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Alle Artikel kategorisiert unter »Rückblende«

Vor 50 Jahren: Adornos kunstsoziologisches Vermächtnis

15.01.20 (Alphons Silbermann) -
Schlagworthafter Aphorismus – empirisch-soziologische Kunstbetrachtung?
Adorno liebte die Musik, Und von dort aus stieß er die Türe zu seinen den Künsten gewidmeten Betrachtungen auf, von denen es landläufig heißt, sie seien kunstsoziologischer Art. Ob dem so ist oder nicht, hat zu mancherlei Auseinandersetzungen und Diskussionen geführt, die weniger denjenigen geholfen haben, die durch ihre Argumente versuchten, das Nicht-Soziologische in seiner Auffassung nachzuweisen, als der kunstsoziologischen Reputation Adornos selbst.

Vor 100 Jahren: Deutsch-österreichische Künstlerbilder. Arnold Schönberg

14.01.20 (Josef Lorenz Wenzl) -
[…] Schönberg ist kein Jüngling mehr, 1874 zu Wien geboren ist er der Typus des Wienertumes, dem nichts recht und billig, alles umsturz- und reformbedürftig erscheint – was kein Tadel sein soll, denn dieser Charakterzug ist das treibende Moment in Schönbergs Künstlertum. […]

Vor 50 Jahren: Musikerinnen sind nicht erwünscht

13.11.19 (Fred K. Prieberg) -
Daß es mit dem Musikleben in der Bundesrepublik nicht gerade zum besten steht, ist eine Binsenwahrheit, und nicht alle Mängel sind dem Staat oder der Kulturverwaltung zur Last zu legen. Die Verantwortung für eine skandalöse Tatsache jedenfalls läßt sich bei den Musikern selber lokalisieren: In den Kulturorchestern der Bundesrepublik sind Musikerinnen unerwünscht.

Vor 100 Jahren: Rich. Strauss: „Die Frau ohne Schatten“

13.11.19 (Juan Martin Koch) -
[…] Aehnliches gilt von der musikalischen Erfindung. Beethovens Skizzenbücher zeigen die Kämpfe und Krämpfe, die ein Motiv vom ersten Einfall bis zur endgültig gebilligten Fassung immer wieder verändern. Von Brahms ist bekannt, wieviel an Eingebungen schonungslos vernichtet wurde. Bei Strauss hat man das Gefühl, er habe nie eine Note, die ihm einfiel, verworfen, niemals den ersten Einfall im geringsten geändert. Sieht man die neue Oper daraufhin genauer an, so wird doppelt unfaßbar und bewundernswert, was Strauss aus belanglosen, ja bisweilen banal-kitschigen Motiven gestaltet hat.

Rückblende 2019/10 (Vor 100 und vor 50 Jahren)

26.09.19 (Juan Martin Koch) -
Vor 100 Jahren: In den Dresdener Nachrichten äußert sich Dr. Eugen Schmitz, Professor der Musikwissenschaft an der Technischen Hochschule in Dresden, über das Grammophon als Lehrmittel der Musik. Vor 50 Jahren: Ein „anti-manifest“ von Hans Otte.

Rückblende 2019/07 (Vor 100 und vor 50 Jahren)

29.06.19 (Juan Martin Koch) -
Vor 100 Jahren: Ein Notschrei +++ Vor 50 Jahren: Eine „unmusikalische“ Notiz +++

Rückblende 2019/06 (Vor 100 und vor 50 Jahren)

29.05.19 (Juan Martin Koch) -
Vor 100 Jahren: Zur Reform des Konzertwesens +++ Vor 50 Jahren: Kritische Theorie – und dann?

Rückblende 2019/05 (Vor 100 und vor 50 Jahren)

02.05.19 (Juan Martin Koch) -
Vor 100 Jahren: Der moderne Dirigent +++ Vor 50 Jahren: Die Lust der Lustlosen

Rückblende 2019/04 (Vor 100 und vor 50 Jahren)

30.03.19 (Juan Martin Koch) -
Vor 100 Jahren: Die Frau als Instrumentalistin | Vor 50 Jahren: Revolution der Musik oder Musik der Revolution?

Rückblende 2019/03 (Vor 100 und vor 50 Jahren)

27.03.19 (Juan Martin Koch) -
Vor 100 Jahren: Kunst und Künstler - Wir werden gebeten zu der Angelegenheit von R. Straußens „Krämerspiegel“ Stellung zu nehmen. +++ Vor 50 Jahren: Versuch gegen die „autoritäre“ Konzertform *** Wann erfolgt Rückführung von Isang Yun?
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