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Alle Artikel kategorisiert unter »Rückblende«

Rückblende (2009/05)

04.05.09 (nmz) -
Vor 100 und vor 50 Jahren in der neuen musikzeitung: Amerikanische Musik, Haydn, Josef Anton Riedl und das RIAS-Jugendorchester ...

Rückblende (2009/03)

02.03.09 (Eckhart Rohlfs) -
Richard Strauss, Franz Liszt, die Neue Musik und der Jazz. Ein Blick in die nmz der Vergangenheit.

nmz-Antik

01.05.08 () -

Rudolf Kelterborn beobachtet die Neue Musik-Szene in der Schweiz: Die auf Hindemith, Strawinsky, Bartók und Schönberg „nachfolgende Generation mit Krenek, Fortner, Martinu, Beck, Sutermeister, Blacher, Messiaen und so weiter ist, ungeachtet der stilistischen Divergenzen, regelmäßig zu hören. Von den jüngsten Avantgardisten kamen (nebst ihrem Ahnherrn Weber) Stockhausen, Boulez, Klebe, Henze, Zimmermann, Togni, Pousseur zu Wort. Zum Problem „Neue Musik und Jugend“ und zur Aufgabe, die in diesem Sinne die Jeunesses Musicales zu erfüllen habe, zitiert er Paul Sachers Meinung, „dass nicht die Veranstaltung von Konzerten grundlegende Resultate bringen kann; vielmehr müsste der Grund in den Schulen gelegt werden durch vermehrte Berücksichtigung des Musikunterrichts, durch bessere Ausbildung der entsprechenden Lehrkräfte und so weiter. Dabei könnte auch leicht das Hauptgewicht auf die zeitgenössische Musik gelegt werden.“
„Was hat die Musik unserer Zeit dem Laienmusiker zu bieten“, ist Tenor eines ersten Lehrganges „Neues Laienmusizieren“ in der Tagungsstätte der Musikalischen Jugend Deutschlands Schloss Weikersheim unter der Gesamtleitung von Fritz Büchtger, assistiert unter anderem von Hermann Handerer, Hermann Rupperti, Gerhard Schmid mit dem Ziel, dass „der Geist eines neuen Laienmusizierens von dort aus seinen Weg in die Gruppen der Musikalischen Jugend nimmt“.
(7. Jahrgang 1958, April/Mai, Seiten 7ff.)

Pop in der Zeitschleife: So viel dröhnender Stillstand war nie

01.11.03 (Martin Büsser) -

Seit einigen Jahren hängt Pop in einer Zeitschleife fest, strudelt orientierungslos rückwärtsgewandt nach vorne und bleibt dabei auf der Stelle stehen. Das stets Gleiche bemüht sich gar nicht mehr um den Anschein des Neuen. Nicht der nach vorne gewandte Trend, sondern das Vertraute bestimmt nun den Markt. Pop ist zu einer nostalgischen Veranstaltung geworden, was unter anderem die Beliebtheit sogenannter Pop-Romane erklärt, in denen die Protagonisten lang und breit ausschmücken, welche Musik bei ihrem ersten Kuss gelaufen war. Umso bedenklicher, dass dabei fast immer die Musik, selten der Kuss im Mittelpunkt steht. Pop ist in einem posthistorischen Zustand angekommen. Nicht nur sämtliche einmal ins Leben gerufenen Stile, von Soul bis Reggae, von Punk bis HipHop, existieren weiterhin nebeneinander her, sondern auch nahezu jede Band hat sich längst wiedergegründet.

Wer Oper will, kann sie auch finanzieren?

01.03.03 (Gerhard Rohde) -

Im Oktober 1989 fand im Forschungsinstitut für Musiktheater auf Schloss Thurnau ein Symposion statt. Titel der Veranstaltung: „Musiktheater – um welchen Preis?” Einer der Referenten war Hilmar Hoffmann, damals erfolgsverwöhnter Kulturdezernent von Frankfurt am Main mit neuem Museumsufer, Frankfurt Festen, Gielen-Oper und dem höchsten Kulturetat einer westdeutschen Kommune. Hoffmann formulierte in Thurnau: „Wenn wir sie wollen, dann gibt es die Oper auch. Die Frage lautet nicht, ob sie objektiv finanzierbar ist oder nicht, sondern ob man sie finanzieren will.” Was danach in der Realität folgte, entsprach nicht immer den stolzen Worten, die gleichwohl ihre Richtigkeit behielten – bis heute.

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