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Mit Bach gegen alle Widerstände

25.02.17 (Albrecht Dümling) -
Das Klavier hatte die im Januar 1927 in Pilsen geborene Zuzana Ružicková schon als Kind fasziniert. Eigentlich hatten die Eltern ihr keinen Musikunterricht geben wollen. Als die achtjährige Zuzana während einer schweren Lungenentzündung aber immer von Musik und vom Klavierspiel träumte, erfüllten sie ihr diesen dringenden Wunsch.

Alternatives Klangbild, moderat flexibel

24.02.17 (Götz Thieme) -
Sie schreiben den Namen ihres Ensembles klein, musizieren aber in Versalien: ascolta. Die siebenköpfige Formation aus Stuttgart, gegründet 2003, hat sich bescheiden, aber stetig zu einer der führenden deutschen Neue-Musik-Gruppen emporgespielt. Das ensemble ascolta gehört zur Enkelgeneration der Spezialensembles fürs Brandneue.

Ein Kampf mit zwei Gewinnern

24.02.17 (Ssirus W. Pakzad) -
Da glaubt einer, seinen Platz, seine Bestimmung in der Welt der Klänge längst gefunden zu haben. Und dann das. Als der bekannte norwegische Jazz-Saxophonist Håkon Kornstad 2009 in New York weilte, wurde er eines Abends in die Oper mitgeschleppt. Zwei Einakter von Pietro Mascagni und Ruggero Leoncavallo wurden gegeben – beide gelten neben Puccini als die wichtigsten Vertreter des sogenannten Verismo. Für den damals 32-jährigen Håkon Kornstad hatte das Konzert Folgen, denn es war für ihn nicht weniger als eine Art musikalisches Erweckungserlebnis.

Ysaÿe, Theater und Heavy Metal

22.02.17 (Hans-Jürgen Schaal) -
Jonas Khalil präsentiert sein erstes Album als klassischer Gitarrist, das Programm ist verblüffend und verblüffend spannend. Überhaupt fällt dieser Musiker etwas aus dem Rahmen des Gewohnten. Als Leadgitarrist einer Heavy-Metal-Band trat er schon in halb Europa auf.

Nächtlicher Chat mit Theo Geißler

09.02.17 (mmauvs) -
Theo Geißler wird 70. Für einen Jungspund wie ihn ist das kein Alter. Deshalb hat sich die nmz-Redaktion überlegt, dass das gewöhnliche Salbader doch irgendwie peinlich ist und den „jungen“ Kolleg/-innen von „musik-mitallemundvielscharf.de“ die Aufgabe übertragen. Und was interessiert junge Leute die Welt von gestern.

Tat-Sachen

09.02.17 (nmz-red) -
Seit über sechs Jahrzehnten bietet die neue musikzeitung einen weiten Diskursrahmen für Themen des heutigen Musiklebens. Fünf Jahrzehnte lang prägte Theo Geißler (geb. am 9. Februar 1947) das Blatt in den verschiedensten Positionen.

Ein Konzerthaus für die Klassik des 21. Jahrhundert s?

03.02.17 (Juan Martin Koch) -
So wenig hanseatische Zurückhaltung war selten. Die mittels einer beispiellosen Medienkampagne verteilten und geschickt von der maximal verkorksten Bauplanung ablenkenden Vorschusslorbeeren für die Elbphilharmonie hätten gereicht, ein Dutzend kultureller Bauprojekte zu bekränzen. Bevor auch nur ein einziger Ton im voll besetzten Haus erklungen war, wurde bereits „einer der besten Konzertsäle der Welt“ besungen, in dem man „von allen Plätzen aus gleich gut“ hören könne. Im Gegensatz zur einhelligen Begeisterung über das architektonische Gelingen des Gebäudes als Ganzem und des Großen Saales im Speziellen, gab es dann nach den ersten Konzerten aber auch – durchaus nachvollziehbare – kritische Stimmen zur Akustik.

Abstrakte Erzählungen abseits festgelegter Bahnen

02.01.17 (Burkhard Schäfer) -
Neben Jean Sibelius, dem Urvater der finnischen Musik, und dem kürzlich verstorbenen Einojuhani Rautavaara zählt der 1949 in Forssa geborene Kalevi Aho heute zu den bekanntesten und sicherlich auch produktivsten Komponisten seines Landes. Man darf, ja muss diese Großen Drei in einem Atemzug nennen, zumal ein direkter Weg von einem zum anderen führt: Der greise Sibelius verschaffte dem jungen Rautavaara einst ein Stipendium, und der wiederum gab sein Wissen an seinen ehemaligen Schüler Aho weiter, als der vor rund 50 Jahren bei ihm Komposition studierte.

Verhältnisse umkehren, erkennbar machen

30.12.16 (Georg Beck) -
Das schönste Konzert des zurückliegenden Beethovenfestes hat Stefan Litwin gespielt. Kann man so nicht sagen? Kunst ist immer Geschmackssache? Einverstanden. Nur, dass wir dann darauf bestehen müssen, dass es von besonders gutem Geschmack zeugt, ein Programm vorzustellen, das das von Festivalchefin Nike Wagner ausgeru­fene „Revolutionen“-Motto so entschieden beim Wort nahm, dass Letzteres auf einmal wiedererkennbar war.

„Canto ergo sum“ – Komponieren aus der Ganzheit

21.11.16 (Egbert Hiller) -
„Ein Musiker, der durch die Praxis, das seelische Erleben und die Reflexion seiner Kunst bis ins Mark geprägt ist, wird wohl Descartes’ berühmten Ausspruch nur als unvollständige Beschreibung seiner geistigen Existenz empfinden; mir jedenfalls ging es immer so. Cogito ergo sum: Welche Art von Denken ist hier gemeint? Zweifellos das begriffliche, abstrakte, objektivierende Denken der Sprache. Zwar ,denkt´ auch der Musiker während aller Phasen seiner künstlerischen Aktivität; aber dieses sein Denken ist keineswegs abstrakt – man möchte sagen, der Musiker denkt mit seinen Ohren, ja sogar mit seinem ganzen Körper. Dieser wird in Schwingung versetzt, wobei das keineswegs nur metaphorisch gemeint ist ...“
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