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Alle Artikel kategorisiert unter »VdM«

Ungleichbehandlung liegt nicht vor, Unsinn sollte aufhören

29.05.19 (vdm) -
Der Tonkünstlerverband Baden-Würt­temberg (TKV BW) hat unter dem Titel „Ungleichbehandlung muss aufhören“ am 21. Mai 2019 eine Kampagne gestartet, um eine angebliche „ungleiche Behandlung von selbstständigen und angestellten Musiklehrern und Musiklehrerinnen“ anzuprangern. Bestandteil dieser Kampagne ist die Aufforderung an die TKV-Mitglieder, einen Fragenkatalog an ihre Landtagsabgeordneten und kommunalen Verantwortungsträger zu senden. Der Text ist auch an die lokale und regionale Presse gerichtet und wird von einer breit angelegten Offensive in den „Social Media“ flankiert. Mit der Kampagne werden viele Unwahrheiten und Unschärfen kommuniziert.

Alles funktioniert prächtig

17.05.19 (Julia Spinola) -
Vom 17. bis 19. Mai findet der große Bundeskongress des VdM in Berlin statt. Den Abschluss der Veranstaltung mit Fortbildungen, Diskussionspanels, Gelegenheit zum Austausch mit Kollegen und Musikdarbietungen bildet das Konzert des Kinderopernorchesters der Staatsoper Unter den Linden am 19. Mai um 14 Uhr. Das Orchester ist ein Projekt der Staatsoper in enger Zusammenarbeit mit den Berliner Musikschulen. Julia Spinola porträtiert das Ensemble, das am Ostersamstag 2019 sein erstes Konzert gab.

Stuttgarter Appell des VdM zeigt Wirkung

30.03.19 (vdm) -
Nicht überall, aber doch an mehreren Musikschulstandorten ist derzeit eine positive Entwicklung der Stellen beziehungsweise eine Umwandlung von Honorar- in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse zu beobachten. Wir haben bei einigen größeren Musikschulen nachgefragt.

Digitalisierung und Musikschulen

27.02.19 (Manfred Grunenberg) -
Digitalisierung und Musikschulen – das ist kein einfaches Thema. Sind Musikschulen und ihre Akteure bei allen Veränderungen einer eher langsameren Gangart verbunden, wird es bei den Themen der Digitalisierung erst recht gemischt: Einerseits suggeriert der momentane Hype um das Thema, dass sich auch Musikschulen dem Wandel nicht ganz entziehen können. Ein technologischer Quantensprung wird beschworen, etwa vergleichbar dem Wechsel vom Pferd zur Dampfmaschine oder von der Brieftaube zum Telefon. In Gesprächen verweisen Pädagogen aber schnell auf die Verwaltung, die sich anpassen sollte. Allenfalls die Website und Social Media, eventuell noch eine Unterstützung beim Lernen von Musiktheorie wird der Digitalisierung als Objekt zugestanden. Doch im Allerheiligsten der Musikschulen, dem Unterricht nach altväterlichem Meister-Schüler-Muster, wird in aller Regel und im Grunde des Herzens jegliche Digitalisierung verbannt. Hier müsse immer und ausschließlich die persönliche Präsenz eine notwendige Bedingung für jegliches Gelingen bilden.

Wirksamkeit und Kampagnenfähigkeit

30.01.19 (vdm) -
Herbstsymposium des VdM: Traditionsgemäß trifft sich alle zwei Jahre der Erweiterte Bundesvorstand – Mitglieder des Bundesvorstands sowie Vorsitzende und Geschäftsführer der Landesverbände – nicht nur zur „normalen“ Halbjahressitzung. Sie nehmen sich im Anschluss Zeit, eineinhalb Tage lang über aktuelle Themen und Entwicklungen des Verbandes nachzudenken, zu diskutieren, die eigene Arbeit zu überdenken und Impulse für die Zukunft zu setzen. So auch im November 2018: „Zukunft des VdM. Anforderungen und Erwartungen an unseren Verband“ lautete die Überschrift über die Veranstaltung, konzipiert und im Detail strukturiert von Bundesgeschäftsführer Matthias Pannes, der auch für die Einladung von begleitenden, kommentierenden und mitdiskutierenden Gästen gesorgt hatte.

Prävention und Schutzkonzepte

19.12.18 (vdm) -
Das Thema Kinderschutz spielt naturgemäß in der Musikschularbeit eine wichtige Rolle. Lehrende und Lernende kommen sich im Instrumental- oder Gesangsunterricht sehr nahe. Emotionale Prozesse ebenso wie Körperlichkeit sind wichtige Faktoren beim Musizieren. Von zentraler Bedeutung ist es deshalb, dass sich Lehrkräfte dieser Nähe bewusst sind und eine Sensibilität dafür besitzen, wo genau die Grenzen gezogen werden müssen, damit kein Gefühl des „Übergriffs“ entsteht. Musikschulleiterinnen und -leiter wiederum stehen in der Verantwortung, diese Grenzen nicht nur festzulegen, sondern auch dafür zu sorgen, dass sie eingehalten werden. Der VdM hat drei Begriffe identifiziert und definiert, die in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielen:

Entwicklung einer inklusiven Unterrichtspraxis

Die Entwicklung einer inklusiven Unterrichtspraxis, die Teilhabe Aller an den Angeboten der Musikschulen hat sich der Verband deutscher Musikschulen mit der Potsdamer Erklärung 2014 zum Ziel gesetzt. Musikschulen verstehen sich weitgehend als Teil der kommunalen Bildungslandschaft. Inklusion erfordert einen Perspektivwechsel, der Ressourcen und Lösungen in den Mittelpunkt des Denkens stellt, statt Probleme zu identifizieren.

Publikumserwartungen wurden weit übertroffen

26.09.18 (Brigitte Baldes) -
„Ich hab noch einen Koffer in Berlin …“ Üblicherweise hätte dieses Geständnis eines ersten Geigers die genervte, rund 75-stimmige Reaktion hervorgerufen: „Du hast nicht wirklich schon wieder was vergessen, Anton.“ (Name natürlich aus Datenschutzgründen von der Redaktion geändert) Doch diesmal war es anders. Wie überhaupt so manches anders war in diesem Sommer, als das jüngste Bundesauswahlorchester gemeinsam rund 4.500 Buskilometer zurücklegte, um von A (Berlin) nach B (Wien), zurück nach A (Berlin), bis hin zum „hohen C“ (Nordjütland) zu gelangen. Mit von langer Hand geplanten Umwegen und Konzerten, die von Publikum, Veranstaltern und Presse einhellig als grandios bezeichnet wurden.

Gesund musizieren von Anfang an

30.08.18 (Schloss Kapfenburg) -
Musizieren fördert den Menschen. Aber es fordert ihn auch. Deshalb haben die Stiftung Schloss Kapfenburg und das Freiburger Institut für Musikermedizin 2009 das Projekt „gesunde musikschule®“ ins Leben gerufen. Es ermöglicht Schülern zertifizierter Musikschulen, von Anfang an das notwendige Wissen im Bereich Musikergesundheit zu erwerben.

Status-Quo erhalten und weiterentwickeln

03.07.18 (Friedrich-Koh Dolge) -
Im April 2018 wählte der Landesverband der Musikschulen Baden-Würt-temberg Friedrich-Koh Dolge, vorher stellvertretender Vorsitzender, zu seinem neuen Vorsitzenden. Dolge ist seit 2002 Leiter der Stuttgarter Musikschule, seit 2008 ist er außerdem Mitglied des VdM-Bundesvorstands, seit 2013 dessen stellvertretender Vorsitzender. Die nmz sprach mit Friedrich-Koh Dolge über seine Pläne und über die Schwerpunkte seiner Arbeit.
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