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Alle Artikel kategorisiert unter »Rückblende«

Vor 50 Jahren: Luigi Nono im Gespräch mit Hartmut Lück

24.05.20 (Hartmut Lück) -
Immer wieder mit Erstaunen nimmt man zur Kenntnis, mit welcher Vehemenz politische und ästhetische Diskussionen vor 50 Jahren geführt worden sind. Luigi Nono ist hier im Gespräch mit Hartmut Lück in voller Fahrt. „Zuerst müsste man natürlich die Gesellschaft ändern!“

Rückblende: Vor 100 Jahren

23.05.20 (H. Platzbecker) -
Vor 100 Jahren beschrieb in der Neuen Musik-Zeitung Autor Prof. H. Platzbecker ein Konzert, bei dem ein Orchester nach einem abgefilmten Dirigat spielte. Er fragt sich unter anderem: „Was hat die Staatskapelle bewogen, alle Pietät hintanzusetzen und dieses Filmkonzert zu veranstalten?“ und endet mahnend: „Niemals dürfen aber solche Vorführungen sensationslüsternen Laien zugänglich gemacht werden, wie im Dresdener Opernhause.“

Vor 100 Jahren

16.04.20 (Otto Mayr) -
Auch in uns Musikern erwachte unter dem Druck der immer schwieriger werdenden Verhältnisse der Gedanke, das häßliche und trostlose jetzige Stadtleben mit seiner Unruhe, seinem schonungs- und mitleidlosen Existenzkampf, seiner Ungesundheit und Unnatürlichkeit aufzugeben und aufs Land zu ziehen. Doch neben viel äußeren Hemmungen, die sich der Ausführung des Siedlungsgedankens entgegenstellen, gibt es auch innere, die manchen abhalten, sich näher mit dem Problem zu befassen.

Vor 50 Jahren

15.04.20 (Hartmut Lück) -
Werner Goldschmidt gehört zu den Pionieren unter den Schallplattenherstellern, denn er verschrieb sich und seine WERGO-Produktion ausschließlich der zeitgenössischen Musik. Inzwischen sind andere Firmen mit umfangreichen, mehr dem Markt als der Sache dienenden Repräsentationsalben nachgestoßen, doch Goldschmidt ist schon wieder vorn: Er startete eine „Taschendiskothek Neuer Musik“ mit 17cm/33 U/min-Schallplatten, die nur 6,90 DM kosten und damit die Platte endlich zu dem machen, was sie schon längst hätte sein sollen: zum Gebrauchsgegenstand für wirklich an der Sache Interessierte, zudem für solche, denen 25 DM immer noch eine Menge Geld ist, und das sind mehr, als man gemeinhin glaubt.

Vor 100 Jahren

27.02.20 (Juan Martin Koch) -
Der Münchener Tonkünstlerverein erklärt, wie wir in den „M.N.N“ lesen, die folgenden Normen für den Unterricht der musikalischen Fachlehrer als der sozialen Stellung der Musiker und den Zeitverhältnissen angemessen. Der Allgemeine deutsche Verband geprüfter Musiklehrer und Lehrerinnen, Sitz München, Ortsgruppe München, macht sich diese Entschließungen in vollem Umfang zu eigen:

Vor 50 Jahren

27.02.20 (Hanspeter Krellmann) -
Gespräch unseres Mitarbeiters Hanspeter Krellmann mit Mauricio Kagel über die Musik der kommenden 10 Jahre, optische Musik und Kompositionsunterricht.

Rückblende: Vor 50 Jahren – Das emanzipierte Streichquartett

25.02.20 (Gerhard R. Koch) -
„[…] Schwerpunkt im Baden-Badener Abend des La-Salle-Quartetts war die Uraufführung des zweiten Streichquartetts von György Ligeti. Sein erstes Quartett „Metamorphoses nocturnes“ (1953) stammt noch aus seine Budapester Zeit, steht wohl noch unterm Einfluß Bartóks. Die besondere Bedeutung des zweiten Quartetts liegt in seinen synthetischen Zügen. Neu sind weniger die Mittel als ihre Konstellationen, die dialektische Verschlungenheit avanciertester Passagen mit im Grunde traditionellen Modellen.

Rückblende: Vor 100 Jahren

25.02.20 (August Stradal) -
„[…] Sollen wirklich die Klavierschulen Bedeutendes leisten, so müßten folgende Bedingungen eingehalten werden: …

Vor 50 Jahren: Adornos kunstsoziologisches Vermächtnis

15.01.20 (Alphons Silbermann) -
Schlagworthafter Aphorismus – empirisch-soziologische Kunstbetrachtung?
Adorno liebte die Musik, Und von dort aus stieß er die Türe zu seinen den Künsten gewidmeten Betrachtungen auf, von denen es landläufig heißt, sie seien kunstsoziologischer Art. Ob dem so ist oder nicht, hat zu mancherlei Auseinandersetzungen und Diskussionen geführt, die weniger denjenigen geholfen haben, die durch ihre Argumente versuchten, das Nicht-Soziologische in seiner Auffassung nachzuweisen, als der kunstsoziologischen Reputation Adornos selbst.

Vor 100 Jahren: Deutsch-österreichische Künstlerbilder. Arnold Schönberg

14.01.20 (Josef Lorenz Wenzl) -
[…] Schönberg ist kein Jüngling mehr, 1874 zu Wien geboren ist er der Typus des Wienertumes, dem nichts recht und billig, alles umsturz- und reformbedürftig erscheint – was kein Tadel sein soll, denn dieser Charakterzug ist das treibende Moment in Schönbergs Künstlertum. […]
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