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Alle Artikel kategorisiert unter »Pop-Rockmusik«

Ein Plädoyer namens Wanda

15.06.18 (Sven Ferchow) -
Eigentlich ist die Geschichte der österreichischen Band Wanda schnell erzählt. Michael Marco Fitzthum alias Marco Michael Wanda (Gesang), Manuel Christoph Poppe (Gitarre), Christian Hummer (Klavier/Keyboards), Ray Weber (Bass) und Lukas Hasitschka (Schlagzeug) wollten es unbedingt. Dass sie dafür gelitten, gerauft und gestritten haben, wird in vielen Songs verständlich. Am hörbarsten im neuen Album „Niente“, das wütend und folglich traurig daherkommt. Das sich fast schon unheimlich detailliert mit Kindheit und Aufwachsen und Ursprung beschäftigt.

Schottische Französin mit britischem Sarkasmus

20.11.13 (Sven Ferchow) -
Meeresbiologin wollte sie werden, Alex Hepburn, die Schottin, die in Frankreich aufwuchs und in London lebt. „Na ja“, wiegelt sie ab, „Meeresbiologin ist etwas übertrieben, aber das Meer übte schon immer eine große Faszination auf mich aus.“ Und man muss dankbar sein, dass diese Stimme nun mehr den Menschen als den Delfinen zu Gute kommt. Denn letztendlich setzte sich der stets vorhandene Wunsch Musikerin zu werden bei Alex Hepburn durch.

Was soll sich schon verändern? Vom Musical zur Rockmusik – Sebastian Bach Reloaded

21.02.12 (Sven Ferchow) -
Es soll tatsächlich noch Restexemplare ehemaliger Hardrockstars aus den 80er-Jahren geben. Die für eine Flasche Bourbon und ein Päckchen Zigaretten rücksichtslos und überall spielen. Die selbst in der Rubrik „Was macht eigentlich…“ vergessen werden. Und die erbarmungslos die letzten Freunde mit „Weißt du noch…“-Geschichten vergraulen. Es gibt aber einen, der es anders wollte: Sebastian Bach.

Hotel Suicide oder Club 27

02.09.11 (Sven Ferchow) -
Das Unausweichliche, das Unabwendbare, das Vorhersagbare trat am 23. Juli 2011 ein. Die britische Soulsängerin Amy Winehouse wurde tot in ihrer Londoner Wohnung aufgefunden. Ursache: bis heute spekulativ, uneindeutig und hypothetisch. Drei Beschreibungen, die die letzten Jahre ihres Lebens eng umranden.

Was kostet die Welt? 30 Jahre „Freiwillige Selbstkontrolle“: von Polka bis House

07.03.11 (Viktor Rotthaler) -
„Heute Disco, morgen Umsturz, übermorgen Landpartie“ – ein schönes Motto ist das, das einst die Band „Freiwillige Selbstkontrolle“ ausgegeben hat, die sich seit langem nur noch F.S.K. nennt. Ja, man kann sich die Mitglieder der Münchner Musik-Künstler-Gruppe schön vorstellen in der legendären New Yorker Disco „Studio 54“ oder bei den Pariser Unruhen ‘68 oder einfach irgendwo im US-Süden bei einer „Hayride“.

Ein ganz normales Kind: Bobby Bazini und seine neuen Hymnen auf „Netter in Time“

04.02.11 (Sven Ferchow) -
„Das neue Wunderkind aus Kanada“ rühmte eine kanadische Zeitung den 20-jährigen Sänger, Songschreiber und Gitarristen Bobby Bazini aus Mont-Laurier. Der Grund: ein unbedingt als gediegen zu bezeichnendes Albums namens „Better in Time“. Und wenn schon Brechstangenbeschreibungen sein müssen, dann darf die inflationäre „Prise Folk, der Löffel Rock, die Blues-Stimme und die daraus entstehende Magie“ als weiteres Journalistenzitat über Bazini nicht fehlen. Schade, dass man immer diese fiesen Beweihräuchungen verwenden muss, wenn sich ein Album schlicht als gute Musik präsentiert.

Abschied in homöopathischen Dosen

03.09.10 (Sven Ferchow) -
Seelsorgetelefone mussten nicht eingerichtet werden, als die norwegische Popband a-ha im Oktober 2009 ihre Auflösung bekannt gab. Trauern ist trotzdem erlaubt. Helmut Kohl wurde übrigens gerade Kanzler, als Pål Waaktaar-Savoy (Gitarrist, Songwriter), Magne Furuholmen (Keyboarder, Songwriter) und Sänger Morten Harket die Band im Jahr 1982 gründeten. Der Rest ist Popgeschichte. Die Single „Take on me“ avancierte 1985 zum Evergreen und a-ha gingen ihren starrköpfigen Weg für 25 Jahre.

Getrennt durch ideologische Mauern

28.05.09 (Barbara Haack) -
„Ist es denn wirklich so, dass wir jeden Dreck, der aus dem Westen kommt, nu kopieren müssen? Ich denke, Genossen, mit der Monotonie des Je-Je-Je, und wie das alles heißt, sollte man doch Schluss machen.“ Im sächsischen Original, gesprochen von Walter Ulbricht 1965 auf dem 11. Plenum des Zentralkomitees der SED, klingt dieses Zitat heute wie gute Satire. Für junge Musiker in der DDR der 60er-Jahre und für viele Jugendliche, die genau wie ihre westlichen Altergenossen Rockmusik als Ausdruck ihres Lebensgefühls wahrnahmen, bedeutete Ulbrichts Einstellung zu diesem „Dreck aus dem Westen“ allerdings eine erhebliche Einschränkung.

Schon mal ein Rockstar gewesen?

12.05.09 (Sven Ferchow) -
Überrascht ist man nicht mehr, wer sich im Rockzirkus zurückmeldet (Led Zeppelin mit einem Konzert), es noch einmal versucht (Blur), sich finanziell verbessern möchte (The Police), Entzugs-Auflagen erfüllt (Britney Spears) oder es schlicht nicht lassen kann (Westernhagen). Erwischt hat uns diesmal Selig. Sogar mit dem Prädikat „In Originalbesetzung“, also Jan Plewka (Gesang), Christian Neander (Gitarre), Leo Schmidthals (Bass), Malte Neumann (Keyboard) und Stephan Eggert (Schlagzeug).

Dort wo der Klang gewachsen ist

26.03.09 (Ursula Gaisa) -
„Old Splendifolia“ – unter diesem auf den ersten Blick etwas sperrigen Namen verbergen sich die Sängerin Jana Plewa, Insidern schon durch den von ihr mitgegründeten Kat Cosm bekannt, und der Gitarrist Frank Schültge Blumm, alias F.S. Blumm, beide leben in Berlin. Ihr erstes Album ist in Japan bereits im August 2008, bei uns dann im November erschienen und schwingt den Bandnamen unter dem Titel „…waying boldly afar…“ dann gar nicht mehr so holprig weiter.
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