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Alle Artikel kategorisiert unter »Nachruf«

Nachrufe aus dem Kulturleben

Weather Report und viel mehr

01.12.16 (Andreas Kolb) -
„Die Musiker in Europa werden immer besser“, so Joe Zawinul in einer Ansage auf dem Jazzfest Berlin 2005. „Aber die Rhythmusgruppe, die muss schon aus Amerika sein.“ Das Rückgrat seiner Rhythmusgruppe war der US-Amerikaner Victor Bailey, dessen unnachahmliche Scat-Bass-Soli Weather Report nach dem Tod von Jaco Pastorius von 1982 bis 1986 prägten. Mit Zawinul und seinen Projekten blieb Bailey bis zum Tod des Keyboarders und Komponisten verbunden.

Lieder von Liebe und Hass

01.12.16 (Viktor Rotthaler) -
Vor genau 49 Jahren, im Dezember 1967 erschien bei Columbia Records, der Heimat des frischen Nobelpreisträgers Bob Dylan, eine Langspielplatte mit zehn Liedern, die zum Soundtrack einer Generation werden sollten: „Songs of Leonard Cohen“.

Der Kreis hat sich geschlossen

01.12.16 (Eckart Rohlfs) -
Nun hat sich der Kreis geschlossen. Der Kreis einer lebenslangen von Freundschaft getragenen Zusammenarbeit. Sechs Jahre nach Ende des Krieges hatte die noch junge Jeunesses Musicales mit ihrer ersten internationalen Festwoche im Sommer 1951 in München eine enorme Ausstrahlung.

Einsatz für zeitgenössische Werke

28.10.16 (jmk) -
„In der persönlichen Rückschau scheint mir der angestrebte Weg, ein breites Feld zwischen ernst und heiter, zwischen Einfachheit und Komplexität, zwischen Oper und Konzert, zwischen Auftrag und eigenem Schaffensantrieb, zwischen vokal und instrumental zu bestellen und dabei den Hörer nicht zu vergessen, relativ ausgewogen verlaufen zu sein.“ Als sich der ungarische Autor Bálint András Varga für die erweiterte deutsche Ausgabe seines Buches „Drei Fragen an 73 Komponisten“ im Jahr 2014, 34 Jahre nach dessen ersten Antworten, noch einmal an Gerhard Wimberger wandte, schrieb der über 90-jährige Komponist und Dirigent ein ausführliches Nachwort. Darin schaute er noch einmal mit klarem, distanziertem Blick auf einige Aspekte seines Schaffens zurück: auf seinen individuellen Umgang mit der Dodekaphonie in den 1950er-Jahren etwa und seine spätere Abkehr von dieser Kompositionstechnik oder auf die Phase, in der er sich mit elektroakustischer Musik beschäftigte.

Die Elbphilharmonie als Vermächtnis

28.10.16 (nmz-red) -
Die Premiere der Elbphilharmonie im Januar 2017 noch erleben zu können, ist Barbara Kisseler versagt geblieben. Als parteilose Hamburger Kultursenatorin hatte sie sich seit ihrem Amtsantritt 2011 erfolgreich darum bemüht, die Problembaustelle in den Griff zu bekommen und einen verbindlichen Eröffnungstermin festzulegen.

Der Karl Lagerfeld des Arrangierens

28.10.16 (Claus Lochbihler) -
Claus Ogerman war ein Mensch, der mit einer gewissen Verwunderung auf das Interesse an seiner Person reagierte. Seine Arbeit als Arrangeur für die Größen des amerikanischen Jazz (Stan Getz, Bill Evans, Wes Montgomery, Frank Sinatra, Oscar Peterson etc.) und des brasilianischen Bossa-Nova-Sounds (Tom Jobim, João Gilberto), aber auch mit Pop- und Soul-Sängern, verglich er mit einer für ihn typischen Mischung aus Understatement und Selbstsicherheit gern mit der eines musikalischen Rahmenmachers.

Abschied von Rolf Hempel

28.10.16 (Cornelius Hauptmann) -
Am 18. Oktober 2016 verstarb im Alter von 84 Jahren Prof. Rolf Hempel in Esslingen am Neckar. Prof. Hempel – engagierter Komponist und Kirchenmusiker – war Rektor der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart von 1990 bis 1997.
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