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Alle Artikel kategorisiert unter »Portrait«

Der Inbegriff des globalen Musikers

18.11.16 (Hans-Jürgen Schaal) -
Er hat unsere Ohren und unser Bewusstsein neu gestimmt. Damals, als Beatmusik und Freejazz tobten, als Rockgitarren und Saxophone lärmten, eröffnete Don Cherry uns einen anderen, einen globalen Klangraum. Mit seinen Flötentönen und seinen kleinen Gesängen begründete er die World Music.

„Am liebsten wäre ich selbst Musik“

06.11.16 (Rainer Mohrs) -
Malerei, Musik, Natur, Menschen – das sind die Inspirationsquellen der Komponistin Barbara Heller. Am 6. November 1936 in Ludwigshafen als Tochter des Restaurators für Kirchenkunst Eugen Heller geboren, fühlt sich Barbara Heller besonders zur bildenden Kunst hingezogen.

Bitte keine Ausreden, wenn es um die Zukunft geht

05.10.16 (Georg Beck) -
„So also fand ich die Vorzeit, in mühsamer Untersuchung.“ – Zurückgehen, hartnäckig sein, sich nicht abwimmeln lassen: Tugenden, die für jede Spurensuche nötig sind. Umso mehr, wenn es um Großes geht wie bei diesem Kunstaufbruch der „Budelt­janins“, der „Zukünftler“ wie sie sich selber nannten; nicht viel später ausgelöscht von stalinistischer Reaktion, verschüttet von der Renegaten-Panik sowjetischer Kultur­bürokratie.

Das eine tun, ohne das andere zu lassen

28.09.16 (Rainer Nonnenmann) -
Weltweit für Furore sorgte das Ensemble mit der szenischen Gesamturaufführung von Karlheinz Stockhausens Oper „Sonntag“ 2011 in Köln sowie der europäischen Erstaufführung von Harry Partchs „Delusion of The Fury“ beim Festival Ruhrtriennale 2013, wofür Schlagzeuger Thomas Meixner in jahrelanger Arbeit Nachbauten sämtlicher Partch-Instrumente angefertigt hatte.

Starke Gruppenbildung für 12 bis 15 Instrumente

22.09.16 (Georg Beck) -
Freiburg, im Juli. – Eigentlich haben sie gar keine Zeit, alte Ensemble-Akten zu wälzen. Anderer­seits: Dreißig Jahre Aventure sind mehr als ein einziger Aventurler im Kopf behalten kann. Weswegen man am Gang durch die Ensemble-Geschichte, und sei er noch so kursorisch, gar nicht vorbeikommt, allein schon, um die jetzt im Jubiläumsmonat gehäuft auftretenden Festredner, Grußwortspender, Porträt­schreiber entsprechend zu munitionieren.

Goldene Momente und das Wissen darum, wo vorne ist

15.09.16 (Andreas Kolb) -
Im Vorfeld der Donaueschinger Musiktage vom 14. bis zum 16. Oktober 2016 traf sich Chefredakteur Andreas Kolb mit dem Künstlerischen Leiter des Festivals, Björn Gottstein, zu einem Gespräch über aktuelle Diskurse und neue Werke.

Virtuosität gepaart mit musikalischer Reife

05.09.16 (Jörg Lichtinger) -
„Zwei Apfelsinen im Haar und an der Hüfte Bananen ...“ zwitscherte France Gall 1968 den deutschen Schlagertext zu einer Sambamelodie des brasilianischen Liedermachers Chico Buarque und blieb mit ihrer etwas hektischen und ungelenken Interpretation hinter dem entspannt rollenden Original „A Banda“ zurück, das Buarque 1967 selbst eingesungen hatte.

Vom Hot Club de France in die Sesamstraße

05.09.16 (Andreas Kolb) -
In Brüssel, wo Jean Thielemans am 29. April 1922 geboren wurde, spielte er als Kind zunächst Akkordeon im Café seiner Eltern. In den Jahren 1943 und 44 wechselte er zur Gitarre und spielte die Musik der Platten von Django Reinhardt und Stephane Grappelli nach. Doch sein Lieblingsinstrument blieb sein „Toy“, das Spielzeug: die Mundharmonika.

Aus Sibelius’ Schatten

05.09.16 (Charlotte Oelschlegel) -
Als finnischer Komponist hat man es im Schatten von Jean Sibelius nicht einfach. Einojuhani Rautavaara war einer der ersten, der mit seinem Werk den internationalen Durchbruch schaffte und sich so aus der Übermacht des großen Vorgängers befreien konnte. Er studierte in Tukur Klavier und später an der Sibelius-Akademie in Helsinki Komposition bei Aarre Merikanto. Mit dem Koussevitsky-Stpipendium ermöglichte ihm Sibelius höchstpersönlich, seine Studien an der Juilliard School of Music in New York bei Vincent Persichetti und am Tanglewood Music Center bei Roger Sessions und Aaron Copland fortzuführen. Es folgte ein Privatstudium der Zwölftontechnik bei Wladimir Vogel in Ascona. Nach seinen Studien wurde Rautavaara selbst als Lehrender tätig, von 1976 bis 1990 als Professor für Komposition an der Sibelius-Akademie.

Meister des sensiblen Donnerns

05.09.16 (Roland Spiegel) -
Wer mit ihm sprach, hörte besonders oft das Wort „Klang“. Dieses Wort passt eher nicht zu weit verbreiteten Vorstellungen von Schlagzeug-Spiel, aber Musiker wie er haben viel dafür getan, diese Vorstellungen zu korrigieren.
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