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Alle Artikel kategorisiert unter »VdM«

Digitalisierung und Musikschulen

27.02.19 (Manfred Grunenberg) -
Digitalisierung und Musikschulen – das ist kein einfaches Thema. Sind Musikschulen und ihre Akteure bei allen Veränderungen einer eher langsameren Gangart verbunden, wird es bei den Themen der Digitalisierung erst recht gemischt: Einerseits suggeriert der momentane Hype um das Thema, dass sich auch Musikschulen dem Wandel nicht ganz entziehen können. Ein technologischer Quantensprung wird beschworen, etwa vergleichbar dem Wechsel vom Pferd zur Dampfmaschine oder von der Brieftaube zum Telefon. In Gesprächen verweisen Pädagogen aber schnell auf die Verwaltung, die sich anpassen sollte. Allenfalls die Website und Social Media, eventuell noch eine Unterstützung beim Lernen von Musiktheorie wird der Digitalisierung als Objekt zugestanden. Doch im Allerheiligsten der Musikschulen, dem Unterricht nach altväterlichem Meister-Schüler-Muster, wird in aller Regel und im Grunde des Herzens jegliche Digitalisierung verbannt. Hier müsse immer und ausschließlich die persönliche Präsenz eine notwendige Bedingung für jegliches Gelingen bilden.

Wirksamkeit und Kampagnenfähigkeit

30.01.19 (vdm) -
Herbstsymposium des VdM: Traditionsgemäß trifft sich alle zwei Jahre der Erweiterte Bundesvorstand – Mitglieder des Bundesvorstands sowie Vorsitzende und Geschäftsführer der Landesverbände – nicht nur zur „normalen“ Halbjahressitzung. Sie nehmen sich im Anschluss Zeit, eineinhalb Tage lang über aktuelle Themen und Entwicklungen des Verbandes nachzudenken, zu diskutieren, die eigene Arbeit zu überdenken und Impulse für die Zukunft zu setzen. So auch im November 2018: „Zukunft des VdM. Anforderungen und Erwartungen an unseren Verband“ lautete die Überschrift über die Veranstaltung, konzipiert und im Detail strukturiert von Bundesgeschäftsführer Matthias Pannes, der auch für die Einladung von begleitenden, kommentierenden und mitdiskutierenden Gästen gesorgt hatte.

Prävention und Schutzkonzepte

19.12.18 (vdm) -
Das Thema Kinderschutz spielt naturgemäß in der Musikschularbeit eine wichtige Rolle. Lehrende und Lernende kommen sich im Instrumental- oder Gesangsunterricht sehr nahe. Emotionale Prozesse ebenso wie Körperlichkeit sind wichtige Faktoren beim Musizieren. Von zentraler Bedeutung ist es deshalb, dass sich Lehrkräfte dieser Nähe bewusst sind und eine Sensibilität dafür besitzen, wo genau die Grenzen gezogen werden müssen, damit kein Gefühl des „Übergriffs“ entsteht. Musikschulleiterinnen und -leiter wiederum stehen in der Verantwortung, diese Grenzen nicht nur festzulegen, sondern auch dafür zu sorgen, dass sie eingehalten werden. Der VdM hat drei Begriffe identifiziert und definiert, die in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielen:

Entwicklung einer inklusiven Unterrichtspraxis

Die Entwicklung einer inklusiven Unterrichtspraxis, die Teilhabe Aller an den Angeboten der Musikschulen hat sich der Verband deutscher Musikschulen mit der Potsdamer Erklärung 2014 zum Ziel gesetzt. Musikschulen verstehen sich weitgehend als Teil der kommunalen Bildungslandschaft. Inklusion erfordert einen Perspektivwechsel, der Ressourcen und Lösungen in den Mittelpunkt des Denkens stellt, statt Probleme zu identifizieren.

Publikumserwartungen wurden weit übertroffen

26.09.18 (Brigitte Baldes) -
„Ich hab noch einen Koffer in Berlin …“ Üblicherweise hätte dieses Geständnis eines ersten Geigers die genervte, rund 75-stimmige Reaktion hervorgerufen: „Du hast nicht wirklich schon wieder was vergessen, Anton.“ (Name natürlich aus Datenschutzgründen von der Redaktion geändert) Doch diesmal war es anders. Wie überhaupt so manches anders war in diesem Sommer, als das jüngste Bundesauswahlorchester gemeinsam rund 4.500 Buskilometer zurücklegte, um von A (Berlin) nach B (Wien), zurück nach A (Berlin), bis hin zum „hohen C“ (Nordjütland) zu gelangen. Mit von langer Hand geplanten Umwegen und Konzerten, die von Publikum, Veranstaltern und Presse einhellig als grandios bezeichnet wurden.

Gesund musizieren von Anfang an

30.08.18 (Schloss Kapfenburg) -
Musizieren fördert den Menschen. Aber es fordert ihn auch. Deshalb haben die Stiftung Schloss Kapfenburg und das Freiburger Institut für Musikermedizin 2009 das Projekt „gesunde musikschule®“ ins Leben gerufen. Es ermöglicht Schülern zertifizierter Musikschulen, von Anfang an das notwendige Wissen im Bereich Musikergesundheit zu erwerben.

Status-Quo erhalten und weiterentwickeln

03.07.18 (Friedrich-Koh Dolge) -
Im April 2018 wählte der Landesverband der Musikschulen Baden-Würt-temberg Friedrich-Koh Dolge, vorher stellvertretender Vorsitzender, zu seinem neuen Vorsitzenden. Dolge ist seit 2002 Leiter der Stuttgarter Musikschule, seit 2008 ist er außerdem Mitglied des VdM-Bundesvorstands, seit 2013 dessen stellvertretender Vorsitzender. Die nmz sprach mit Friedrich-Koh Dolge über seine Pläne und über die Schwerpunkte seiner Arbeit.

Hamburger Memorandum

30.05.18 (vdm) -
Auf seiner Bundesversammlung am 4. Mai 2018 in Hamburg verabschiedete der VdM ein „Hamburger Memorandum“, in dem politische und finanzielle Unterstützung auf dem Weg in die digitale Zukunft gefordert wird. Den Wortlaut des Memorandums drucken wir im Folgenden ab.

Wir verwandeln Geld in Bildungschancen

30.05.18 (vdm) -
„Musikschulen in Veränderung“: So lautete der Titel der diesjährigen Hauptarbeitstagung des Verbandes deutscher Musikschulen. Austragungsort war Hamburg, und diejenigen, die bereits zur Bundesversammlung anreisten, durften sich über den spektakulären Blick von der Elbphilharmonie-Plaza über den Hamburger Hafen freuen, bevor sie den Kleinen Saal des von Hamburgern und Besuchern aus aller Welt inzwischen geliebten Konzerthauses betraten. Der zweite Teil der Tagung fand am folgenden Tag in der als Austragungsort bestens geeigneten Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg statt.

Musikpädagogische Diskussionen im Musik-Café

29.04.18 (vdm) -
Zusammen mit der neuen musikzeitung (nmz) präsentierte sich der VdM in diesem Jahr erstmals auf der Leipziger Buchmesse. In der Halle 4 hat sich dort inzwischen eine ansehnliche Musiklandschaft etabliert: Musikverlage stellen dort ebenso aus wie Verbände oder Veranstalter. Im „Musik-Café“ inmitten dieser Stände können Aussteller ihre Produkte vorstellen oder auch zu Themen-Gesprächen einladen. So auch die nmz und der VdM. „Musiklehrerdarben. Prekäre Verhältnisse in der musikalischen Bildung“ und „Was ist eigentlich Inklusion?“ hießen die Themen, moderiert von den Chefredakteuren der nmz, Andreas Kolb und Juan Martin Koch.
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