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Von der Faszination des Immateriellen erzählen

25.05.20 (Marco Frei) -
Er liebt „individuelle, persönlichkeitsgetränkte Musik“, von Johannes Ockeghem bis Alfred Schnittke. Oder auch „Archaisch-Rituelles“. Bei Stücken aus seiner Jugendzeit werde er schwach: „egal ob Schumanns Klaviermusik oder La Paloma“. Das hat Enjott Schneider vor elf Jahren in einem Fragebogen dieser Zeitung verraten. Es beschreibt ziemlich gut, wofür der Komponist schöpferisch steht. Seine Musik integriert unterschiedlichste Stile, Arbeitsweisen. Das schließt auch serielle Techniken oder Rockmusik ein.

Doppelstern über Bredeney

29.03.20 (Georg Beck) -
Ansprachen, Komponistengespräch, Konzert. Auf den ersten Blick der normale Ablaufplan. Und doch gingen wir bereichert am Ende dieser Buchpräsentation. Nicht, weil es eine der letzten Musikveranstaltungen geworden ist, die im Ruhrgebiet noch stattgefunden hat. Letzteres war ja nicht zu ahnen. Und schon gar nicht war zu erahnen, in welches Loch wir fallen würden.

Neues von einem Jubilar

25.03.20 (Olaf Adler) -
2020 ist nicht nur ein Beethoven-Jahr – am 17. Februar jährt sich der Geburtstag des großen belgischen Geigers und Komponisten Henri Vieuxtemps zum 200. Mal. Passend dazu ist kürzlich die Konzertfantasie „La Sentimentale“ wiederaufgefunden worden, die er von 1838 bis 1843 regelmäßig auf seinen Konzertreisen spielte, als er schon ein europaweit geachteter Künstler war.

Das 20. Jahrhundert auch musikalisch durchmessen

18.03.20 (Bojan Budisavljevic) -
Das Leben der um die vorletzte Jahrhundertwende Geborenen stand, vor allem in unseren Breiten, unter dem Unstern von gleich zwei Weltkriegen. Und wer da die nackte Existenz gerade noch retten konnte, der sah sich sogleich stets gefährdet durch die Vor- oder Nachhut der jeweiligen blutigen Ereignisse. Mit heiler Haut davongekommen und einigermaßen exemplarisch ist dabei der 1896 geborene und 1970 gestorbene katalanische Komponist Roberto Gerhard.

Energiezentrum der zeitgenössischen Musik

21.02.20 (Hans-Jürgen Linke) -
Vierzigste Geburtstage geben Gelegenheit zum Rückblick auf die zurückliegenden Mühen der Ebenen und unbedingt auch zum Blick nach vorn auf die noch zu erreichenden Gebirge.

Kollektive Mehrfachbelichtung

16.01.20 (Dirk Wieschollek) -
Der vehemente Zugriff der jüngeren Komponistengeneration auf interdisziplinäre Formate und mediale Instrumentarien, der die „Neue Musik“ vor geraumer Zeit aus einem latenten Dämmerzustand selbstreferenzieller Klang- und Strukturgefüge geholt hatte, ist mittlerweile ein alltägliches Phänomen kompositorischer Praxis. Auch Ole Hübner, mit 26 einer der Vielversprechendsten seiner Zunft, der bei Michael Beil und Johannes Schöllhorn in Köln Komposition studierte, zieht in seinen Kompositionen alle Register ästhetischer und technischer Verfügbarkeiten.

Orpheus mit Röntgenblick

15.12.19 (Rainer Nonnenmann) -
„Kritisches Komponieren behandelt Probleme, die den Menschen betreffen, aber sich in Musik widerspiegeln.“ Dieses analytische Komponieren gibt Auskunft über Musik und das darin sich niederschlagende menschliche Wahrnehmen, Denken, Fühlen, Handeln. Im Mittelpunkt steht also nicht die Musik selbst, nur weil man vielleicht gerade zufällig Komponist ist, sondern der Mensch. Das heißt, der Komponist macht nicht einfach Kultur, „sondern leistet Arbeit, nützliche Arbeit für den Menschen“. Diese starken Sätze stehen in Nicolaus A. Hubers kurzem Text „Kritisches Komponieren“ von 1972, der während der politisierten Nach-68er-Jahre auch bei öffentlichen Veranstaltungen verlesen wurde.

„Mich selbst nehme ich nicht ernst“

29.11.19 (Georg Rudiger) -
Seit über 30 Jahren ist Max Raabe mit dem Palast Orches­ter auf der Bühne. Georg Rudiger hat sich mit dem ausgebildeten Opernsänger unterhalten über die richtige Mischung zwischen Ernst und Komik, seine Zusammenarbeit mit Herbert Grönemeyer und über die Frage, wie politisch ein Künstler sein muss.
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