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Alle Artikel kategorisiert unter »Noten«

Neue Partituren 2020/11 durchgesehen von Michael Zwenzner

20.11.20 (Michael Zwenzner) -
Asia Ahmetjanova: א (Aleph) (2016) für Tuba +++ Jérôme Combier: Freezing Fields (2017) für Violoncello und Klavier +++ Sascha Janko Dragićević: Autogamie (2005/06) für Fagott und elektronische Klänge +++ Leopold Hurt: Fred Ott's Sneeze (2011) Klarinette/Bassklarinette in B, Violine, Violoncello, Schlagzeug (Würfelspiel, stabiler Holztisch, Vibraphon), Klavier und Zuspielungen +++ Uroš Rojko: Tongen II (1986) für zwei Kontrabässe

Vom Üben-Müssen zum Spielen-Wollen

20.11.20 (Annette Herr) -
Der methodische Weg dieser Instrumentalschule geht von der grenzenlosen Fantasie zum zielgeraden Übe-Ergebnis, vom individuellen Geschmack zum Stilempfinden. Die Autorin Andrea Kumpe hat die wissenschaftlichen Erkenntnisse ihrer Dissertation „Orgelunterricht für Jugendliche und junge Erwachsene: Entwicklung eines integrativen instrumentalpädagogischen Lernansatzes“ in diese Orgelschule eingearbeitet. „Die innovative Orgelschule“ quillt geradezu über vor Material, hat Kumpe es sich vorgenommen, die Bereiche „Literaturspiel – Improvisation – Liedbegleitung und Komposition von Anfang an!“ zu bedienen.

Michael Zwenzner sichtet neue Partituren 2020/10

27.10.20 (Michael Zwenzner) -
David Gorton (*1978): Erinnerungsspiel (2006) für Oboe solo und optionale Elektronik | Tobias Tobit Hagedorn (*1987): Linien (2018) für mindestens vier um das Publikum verteilte Handy-/Tabletspieler (idealerweise mit extra Lautsprechern) | Hannes Kerschbaumer (*1981): phloem. Zwölf Stücke (2011) für Akkordeon und Harfe (teils präpariert, mit dreimal wechselnder, insgesamt 12 Tonhöhen betreffender mikrotonaler Skordatur) | Timo Ruttkamp (*1980): trans-formation(en) (2003/14) für Klarinette (oder Alt-/Sopransaxophon), Posaune und Akkordeon (Crotales ad lib.) | Hannes Seidl (*1977): Dies ist die Geschichte von einem Mann... (2013) für Flöte, Klarinette, Schlagzeug, Violine, Cello und elektronische Zuspielungen

Italienische Opernkostbarkeiten

08.10.20 (Patrick Ohnesorg) -
Der Weg vom Autograph eines Komponisten bis zur oft Jahrhunderte später gedruckten Edition ist meist sehr weit. Außerdem birgt er oft größere Unterschiede als der durchschnittliche Konzert- und Opernbesucher sich vorzustellen vermag. Das Verlangen nach Werktreue von Intendanten und Interpreten sowie von forschenden Wissenschaftlern lässt sie bei nicht zugänglichen Autographen auf die Existenz von kritischen Ausgaben angewiesen sein. Doch selbst bei vielen oftmals aufgeführten und angesehenen Werken ist die Existenz einer kritischen Edition nicht der Fall.

Klassisch-romantische Raritäten, edel angerichtet

26.09.20 (Juan Martin Koch) -
Der äußere Eindruck ist schon einmal sehr vielversprechend: Was der junge Aurio Musikverlag mit seinen ers­ten Editionen vorlegt, sind großformatige, gut gebundene Hefte, deren großzügiger, qualitätvoller Notensatz auf hochwertigem Papier mit angenehmem Cremeton sehr gut lesbar ist. Was die Bände von anderen Notenausgaben abhebt, ist unter anderem der magazinartige Charakter der ersten Seiten. Mit großen Fotos und (meist leider im Agenturstil gehaltenen) Kurzbiografien werden jeweils die Kurator*innen des Heftes vorgestellt, die dann in einem Interview auch über die Werkauswahl Auskunft geben.

Fit machen für die Höchstleistung

13.07.20 (Gabriele Sebald) -
James Rae: City Snapshots für 1-2 Flöten mit CD oder Klavierbegleitung. Eine musikalische Reise für junge Leute. Universal Edition +++ Elisabeth Weinzierl/Edmund Wächter: Fit in 15 Minuten. Warm-ups und Basisübungen für Flöte. Schott Music +++ Thomas Forkert: Groovy Quartets, Vier fetzige Quartette für vier Flöten. Musikverlag Bruno Uetz +++ José Serebrier: Tango in Blue for Flute and String Orchestra. Peermusic Classical

Rat bei den großen Geigern geholt

18.06.20 (Christoph Schlüren) -
Ein historisch kontinuierliches Standardproblem bei der Komposition von Violinkonzerten seit Beethoven ist, dass nicht jeder der heute viel gespielten Komponisten ein so ausgezeichneter Geiger war und ist wie Tartini, Mozart, Sibelius, Nielsen, Respighi, Hindemith oder Pettersson.

Lohnender Ausflug

Speckert, George A.: Don‘t Feed the Animals. 12 Stücke für Streichorchester (1. Violine, 2. Violine, 3. Violine, Viola, Cello). Partitur und Stimmensatz. Bärenreiter BA 10648

Schwungvolle Folkloristik

12.05.20 (Guy Bitan) -
Konstantin Vassiliev: Baile Moreno for solo guitar. Edition Margaux em 1169 +++ Konstantin Vassiliev: Meister der irischen Musik für Gitarre. Bekannte und neu entdeckte Stücke leicht arrangiert. Noten und Tabulatur mit CD. Fingerprint FP 8186
 +++ Konstantin Vassiliev: Meister der russischen Musik für Gitarre. 30 Stücke, leicht arrangiert für die Mittelstufe. Noten und Tabulatur mit CD. Fingerprint FP 8180

Wild lodernde, vollendet beherrschte Formung

12.05.20 (Christoph Schlüren) -
Richard Strauss: Salome, hrsg. von Claudia Heine (Richard Strauss Werke – Kritische Ausgabe). Schott RSW 103-10 +++ Giuseppe Verdi: Messa da Requiem, hrsg. von Marco Uvietta. Bärenreiter BA 7590 +++ Bohuslav Martinu: The Spectre‘s Bride, H 214 I A; Field Mass, H 279, hrsg. von Paul Wingfield (Bohuslav Martinu Complete Edition). Bärenreiter BA 10573-01
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