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Ätherische Welten

24.11.20 (Ssirus W. Pakzad) -
Auf George Gershwin geht folgende Aussage zurück: „Life is a lot like Jazz...it´s best when you improvise.“ Im Frühjahr hat Matthieu Bordenave gemerkt, dass an dieser Einschätzung was dran ist. Denn da musste der in München lebende Franzose auf die harte Tour lernen, auch abseits der Bühne aus dem Stegreif heraus zu agieren. Wie so viele andere seiner Kollegen auch.

Die beste aller Welten, unter den gegebenen Bedingungen

09.09.20 (Verena Fischer-Zernin) -
Sanft rollt eine Sextolenbewegung aus dem Lautsprecher: Schubert, Impromptu Ges-Dur. Bis auf einen Metallständer mit einer nackten Glühbirne ist der Saal weitgehend leer. Die Aufmerksamkeit wird sofort von den beiden Tänzern absorbiert: von den mühelos fließenden Bewegungen, mit denen ihre Körper kommunizieren, von der Spannung, die dabei entsteht. Mitten im Pas de deux bleibt Edvin Revazov wie angewurzelt stehen, und Anna Laudere sinkt unter seinen immer noch erhobenen Armen zusammen. Dreht sich weg. Geht ihm verloren.

Am dünnen Docht der Gegenwart

27.08.20 (Rainer Nonnenmann) -
Am 10. August 1970 nahm sich Bernd Alois Zimmermann in seinem Haus in Groß-Königsdorf bei Köln das Leben. Selbst für Menschen seines nächsten Umfelds erfolgte dieser Selbstmord aus „heiterem Himmel“. Doch im Rückblick auf die letzten Lebens- und Schaffensjahre des Komponisten verdichten sich – bei aller Vorsicht gegenüber voreiligen Deutungen des Lebens im Werk – düstere Vorzeichen, die ihn schließlich zu dieser Verzweiflungstat trieben: psychische, physische, private, politische und künstlerische.

Bob Dylan ohne Text – total schlüssig

21.08.20 (Michael Scheiner) -
„Eigentlich“, skizziert Bandgründer Alexander Beierbach Vorüberlegungen zum dritten Album mit Dylan-Songs, „hätte es eine Liveaufnahme werden sollen“. „Wherever You Roam“ ist dann doch ein Studioalbum geworden. Am 22. Mai erschienen, rundet es eine Trilogie mit Songs des großen amerikanischen Barden Bob Dylan aufs Trefflichste ab. Aufgenommen wurde es allerdings, darauf legt der Berliner Saxophonist Wert, „praktisch unter Livebedingungen“.

„Ich brauche immer erst den Text“

13.07.20 (Burkhard Schäfer) -
Der mit zahlreichen Preisen dekorierte und international aufgeführte lettische Komponist Eriks Ešenvalds (*1977) hat sich vor allem im Bereich der Chormusik einen Namen gemacht. Burkhard Schäfer sprach mit ihm über den Schaffens­prozess, seine musikalischen Wurzeln und seine Insprirationsquellen.

Von der Faszination des Immateriellen erzählen

25.05.20 (Marco Frei) -
Er liebt „individuelle, persönlichkeitsgetränkte Musik“, von Johannes Ockeghem bis Alfred Schnittke. Oder auch „Archaisch-Rituelles“. Bei Stücken aus seiner Jugendzeit werde er schwach: „egal ob Schumanns Klaviermusik oder La Paloma“. Das hat Enjott Schneider vor elf Jahren in einem Fragebogen dieser Zeitung verraten. Es beschreibt ziemlich gut, wofür der Komponist schöpferisch steht. Seine Musik integriert unterschiedlichste Stile, Arbeitsweisen. Das schließt auch serielle Techniken oder Rockmusik ein.

Doppelstern über Bredeney

29.03.20 (Georg Beck) -
Ansprachen, Komponistengespräch, Konzert. Auf den ersten Blick der normale Ablaufplan. Und doch gingen wir bereichert am Ende dieser Buchpräsentation. Nicht, weil es eine der letzten Musikveranstaltungen geworden ist, die im Ruhrgebiet noch stattgefunden hat. Letzteres war ja nicht zu ahnen. Und schon gar nicht war zu erahnen, in welches Loch wir fallen würden.

Neues von einem Jubilar

25.03.20 (Olaf Adler) -
2020 ist nicht nur ein Beethoven-Jahr – am 17. Februar jährt sich der Geburtstag des großen belgischen Geigers und Komponisten Henri Vieuxtemps zum 200. Mal. Passend dazu ist kürzlich die Konzertfantasie „La Sentimentale“ wiederaufgefunden worden, die er von 1838 bis 1843 regelmäßig auf seinen Konzertreisen spielte, als er schon ein europaweit geachteter Künstler war.
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