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Alle Artikel kategorisiert unter »VdM«

Zwei Ausbildungen unter einem Dach

29.10.19 (nmz) -
Vor 100 Jahren wurde in Osnabrück das städtische Konservatorium gegründet, aus dem sich die städtische Musik- und Kunstschule sowie das Institut für Musik (IfM) an der Hochschule Osnabrück entwickelt haben. Die Tradition, sowohl die Liebhaber- als auch die Profi-Ausbildung unter einem Dach zu vereinen, setzen die städtische Musik- und Kunstschule und das Institut für Musik auch heute noch fort: Am Institut für Musik besteht ein breit gefächertes Studienangebot für Instrumentalmusik und Gesang in den Studienrichtungen Pop, Jazz, Klassik, Musical und Elementare Musikpädagogik. Und an der Musik- und Kunstschule erlernen derzeit etwa 7.000 Schülerinnen und Schüler ein Instrument oder nehmen an einem Kunstkurs teil. Den 100. Geburtstag feiern die Institutionen schon das ganze Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen. Höhepunkt war das große Fest am 2. Oktober. Unmittelbar nach dem Großereignis sprach die nmz mit Sascha Wien­hausen, dem Leiter des IfM, und Sigrid Neugebauer-Schettler, der Leiterin der Musik- und Kunstschule.

Keine neuen Steuern für musikalische Bildungsangebote

26.09.19 (vdm) -
Der vom Bundeskabinett am 31. Juli 2019 beschlossene Gesetzentwurf sieht eine Zusammenfassung der zentralen Umsatzsteuer-Befreiungsvorschriften für Bildungsleistungen in einer veränderten Norm vor (§ 4 Nr. 21 UStG). Die Bundesregierung beruft sich dabei auf EU-rechtliche Vorgaben und die Entwicklung der Rechtsprechung von EUGH und BFH, die eine Anpassung der Regelungen im Deutschen Umsatzsteuergesetz erfordern würden.

Elementare Musikpädagogik ist Lehre der Kunst

29.08.19 (vdm) -
Über die Anerkennung von Lehrkräften der Elementaren Musikpädagogik als Mitglieder der Künstlersozialkasse (KSK) ist eine heftige Diskussion entbrannt, nachdem die KSK die Honorare dieser Lehrkräfte aus EMP-Tätigkeiten nicht mehr anerkennen will.

Eng verbunden mit der Demokratie

29.08.19 (Hans-Joachim Rieß) -
Hans-Joachim Rieß, Geschäftsführer des Landesverbands Hessen des VdM, hat ein Grundlagenwerk über „Die öffentliche Musikschule in Deutschland im Begründungszusammenhang kultureller Bildung“ geschrieben. Das Werk ist die Dissertation des Autors an der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst im Doppelstudiengang Pädagogik und Musikpädagogik. Doktorvater war Peter Röbke. Erschienen ist es im Bärenreiter Verlag. Die nmz sprach mit dem Autor über die Publikation.

Musik teilen – Menschen gewinnen

29.06.19 (vdm) -
Im Herzen der Stadt Berlin, im Kongresszentrum am Alexanderplatz, trafen sich in diesem Jahr über 1.000 Musikschulleiterinnen und -leiter, -lehrkräfte, Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, Studierende, Vertreter befreundeter Verbände und andere Interessierte zum Bundeskongress des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM). Wer zwischendurch die Runde über den berühmten Platz oder angrenzende Straßen machte, bekam einen Eindruck von der Vielfalt der Stadt: alle möglichen Sprachen hörte man da, viele Nationalitäten konnte man erkennen, Jung und Alt, Einwohner und Touristen: eine erfreulich bunte Mischung!

Ungleichbehandlung liegt nicht vor, Unsinn sollte aufhören

29.05.19 (vdm) -
Der Tonkünstlerverband Baden-Würt­temberg (TKV BW) hat unter dem Titel „Ungleichbehandlung muss aufhören“ am 21. Mai 2019 eine Kampagne gestartet, um eine angebliche „ungleiche Behandlung von selbstständigen und angestellten Musiklehrern und Musiklehrerinnen“ anzuprangern. Bestandteil dieser Kampagne ist die Aufforderung an die TKV-Mitglieder, einen Fragenkatalog an ihre Landtagsabgeordneten und kommunalen Verantwortungsträger zu senden. Der Text ist auch an die lokale und regionale Presse gerichtet und wird von einer breit angelegten Offensive in den „Social Media“ flankiert. Mit der Kampagne werden viele Unwahrheiten und Unschärfen kommuniziert.

Alles funktioniert prächtig

17.05.19 (Julia Spinola) -
Vom 17. bis 19. Mai findet der große Bundeskongress des VdM in Berlin statt. Den Abschluss der Veranstaltung mit Fortbildungen, Diskussionspanels, Gelegenheit zum Austausch mit Kollegen und Musikdarbietungen bildet das Konzert des Kinderopernorchesters der Staatsoper Unter den Linden am 19. Mai um 14 Uhr. Das Orchester ist ein Projekt der Staatsoper in enger Zusammenarbeit mit den Berliner Musikschulen. Julia Spinola porträtiert das Ensemble, das am Ostersamstag 2019 sein erstes Konzert gab.

Stuttgarter Appell des VdM zeigt Wirkung

30.03.19 (vdm) -
Nicht überall, aber doch an mehreren Musikschulstandorten ist derzeit eine positive Entwicklung der Stellen beziehungsweise eine Umwandlung von Honorar- in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse zu beobachten. Wir haben bei einigen größeren Musikschulen nachgefragt.

Digitalisierung und Musikschulen

27.02.19 (Manfred Grunenberg) -
Digitalisierung und Musikschulen – das ist kein einfaches Thema. Sind Musikschulen und ihre Akteure bei allen Veränderungen einer eher langsameren Gangart verbunden, wird es bei den Themen der Digitalisierung erst recht gemischt: Einerseits suggeriert der momentane Hype um das Thema, dass sich auch Musikschulen dem Wandel nicht ganz entziehen können. Ein technologischer Quantensprung wird beschworen, etwa vergleichbar dem Wechsel vom Pferd zur Dampfmaschine oder von der Brieftaube zum Telefon. In Gesprächen verweisen Pädagogen aber schnell auf die Verwaltung, die sich anpassen sollte. Allenfalls die Website und Social Media, eventuell noch eine Unterstützung beim Lernen von Musiktheorie wird der Digitalisierung als Objekt zugestanden. Doch im Allerheiligsten der Musikschulen, dem Unterricht nach altväterlichem Meister-Schüler-Muster, wird in aller Regel und im Grunde des Herzens jegliche Digitalisierung verbannt. Hier müsse immer und ausschließlich die persönliche Präsenz eine notwendige Bedingung für jegliches Gelingen bilden.

Wirksamkeit und Kampagnenfähigkeit

30.01.19 (vdm) -
Herbstsymposium des VdM: Traditionsgemäß trifft sich alle zwei Jahre der Erweiterte Bundesvorstand – Mitglieder des Bundesvorstands sowie Vorsitzende und Geschäftsführer der Landesverbände – nicht nur zur „normalen“ Halbjahressitzung. Sie nehmen sich im Anschluss Zeit, eineinhalb Tage lang über aktuelle Themen und Entwicklungen des Verbandes nachzudenken, zu diskutieren, die eigene Arbeit zu überdenken und Impulse für die Zukunft zu setzen. So auch im November 2018: „Zukunft des VdM. Anforderungen und Erwartungen an unseren Verband“ lautete die Überschrift über die Veranstaltung, konzipiert und im Detail strukturiert von Bundesgeschäftsführer Matthias Pannes, der auch für die Einladung von begleitenden, kommentierenden und mitdiskutierenden Gästen gesorgt hatte.
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