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Vor 100 Jahren – Neue Musik-Zeitung 1922/12

15.01.23 (Dr. H.E.) -
In den neugeordneten Räumen altdeutscher Meister in der Badischen Kunsthalle in Karlsruhe fanden Vorführungen von Musik aus dem Zeitalter der Gotik statt. Der Grundgedanke der Veranstaltung war der, Werke der bildenden Künste in dem geistig-künstlerischen Zusammenhang ihrer Zeit wirken zu lassen. Drei Abende vermittelten Gaben der musica ecclesiastica, der musica composita und musica vulgaris mit eingelegten Lesungen von literarischen Werken der zugehörigen Sphären. Ein einleitender Vortrag von Prof. Dr. Gurlitt (Freiburg) über „Musik und Musikanschauung im Zeitalter der Gotik“ gab die Grundlagen für das Verständnis.

Vor 50 Jahren – nmz 1972/12

11.01.23 (Georg Picht) -
[…] Wenn Musik ein lebensnotwendiges Element jeder Gesellschaft ist, und wenn rhythmisches Pulsieren des affektiven Bereiches jede Gestalt von gesellschaftlichem Bewußtsein konstituiert, dann wird moderne Städteplanung auch die Strukturen eines möglichen Klangraumes der von ihr geprägten Wohn- und Lebensbereiche entwerfen müssen; sonst läuft sie Gefahr, die Population dieser künstlichen Welt von einem Lebenselement abzuschneiden, das für die Gattung „Mensch“ ebenso existenznotwendig ist wie Luft und Wasser. […]

Vor 100 Jahren – Neue Musik-Zeitung 1922/11

10.11.22 (Lothar Band) -
Berlin. Philharmoniker in Not! Unter diesem Zeichen setzt die winterliche Saison ein. Das weit über die Grenzen Berlins und Deutschlands hinaus bekannte Orchester befindet sich in so großer wirtschaftlicher Not, dass es in seinem Bestande gefährdet ist.

Vor 50 Jahren – nmz 1972/11

26.10.22 (Ilsa Nedetzky) -
Im Sommer dieses Jahres fand in Graz der vom Institut für Aufführungspraxis der dortigen Hochschule für Musik und darstellende Kunst initiierte und durchgeführte internationale Kongreß über „Violinspiel und Violinmusik in Geschichte und Gegenwart“ statt.

Vor 100 Jahren – Neue Musik-Zeitung 1922/10

26.10.22 (Erich Steinhard) -
[…] Bemerkenswert aber, dass die alten Formen: das Klavierlied, das Klavierstück und das Streichquartett die Überraschungen des Festes brachten. Lieder, die in ihrer Gedrängtheit musikalischen Aphorismen gleichen, und in ihrer Erlebniskraft mit der Vehemenz tragödienhaft-dramatischen Geschehens überwältigen; auch hier spielt der Spiritualismus eine Rolle. Ich nenne: Castelnuovo-Tedesco, I. Pizzetti, Fr. Malipiero und den Spanier Manuel de Falla. […]

Vor 50 Jahren – nmz 1972/10

25.10.22 (Peter Dannenberg) -
Mancherlei Überflüssiges ist ins Olympische Kunstprogramm von München, Kiel und Augsburg auch im musikalischen Bereich gelangt, der Sache kaum würdig, die aufgewandten Mittel kaum der Rede wert. Hier indessen ist vom Gegenteil zu reden, einer Unternehmung, die sich auszahlen wird, weit über den olympischen Anlaß hinaus. Der Kieler Generalmusikdirektor Hans Zender hatte an fünf führende Komponisten der mittleren Generation Werkaufträge für ein Festkonzert […] vergeben, und diese Aufträge nicht, wie andere in diesem olympischen Sommer, blind in alle Himmelsrichtungen gejagt, sondern sie so gezielt, dass keine der eingereichten Arbeiten eine Eintagsfliege geworden ist.

Vor 50 Jahren – nmz 1972/09

16.09.22 (Helmut Lesch) -
[…] Hier soll nun nicht eine Chronik der Skandale und Skandälchen serviert werden, nicht erinnert werden an die heftige Kontroverse zwischen dem konservativen Komponisten Peter Jona Korn und dem sich fortschrittlich verstehenden Hohenemser in Sachen „Neue Tendenzen der Musik“, einer Veranstaltung, die Josef Anton Riedl arrangiert und „Musik Film Dia Licht Festival“ nennt. Es ist nur allzu verständlich, daß gerne jeder einen kräftigen Biß in den Olympia-Kultur-Kuchen machen möchte, die Zuständigen und die mangels Qualität Unzuständigen, die Richtungs-Kämpfer und die Repräsentations-Anhänger – die Organisatoren sind wahrlich nicht zu beneiden. […]

Vor 100 Jahren – Neue Musik-Zeitung 1922/09

[…] Hingegen begrüßte man mit Freuden die (nachgelassene) Serenade für 12 Blasinstrumente von dem verstorbenen Meininger Kapellmeister Wilhelm Berger. Es ist eine feinsinnige Arbeit, klar im Aufbau, instrumentgerecht gesetzt und reizvoll in der Farbenmischung. […] Der zweite Abend brachte zunächst die Suite aus der Szenenmusik zum „Bürger als Edelmann“ von Richard Strauss. Es sind Leckerbissen, deren Klangpoesie mit ihren tausendfachen Lichtbrechungen nur demjenigen voll offenbar wird, der Moliere’s Stück genau kennt. […]
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