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Alle Artikel kategorisiert unter »Portrait«

Einfach neugierig

25.04.18 (Guido Krawinkel) -
Mit einer Frage fing alles an: „Wie kann es sein, dass Komponistinnen so unbekannt und in den Konzertprogrammen so schlecht repräsentiert sind?“ Das fragte sich die Leipziger Pianistin Kyra Steckeweh.

Musik muss zunächst einmal überhaupt nichts

18.04.18 (Juan Martin Koch) -
Er zählt zu den profiliertesten Künstlern seiner Generation: Mit seinen Konzertprogrammen und Aufnahmen fordert Igor Levit sein Publikum zur intensiven Auseinandersetzung mit Musik heraus und bekennt mit klaren Äußerungen unter anderem auf seinem Twitter-Account politisch Farbe. Juan Martin Koch hat den Pianisten zum Gespräch getroffen.

Dieses Bewegen im halbdunklen Fühlwissen

27.03.18 (Ralf Dombrowski) -
Der Wahl-Münchner Gitarrist und Komponist Gunnar Geisse hat den Jazz hinter sich gelassen. Nach mehr als drei Jahrzehnten in der Szene zählt er inzwischen zu den Pionieren der elektronischen Musik und entwickelt Klänge und Konzepte, die in die Zukunft weisen.

Immer wieder neuAnders

13.03.18 (hans-joachim hespos) -
Am 13. März wird Hans-Joachim Hespos, das immer noch große Enfant terrible der Neuen Musik, 80 Jahre alt. Zeit und Anlass, zurückzublicken, was Ute Schalz-Laurenze zusammen mit ihm getan hat.

Die Orgel überdauert – wenn sie gepflegt wird

28.02.18 (Burkhard Schäfer) -
Im Dezember 2017 hat die UNESCO die deutsche Orgelbaukunst und -musik zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt. Medial schlug das hohe Wellen, zumindest kurzzeitig. Kann diese Auszeichnung aber auch dabei helfen, die Orgel aus ihrer (sakralen) Nische herauszuholen, gar populär zu machen? Einer, der es wissen muss, ist Philip Hartmann, seit 2005 Bezirkskantor für das Dekanat Ulm und Mitherausgeber des Standardwerks „Handbuch Orgelmusik“ (Bärenreiter/Metzler). Wir sprachen mit ihm über den „Orgelstandort Deutschland“ und darüber, warum es so schwer ist, Nachwuchs für die „Königin der Instrumente“ zu finden.

Mit Schostakowitsch zurück in die Zukunft

27.02.18 (Marco Frei) -
In Kasan erlebt das Tatarische Nationalorchester gegenwärtig eine neue Blüte. Dafür steht auch ein Schostakowitsch-Zyklus, der jetzt auf CD erschienen ist. Und dies in einer Stadt, die für Orchester kein einfaches Pflaster ist.

Raus aus der Komfortzone

23.02.18 (Dirk Wieschollek) -
Es ist ein populärer Irrglaube, „Neue Musik“ sei gleichbedeutend mit verkopften Struktur-Exerzitien, deren adäquate Umsetzung hochspezialisierten Ausnahmekönnern vorbehalten bleibt, die die nervenaufreibende Ereignisfülle tiefschwarzer Notenblätter mit der Perfektion eines Uhrwerks vorantreiben. Dass jede zeitgenössische Musik aber auf der Ebene des Sinnlichen ansetzt, und auch ganz anders funktionieren und lebendig werden kann, daran erinnert jenseits virtuoser Hochseilartistik oder kurzlebiger Education-Projekte seit geraumer Zeit eines der hierzulande ambitioniertesten musikalischen Vermittlungsprojekte: das Ensemble der Länder.

Synchronizität in Zeiten des Streamings

22.02.18 (Holger Kurtz) -
Zwei noch junge Musiker, die sich nie getroffen haben, stehen am gleichen Punkt in ihrem Leben, als sie beschließen, etwas gegen die drohende Auflösung ihrer Ensembles zu unternehmen. Einer von ihnen entwickelt eine Software, die der andere zehn Jahre später entdeckt, um damit eintausend Kilometer zu überbrücken.

Eine tönende Autobiografie

31.12.17 (Ssirus W. Pakzad) -
Gesagt hat Mary Halvorson an diesen drei Tagen im „Alten Schl8chthof“ im oberösterreichischen Wels auf der Bühne nicht viel. Mehr als eine etwas schüchterne, karge Vorstellung ihrer Mitspieler war nicht drin. Die 37-jährige Gitarristin und Komponistin ließ lieber das von ihr kurartierte Programm der 31. Ausgabe von „Unlimited“ für sich sprechen. Vielleicht nahm niemand ihrer Vorgänger den Namen dieses Festivals bisher so wörtlich wie die in Boston geborene und in New York lebende Musikerin. Grenzenlos war der „Ribbons of Euphoria“ übertitelte Stilmix, den die zusammen gestellt hatte. Er war eine Art tönender Autobiografie.

Eine Lobrede auf klare Partituren und rätselhafte Musik

15.12.17 (Moritz Eggert) -
Im Gedenken an ihre Söhne Christoph und Stephan und im Bestreben, deren Liebe zur Musik lebendig zu erhalten, gründeten Karlheinz und Christiane Kaske 1988 eine Stiftung zur Förderung der Neuen Musik und ihrer Weiterentwicklung. Preisträger der Stiftung sollen hochbegabte Komponistinnen und Komponisten sein. Im Geiste dieser Gründungsidee entwickeln Joachim und Dagmar Kaske und ihre Kinder Katharina, Johannes und Fabian die Stiftung weiter.
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