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Alle Artikel kategorisiert unter »Noten«

Noten-Tipp 2019/12

19.01.20 (Birgit Stahl) -
Klassik für Kinder. 12 leichte Stücke für 4 Violinen, hg. von Annette Read-Becker. Schott ED 23015

Bringt Flöten, Gitarren, Geigen mit

19.01.20 (Juan Martin Koch) -
Um vor Heiligabend noch das eine oder andere Stück einzustudieren, wird es nun höchste Zeit. Vielleicht ist bei der folgenden Auswahl aber auch etwas dabei, das sich dann zumindest für den festlichen Gabentisch eignet.

Zwischen Anstrengung und Erfolg

18.11.19 (Luise Rummel) -
Barbara Ertl: Kinderlieder für eine oder zwei Sopranblockflöten. Holzschuh Verlag VHR 3648 und VHR 3648-CD +++ Kerstin Strecke: Tio and Friends. Abenteuer Kammermusik – 29 sehr leichte bis leichte Stücke für Blockflöte und Klavier. Edition Breitkopf 8910 +++ Dimitri Schostakovitsch: Walzer Nr. 2 aus „Suite für Varieté-Orchester. Universal Edition. Bearbeitet für Altblockflöte und Klavier UE 36673; Bearbeitet für Flöte oder Altblockflöte und Gitarre UE 37146; Bearbeitet für Blockflötenorchester UE 36722 +++ Charles Gounod, Franz Schubert: Ave Maria. Für Altblockflöte und Klavier. Universal Edition UE 37 231 +++ Hans Ulrich Staeps: Das tägliche Pensum. Übungen für fortschreitende Spieler der Altblockflöte in F. Universal Edition UE 36968

Bartók und Tangos

18.11.19 (Selina Demtröder) -
Hywel Davis: Bartók for Cello. Mit Klavierbegleitung und Play-Along-CD. Boosey & Hawkes WC2B 4HN +++ Julián Arcas: Danzas – Tangos für Cello Solo. Arrangiert von Dietmar Berger. Edition Walhall EW 1054

Spiccato-Erbse, Giraffengazelle

18.11.19 (Birgit Stahl) -
„Es ist an der Zeit, meinen musikalischen Garten mit Eurer Hilfe auszubauen“, schreibt Aleksey Igudesman im Vorwort seines 2. Bandes „In my garden“, 2018 bei der Universal Edition erschienen, und lädt mit seinen neuen außergewöhnlichen Kompositionen für Violine und Klavier jüngere Schülerinnen und Schüler ein, zehn weitere Gemüse- und Früchte kennen zu lernen. Für diese leichte bis mittelschwere Unterrichtsliteratur sollten alle Griffarten in der ersten Lage bekannt sein.

Den Händen beim Improvisieren zusehen

18.11.19 (Gabriele Puffer) -
„Vom spielenden Gelingen“: Der Titel der drei von Peter Michael Hamel vorgelegten Notenbände klingt zugleich verheißungsvoll und modisch. Schließlich haben „spielerische“, möglichst niedrigschwellige und mühelose Zugänge zu Musik und zum Musizieren seit einigen Jahren Hochkonjunktur. Doch bereits ein Blick in die kurze Einführung zeigt: Dem Komponisten geht es nicht um ambitionsloses Herumspielen. Er lässt zunächst den Schweizer Kulturphilosophen Jean Gebser zu Wort kommen. Spielendes, also ungezwungenes und müheloses „Gelingen“ ist demnach eine voraussetzungsreiche Angelegenheit, deren Basis: unablässig übende Mühe. Das improvisationspädagogische Konzept, das Peter Michael Hamel in wenigen Worten als „Gebrauchsanweisung“ entwirft, setzt diesen Gedanken konsequent um.

Suche nach der Identität

16.10.19 (Albrecht Dümling) -
Dass der seit 1939 in Los Angeles lebende Komponist Ingolf Dahl eigentlich Walter Ingolf Marcus hieß, wussten nur wenige seiner dortigen Kollegen und Freunde. Als Sohn eines deutsch-jüdischen Vaters und einer schwedischen Mutter war er 1912 in Hamburg zur Welt gekommen. Früh zeigte sich seine musikalische Begabung, so dass er nach erstem Klavierunterricht 1931/32 in Köln bei Philipp Jarnach Komposition und bei Walter Abendroth Dirigieren studierte.

Ein wesentliches Etappenziel ist erreicht

07.09.19 (Liborius Olaf Lumma) -
Mit den beiden Bänden des „Graduale Novum“ (GrN) – Band I erschien 2011, Band II ist hier zu besprechen – legt die Gruppe von Forscherinnen und Forschern, die sich seit zirka vier Jahrzehnten unter dem Dach der Internationalen Gregorianik-Forschungsgesellschaft AISCGre der Melodierestitution der Messgesänge des Gregorianischen Chorals widmet, ihre Ergebnisse in einer für die liturgische Verwendung gemäß dem römisch-katholischen „Ordo Cantus Missae“ von 1970 geeigneten Editionsform vor. Für eine weitere Edition sind nun noch die Offertoriumsverse zu bearbeiten; für die ins GrN nicht aufgenommenen Communio-Verse gibt es bereits die einschlägigen Publikationen von Michael Hermes OSB (Das Versicularium des Codex 381 der Stiftsbibliothek St. Gallen, 2. Auflage St. Ottilien 2010) und Anton Stingl jun. (Versus ad Communionem, St. Ottilien 2017).

Klezmer, Tango, Weltmusik

14.07.19 (Gabriele Sebald) -
Michael Lösch: Klezmer Flute Duets. Universal Edition +++ Diego Collatti: Tango Passion. Mittelschwere Tango-Klassiker für 2 Flöten. Universal Edition +++ World Music: Celtic Play-Along Flute plus CD und Klavierbegleitung arr.: Martin Tourish. Universal EditionJames Rae: Child’s Play 18 leichte Stücke für den frühen Beginn für Flöte und Klavier. Universal Edition +++ Arnold W. Zamarin (Arr.): Italian Classics Flöte und Klavier. Universal Edition +++ Henrik Wiese (Hrsg.): Stage Door – The Flute Audition. Probespielstellen für Flöte. Universal Edition +++ James Rae: You must remember this... Old favourites in easy to intermediate-level arrangements Flöte und Klavier. Universal Edition +++ Miguel del Aguila: Miami Flute Suite for Flute and Piano. Peermusic classical +++ John Wolf Brennan: Sonic Roots – Wurzelklänge für Flöte und Klavier Inspiriert von keltischen Volkstänzen. PAN Verlag 2004 +++ José Sebrerier: Tango in Blue for Flute and String Orchestra. Peermusic classical

Wohltemperiertes Klavier aus dem Todeslager

18.06.19 (Christoph Schlüren) -
Unter den Sowjetkomponisten, die nicht emigrierten, kennen wir Schos­takowitsch, Prokofieff, Chatschaturjan, vielleicht Miaskowsky, Glière, Kabalevsky, zuletzt auch Weinberg. Große Meister wie Revol Bunin, Boris Tischtschenko oder Yevgeni Stankowitsch sind bislang unbekannt geblieben. Und doch, viele der bemerkenswerten, höchst unterschiedlichen Komponisten, die seit dem Ende der Sowjetunion auch in ihrer Heimat vergessen sind, müssen im Westen erst noch entdeckt werden. Vor vier Jahren erst trat ein Komponist posthum aus dem Dunkel der kompletten A­nonymität, den manche Kenner seither als Giganten empfunden haben: Vsevolod Zaderatsky (gesprochen Saderazky mit stimmhaft weichem S) wurde 1891 in Riwne unweit des eins­tigen Lemberg in der heutigen Nordwest-Ukraine geboren (in einem Gebiet also, das stets polnisch-russisch-ukrainisch vermischt war und damit heute symbolisch für die absurde Spaltung der „neuen Weltordnung“ stehen kann).
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