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Vor 100 Jahren (1922/06)

03.06.22 (Neue Musik-Zeitung) -
Die Preissteigerung auf allen Gebieten hat in letzter Zeit unsinnige Formen angenommen und muß naturgemäß in ihren Strudel auch viele Erzeugnisse hineinreißen, die geistigen Interessen zu dienen berufen sind. Wie sehr aber gerade unsere „Neue Musik-Zeitung“ dieser katastrophalen Entwicklung sich entgegenstemmte, davon mag untenstehende Tabelle ein anschauliches Bild entrollen.

Vor 50 Jahren (1972/06)

01.06.22 (Gerhard R. Koch) -
[…] Nun präsentierte die Nürnberger Oper die szenische Uraufführung des Werkes, die überraschend einhelligen Beifall fand. Das legt fast die Vermutung nahe, daß der Hamburger Skandal hauptsächlich aus dem Hissen der roten Fahne resultierte, was allerdings darauf schließen ließe, dass die Toleranzgrenze einer bürgerlichen Musikgesellschaft mit dem Punkt erreicht ist, an dem eine eindeutige linke politische Position, und sei es auch nur symbolisch, deutlich manifestiert wird.

Vor 50 Jahren (1972/05)

05.05.22 (Hartmut Lück) -
[…] So sehr Berlioz die Emanzipation der Musik von klerikaler Dogmatik und klassischer Strenge zur Individualisierung, zur rein musikalisch begründeten Funktionalität einer weit über Beethoven hinaus gesteigerten Ausdrucksskala vorantrieb, so sehr hat er aber auch den Star- und Geniekult des aufkommenden Bürgertums mit inszeniert, …

Vor 100 Jahren (1922/05)

28.04.22 (Neue Musik-Zeitung) -
Während der deutsche Musikverlag, vornehmlich auf Grund der wieder aufgenommenen geschäftlichen Beziehungen mit dem Auslande blüht und gedeiht, während das Musiksortiment durchschnittlich sehr ansehnliche Gewinne erzielt, gestaltet sich – wenige Ausnahmen abgerechnet – die Lage der ernst strebenden landsgenössischen Tonsetzer von Tag zu Tag trauriger.

Vor 100 Jahren (1922/04)

29.03.22 (Willi Möllendorff) -
Johann Wyschnegradsky: Kompositionen im Vierteltonsystem. (Manuskripte ohne Opuszahl) 1. Méditation, für Violoncello und Klavier. 2. Chant douloureux und Etüde, für Violine und Klavier. 3. Präludium, Tanz und Humoreske, für das zweimanualige Viertelton-Klavier.

Vor 50 Jahren (1972/04)

29.03.22 (Dietmar N. Schmidt) -
Bayerns Christsoziale sind konsterniert. Ein Künstler hat ihnen die Leviten gelesen, man muß sagen: ausgerechnet ein Künstler, und noch dazu ein Star seines Metiers. Ein Musiker wurde zum Protestanten gegen eine alarmierend rabiate Politik, gegen einen von der Sache wie vom Verfahren her geradezu rücksichtslosen Griff nach noch mehr medienpolitischer Macht. Rafael Kubelik heißt der Künstler, der sich nicht zu schade und verantwortlich genug fühlte, um auch ins Feld der Tagespolitik zu treten. […]

Rückblende: Die Thomastik-Geige

10.03.22 (Dr. H. Meißner) -
Immer stärker hat […] das Streichquintett unserer großen Orchester besetzt werden müssen, weil es sonst nicht möglich wäre, den gerade in der modernen Musik stark vermehrten Bläsergruppen die Waage zu halten. Daß aber die Intensität des Gesamtklanges sich durch stärkere Besetzung überhaupt ohne weiteres nicht entsprechend vermehrt, ist eine bekannte Erfahrungstatsache. Man müßte also versuchen, Instrumente zu schaffen, die mehr Ton geben können, wie die bisherigen Streichinstrumente.

Rückblende

04.03.22 (nmz) -
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