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Alle Artikel kategorisiert unter »VdM«

„Masse statt Klasse?“

29.08.14 (Katja Bobsin) -
Im Mai starteten Brandenburgs Musik- und Kunstschulen eine Volksinitiative, um für eine angemessene Beteiligung des Landes an der Musikschulförderung und gegen eine verfehlte Fördersystematik zu kämpfen.

Altwerden erlaubt und gern gesehen!

18.07.14 (Britta Schütz) -
„Das sind doch auch nur Hände!“, machte sich eine jüngere Musikschülerin bewusst, die zunächst bei der Begrüßung einer älteren Dame Berührungsängste hatte. Von diesem Ereignis berichtete eine Teilnehmerin der diesjährigen Fachtagung „Musik – ein Leben lang“ und zeigt damit deutlich, wie wichtig es ist, Vorurteile abzubauen und neue Perspektiven einzunehmen. Im Fokus der Kooperationsveranstaltung des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) und kubia, dem Kompetenzzentrum für Kultur und Bildung im Alter, die am 5. Juni im Dietrich-Keuning-Haus in Dortmund stattfand, standen diesmal das Überwinden von Barrieren und die Etablierung einer Willkommenskultur für jedermann, insbesondere auch für ältere Menschen.

Erbe – Vielfalt – Zukunft

04.06.14 (Ulrich Rademacher) -
Im Rahmen der fünf vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg veranstalteten Symposien zur Zukunft der Musikhochschulen hielt VdM-Vorsitzender Ulrich Rademacher Anfang April in Trossingen einen Vortrag über das Thema „Musikalische Bildung“. Wir drucken den Text an dieser Stelle in Auszügen ab. Ich möchte das Thema musikalische Bildung einmal an einem immer noch zu wenig beachteten Leitbild messen, dem Leitbild der UNESCO-Konvention „cultural diversity“, einem Leitbild, das meist fälschlicherweise darauf reduziert wird, dass wir jetzt beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ die türkische Baglama als Kategorie aufnehmen sollen, oder dass in den Musikschulen Tabla, Oud, afrikanisches oder koreanisches Trommeln, Bajan, Balalaika oder Bouzouki gelehrt werden soll. In Wirklichkeit ist die Konvention auf drei gewichtige Säulen gebaut, die gemeinsam, gleich gewichtet und aufeinander aufbauend eine Leitlinie für den Entwurf eines Angebots-Portfolios sein können. Die drei Säulen sind die Pflege unseres musikalischen Erbes, die Förderung zeitgenössischer künstlerischer Ausdrucksformen und schließlich die Wertschätzung und Förderung kultureller Vielfalt.

Die Vielfalt eines Instruments

06.05.14 (Michael Webert) -
Zum sechsten Mal veranstaltete die Städtische Sing- und Musikschule die Erlanger Blockflötentage, die nicht nur für den einheimischen Blockflötennachwuchs interessant sind, sondern inzwischen auch zahlreiche Fans aus entfernteren Gegenden anziehen. Wie gewohnt wurden dazu junge und ältere Flötenspieler in die verschiedenen Aktivitäten eingebunden. Als Gast zeigte diesmal das professionelle, international gefragte Blockflöten-Quartett QNG in einem Workshop und zwei Konzerten, was auf diesem Instrument möglich ist.

Auf dem Weg zu einer inklusiven Musikschule

Der Landesverband niedersächsischer Musikschulen hat gemeinsam mit dem Arbeitskreis für Schulmusik Niedersachsen-Bremen (AfS) und dem niedersächsischen Kulturnetzwerk InkluVision die Herausforderung Inklusion konkret aufgegriffen. Am 8. März 2014 lud er in die Musikschule der Landeshauptstadt Hannover zu einem landesweiten, ganztägigen Fachtag ein, der sich dem Thema „Vielfalt durch Musik – auf dem Weg zu einer inklusiven Musikschule“ in Vorträgen, Diskussionen und Workshops widmete. Die Veranstaltung erwies sich als Volltreffer für die Adressaten, die dieser Einladung in ihrer Funktion als Lehrkräfte von Musikschulen und allgemeinbildenden Schulen, Hochschuldozenten, Musikvermittlern, Studenten verschiedener Fakultäten und Erziehern in großer Zahl folgten. Wieder einmal ging es zunächst darum zu verstehen, was mit Inklusion konkret gemeint ist und wie sich dieses Verständnis auf die Musikschule, auf Musikschullehrkräfte und Unterricht auswirken und die Landschaft verändern wird.

Gemeinsame künstlerische Aussage

02.03.14 (N.N.) -
Seit dem Jahr 2005 besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen der Westfälischen Schule der Stadt Münster und der Deutschen Schule in Quito, Ecuador. Anlass für die ersten Kontakte war damals der Wunsch der Deutschen Schule, für ihre Schülerinnen und Schüler eine Musikschule zu gründen, die sich an den Qualitätskriterien des Verbandes deutscher Musikschulen orientiert. Die Münster‘sche Schule sollte als eine der Gründungsschulen des VdM diesen Prozess beratend begleiten.

Eine feste Säule der musischen Bildung

04.02.14 (Peter Bäumler) -
Auf 60 Jahre Liebe zum Tanz, Vermittlung dieser Kunst, schöpferische Arbeit mit Kindern, Fingerspitzengefühl für Schüler blickte der Fachbereich Tanz des Heinrich-Schütz-Konservatoriums Dresden im Jahr 2013 zurück. 1954 bildete die Tanzpädagogin Irmgard Neumann/Schaaf eine erste Kindertanz-Abteilung. Zunächst war diese der Palucca-Schule angegliedert, ab 1956 gehörte sie zur damaligen Bezirksmusikschule Paul Büttner. Von 1963 bis 1999 wurde sie von Sabine Hiebsch geführt. Die von Gret Palucca ausgebildete Tänzerin hat ihre reichen Erfahrungen zum Thema „Frei tanzen – Gedanken zur schöpferischen Arbeit mit Kindern im Tanz“ in Buchform festgehalten.

Gesichter glühen, die Kirche brennt

08.12.13 (Christian Lange) -
„Die Kirche ist voll mit Menschen. Ich stehe im Eingang und fühle die Erwartungen. Neugierde in der Luft. Es geht los! Ich gehe langsam durch die Kirche, an den Leuten vorbei, an den Säulen, den Bildern, Kreuzen, der Backsteinwand. Ich sehe mich um, als hätte ich diesen Raum noch nie gesehen. Das ist die Anweisung unseres Choreografen Alexander. Ich nehme wahr, wie die Menschen im Publikum sich umsehen und die Menschen beobachten, die mit mir in die Kirche laufen. Sonst hört man nichts. Das ist der Anfang unseres Konzertes.

Erlösung von der Perfektion

13.11.13 (Monika Twelsiek) -
Erwartungsvoll einerseits, vorsichtig abwartend andererseits schauten sie, die neun Klavierschüler der Studienvorbereitenden Ausbildung der Rheinischen Musikschule Köln, die sich unter der Leitung des Dozenten Philip Scharnberg vier Stunden lang auf das Abenteuer „Improvisation“ einlassen wollten. Die Jugendlichen – 13 bis 17 Jahre alt – sind exzellente Pianistinnen und Pianisten, sie haben eine brillante Technik und sind hoch musikalisch. Alle haben Wettbewerbserfahrung und sind es gewohnt, klassische Werke in hoher Qualität zu interpretieren.

Unverzichtbare Kulturinstitution

04.10.13 (N.N.) -
5.000 Zuhörer vermeldete das Konservatorium Schwerin zu seinen Jubiläumsaktivitäten bereits Mitte August – noch vor dem Höhepunkt der Feierlichkeiten am letzten Augustwochenende. Am 1. September 1953 hatte die Einrichtung mit 38 Schülern ihren Unterricht aufgenommen. Das war – 60 Jahre später – Grund genug, im Rahmen des Schweriner Kultur- und Gartensommers ausgiebig zu feiern: Mit dem Preisträgerkonzert des sechsten Kompositionswettbewerbs KONkreativ, mit einer Gala der prominenten Ehemaligen als „KON-Takte-Special“, mit dem Erwachsenenorchester „Schelfoniker“ und mit der „Langen Nacht des Konservatoriums“, die eine Reihe von musikalischen Überraschungen sowie eine Benefiz-Kunstauktion bot.
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