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Alle Artikel kategorisiert unter »Portrait«

Herausfordernd und dankbar

09.03.22 (Juan Martin Koch) -
Die Wiederentdeckung des Komponisten Eduard Wilsing schreitet voran. Anlässlich der Ausgabe sämtlicher Klavierwerke im Verlag Dohr hat Juan Martin Koch mit dem Herausgeber Guido Johannes Joerg gesprochen.

Hommage à Christoph Caskel

Zu Ehren von Christoph Caskel hatten ehemalige Studierende und Hochschulkollegen am 15. Januar zum Konzert in den Kölner Jazzclub Loft geladen. Das Geburtstagskonzert wurde von Hans Martin Müller, dem Begründer des Loft und früheren Hochschulkollegen von Christoph Caskel mit einer Laudatio eröffnet. Der Flötist Müller erinnerte an das Cimarrón-Quartett, in dem beide mit dem Bariton William Pearson und dem anwesenden Gitarristen Wilhelm Bruck in den 1970er und 80er Jahren zusammen spielten. Dr. Tilmann Fischer, der Direktor der Rheinischen Musikschule Köln, bedankte sich bei Chris­toph Caskel für sein Engagement im Bereich des Schlagzeug-Nachwuchses und versicherte: „Die Rheinische Musikschule ist noch in 100 Jahren stolz, dass Christoph Caskel zum Kollegium gehörte.“

Ausbildung als Fragezeichen

28.02.22 (Stefan Pohlit) -
Am 15. Februar 2022 wäre der Komponist, Professor und Waldorflehrer Peter-Michael Riehm (1947–2007) 75 Jahre alt geworden. Wer ihn näher kannte, weiß, wie sehr sich sein still-authentisches Wesen dem rein „Begrifflichen“ entzieht.

Engagierte Musik

25.02.22 (Matthias R. Entreß) -
Mir begegnete Johannes Wallmanns Musik erstmals bei dem Berliner Festival Kryptonale 1999, das in den Wasserspeichern Prenzlauer Berg stattfand und sich der Musik im Raum, live gespielt oder als multimediale Installation, kurz, der Klangkunst widmete. Damals blickte Wallmann auf eine produktive Schaffenszeit zurück, in der er sich bereits in den 1970er-Jahren – zum Beispiel in Synopsis (1978) für Kammer­ensemble mit Diaprojektionen von Bildern Kurt W. Streubels – um die Verschmelzung verschiedener Sinneseindrücke bemühte.

„Es reizt mich, für Laienchöre zu schreiben“

24.02.22 (Burkhard Schäfer) -
Der Stuttgarter Jan Kopp (Jg. 1971) komponiert Neue Musik – eine Richtung, die man eher mit Komplexität und Expertentum als mit Laien und Liebhabern in Verbindung bringt. Gleichwohl gelingt es ihm immer wieder, diese beiden „Lager“ an einen Tisch zu holen, ohne dabei ästhetische Konzessionen zu machen. Wie schafft er das?

Von Engeln, Feueröfen und verrosteten Rittern

09.02.22 (Theo Geißler) -
Theo Geißler, Geschäftsführer des ConBrio Verlages und Herausgeber der nmz, wird am 9. Februar 2022 fünfundsiebzig Jahre alt. Die nmz gratuliert ihm mit einem Protokoll, das unseren geneigten Lesern die Möglichkeit gibt, im 71. Jahrgang der nmz und damit im Jahr ihres siebzigjährigen Bestehens einen Blick in die His­torie und auch ein bisschen hinter die Kulissen dieser altehrwürdigen Publikation zu erhalten. Das folgende Protokoll beruht im Wesentlichen auf einem Gespräch, das die Sopranistin Irene Kurka für ihren Podcast „Neue Musik Leben“ (Folge 151) aufgezeichnet hat, den sie seit April 2018 betreibt.

Ins Licht gestellt

21.12.21 (Rainer Nonnenmann) -
Der Ort verbildlicht die Position dieser Musik: Oben braust der Düsseldorfer Feierabendverkehr in Richtung Theodor-Heuss-Brücke; unter der Rampe findet das erste Konzert „Frauen im Schatten“ statt. An bulligem Türsteher und verranztem Toilettenbereich vorbei gelangt man in den Golzheim Club. Der bescheidene Raum verfügt über Bar und Dancefloor inmitten von Sichtbeton, Stahlträgern, Leitungen. Üblicherweise wird hier zu lautstarken Technobeats abgetanzt. Heute jedoch lauschen knapp dreißig Menschen auf harten Holzhockern – sowie rund achtzig im Livestream – Uraufführungen neuer Musik.

Mehr als ein Traum

05.11.21 (Georg Beck) -
Musik von Robert HP Platz, Konzerte, die seine Handschrift tragen, atmen eine eigene Stimmung. Eine Erfahrung, die jetzt ganz unvermittelt wieder da war zur Ouvertüre von „RHPP70“, Kürzel für den kleinen-großen Geburtstagsparcours für Robert HP Platz, den in Köln lebenden, aus Baden-Baden stammenden, in der Welt weit herumgekommenen Komponisten und Kompositionslehrer, Dirigenten, Ensemblegründer, Buchautor.

Die Beat-Boys und ihre Vision

28.10.21 (Sophie Emilie Beha) -
Bei den ersten Begegnungen zwischen Jakob Encke und Daniel Stoll lernten beide gerade das Alphabet. Nach und nach setzten sie Buchstabenketten zu Wörtern zusammen. Noten lesen konnten sie schon. Beide waren sieben Jahre alt. Sie teilten nicht nur die Schule und den Landkreis, sondern auch die Geigenlehrerin.

Gründerväter von Jeunesses Musicales und neuer musikzeitung: Die Macher der ersten Stunde

11.10.21 (Andreas Kolb) -
„Es war kurz vor Silvester des Jahres 1950. Der Autor dieser Zeilen – damals 20 Jahre alt – war dabei, als in Bayreuth in einem Hotel-Nebenzimmer einige Dutzend junge und nicht mehr ganz junge Leute aus verschiedenen Teilen Deutschlands zusammengekommen waren. Anlass des Treffens war die offizielle Gründung einer Jeunesses Musicales (JM) auch in Deutschland, jener jungen Vereinigung, wie sie in Belgien und Frankreich bereits während der deutschen Besatzung – quasi als eine geistig-kulturelle Widerstandsbewegung – initiativ wurde, sich für Musik engagierte und Konzerte und Konzertbesuche für Schüler organisierte.(...) Was in anderen Ländern wie Holland, Luxemburg, der Schweiz und Öster­reich möglich war, nämlich eine junge aufgeschlossene Hörerschaft zu gewinnen, sollte auch in Deutschland verwirklicht werden.“ Eckart Rohlfs, aus: J.A. Riedl und die Jeunesses Musicales, Klang in Aktion – Josef Anton Riedl“, CB Verlag 2012 Das junge Netzwerk brauchte auch ein Kommunikationsmedium und so entstand fast gleichzeitig mit dem jugendbewegten Musikverband die Zeitschrift im Zeitungsformat „Musikalische Jugend“ als Vorläufer der neuen musikzeitung. Dieses Jahr blickt die Jeunesses Musicales auf ihr 70-jähriges Bestehen zurück und die nmz hat ihren 70. Jahrgang erreicht. So lag die Idee nahe, eine von Redaktion und Verband gemeinsam konzipierte Ausgabe der nmz zu gestalten. Unterschiedliche Artikel in fast allen unseren Rubriken zeigen, dass dabei keine Festschrift entstanden ist, sondern dass die Impulse der Gründerjahre heute noch wirksam sind. Auf den beiden folgenden Seiten stellen wir exemplarisch für die damalige Gründergeneration einige der Macher der ersten Stunde vor, vereint entweder durch ihr Engagement für die JMD, die nmz oder für beide: Eckart Rohlfs, Bernhard Bosse, Fritz Büchtger, Klaus Hashagen, Klaus Bernbacher und Josef Anton Riedl.
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