstehen die Programme, die der Zuschauer im Lauf der nächsten Jahre zu sehen bekommt. Das Treffen ist eine erstklassige Quelle der Information über die aktuellen Entwicklungen.

„Denn im Zentrum steht das Werk und sein Schöpfer“

01.12.16 (Bruno Kramm) -
Bis zum Beginn des letzten Jahrhunderts kam dem Verleger mit dem Notendruck eine wesentliche Bedeutung für die Verbreitung von Musik zu, die sich in einer engen Bindung von Urheber und Verleger in der GEMA ausprägte und in einer fruchtbaren Arbeitsteilung und Produktivität mündete. Eine Bindung, die mehr als fragwürdig erscheint, denn wer druckt heute noch Noten außerhalb der ernsten Musiksparte?

Ein Beschluss mit Pilotcharakter

01.12.16 (Andreas Kolb) -
Die Videoplattform YouTube und die Rechteverwertungsgesellschaft GEMA haben sich nach jahrelangem Streit auf einen Lizenzvertrag geeinigt. Am 1. November 2016 haben in den GEMA-Generaldirektionen in München und Berlin vermutlich die Sektkorken geknallt: Von diesem Tag an fallen die roten Sperrtafeln weg, die Videos sind wieder abrufbar und Künstler bekommen dafür Geld. Andreas Kolb (nmz) sprach mit Dr. Tobias Holzmüller, dem Justiziar der GEMA, über die Details der lange ersehnten Vereinbarung.

Wenn die Klassik Neue Meister sucht

25.10.16 (Charlotte Oelschlegel) -
Mit minimalistischen Pianomelodien, Streicherarrangements und Elektronika auf Federico Albaneses Album „The Blue Hour“ startete das in Berlin ansässige Label „Neue Meister“ Anfang 2016 als Sublabel von Berlin Classics mit einer dezidierten Vision für eine neue CD-Reihe: Einen Überblick über das Schaffen junger zeitgenössischer Komponisten zu geben, die mit ihren Projekten verschiedener Stilrichtungen auf dem Label vereint präsentiert werden. Ziel war es, ihnen damit eine angemessene Plattform in der Öffentlichkeit respektive auf dem Markt zu bieten.
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