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Alle Artikel kategorisiert unter »VdM«

„Kultur macht stark!“

30.08.12 (Matthias Pannes) -
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat für die kommenden fünf Jahre ein Förderprogramm ausgelobt, das unter dem Motto „Kultur macht stark!“ firmiert und zum Ziel hat, in lokalen Bündnissen für Bildung Maßnahmen kultureller Bildung vor Ort zu fördern, welche Kinder und Jugendliche in Risikolagen erreichen sollen.

Freiräume für Kinder und Jugendliche schaffen

02.07.12 (N.N.) -
Soeben ist der 49. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ zu Ende gegangen: ein Erfolgsmodell der musikalischen Bildung, das sowohl Breitenarbeit betreibt wie auch Spitzenleistungen herausstellt und fördert. Austragungsort war in diesem Jahr die baden-würt-tembergische Landeshauptstadt Stuttgart. In mehr als einer der öffentlichen Reden wurde betont, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Baden-Württemberg seit vielen Jahren den Preis-Rekord halten: Immer wieder sind es die Musikerinnen und Musiker aus dem „Ländle“, die mehr erste, zweite und dritte Preise gewinnen als die Schüler aus anderen Bundesländern. Auch in diesem Jahr reicht ein kurzer Blick auf die Statistik für die Erkenntnis, dass die jungen Musiker aus dem Südwesten der Republik wieder einmal „abgesahnt“ haben.

„Lübecker Erklärung“ der Verbände für Musikschulen und Schulmusik

05.06.12 (N.N.) -
Diskussionen, Vorträge, Workshops: Die diesjährige Hauptarbeitstagung des Verbands deutscher Musikschulen am 11. und 12. Mai in Lübeck gab einmal mehr Zeugnis von der lebendigen Verbandskultur. Zu den Höhepunkten zählte die Verabschiedung der „Lübecker Erklärung“. Der VdM, der Verband deutscher Schulmusiker (VDS) und der Arbeitskreis für Schulmusik (AfS) erklären darin ihre gemeinsame Verantwortung für die musikalische Bildung in Deutschland. Ziel der Verbände ist es, „im 21. Jahrhundert den Stellenwert der Musikerziehung für die allgemeine Bildung und für eine humane Gesellschaft zu stärken“, heißt es gleich zu Beginn des umfassenden Papiers.

Profilbildung und Kooperation

29.04.12 (N.N.) -
Vom 21. bis 24. März 2012 präsentierte sich der Verband deutscher Musikschulen – wie schon in den vergangenen Jahren – mit einem eigenen Counter auf der Frankfurter Musikmesse, gemeinsam mit zahlreichen anderen Verbänden am Stand des ConBrio Verlags und der neuen musikzeitung. Reges Interesse an der Arbeit des VdM und der Musikschulen durch die Messebesucher war auch in diesem Jahr zu verzeichnen. Daneben gibt dieses Branchentreffen Gelegenheit zu Gesprächen mit Kollegen, Partnern und Interessenten in zwar geräuschvoller, aber doch angenehmer Atmosphäre. Nicht nur am Kaffeetisch, sondern auch auf der nmz- Messebühne fanden solche Gespräche wie Präsentationen statt. An diversen Programmpunkten war der VdM wesentlich beteiligt.

Schule beginnt schon vor dem Unterricht

11.04.12 (Ulrich Rademacher) -
„Auf Augenhöhe“, oder „in einem Boot“ mit den Privaten, wenn es um Bildungslandschaften, Wertschätzung und öffentliche Förderung der Musikschulen geht? Ulrich Rademacher vertrat als stellvertretender Bundesvorsitzender die Position des VdM auf einer von der Bundestagsfraktion der Grünen initiierten Fachtagung im Deutschen Bundestag. Moderiert von der kulturpolitischen Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Agnes Krumwiede, diskutierten hier Abgeordnete und Vertreter des Deutschen Musikrats, des Deutschen Tonkünstlerverbands, der Fachgruppe Musik in ver.di, des Bundesverbands deutscher Privatmusikschulen und des Verbands deutscher Musikschulen mit einem zahlreich erschienenen und engagierten Publikum. Die Stellungnahme von Ulrich Rademacher drucken wir an dieser Stelle ab (s. auch Berichte über die Tagung auf Seite 14 und Seite 41):

Musik für alle!

06.03.12 (Karoline Braun) -
Dass die Teilhabe an musikalischer Bildung allen Kindern zugänglich gemacht werden sollte, ist kein neuer Gedanke. Seine fachgerechte Umsetzung in die Praxis jedoch trieb die Initiatoren des Transfer-Projektes „Musikalisierungskonzept für Kindertagesstätten“ der Hochschule Osnabrück (Institut für Musik) um. Aus diesem Grund entwickelte das Institut für Musik der Hochschule unter Leitung von Thomas Holland-Moritz und Karoline Braun im Rahmen eines Transferprojektes ein Konzept, dessen musikpädagogische Inhalte die Arbeit in Kindertagesstätten unterstützen und dessen Umsetzung durch ein neuartiges Mentorenprogramm gesichert werden sollte. Ein Ziel dieses Projektes, das von 2009 bis 2011 in Lingen/Ems durchgeführt wurde, war, die Zusammenarbeit verschiedener, mit frühkindlicher Bildung befasster Institutionen zu vernetzen.

Altbewährtes und neue Ideen

08.02.12 (N.N.) -
Die nach dem jüdischen Tenor und Kantor Joseph Schmidt benannte Musikschule liegt im Südosten Berlins im Bezirk Treptow-Köpenick und beging 2011 ihr 60-jähriges Bestehen. Gegründet 1951 in der DDR als „kleine“ Musikschule Köpenick, die in den Anfangsjahren zirka 500 Schüler ausbildete, entwickelte sich die Joseph-Schmidt-Musikschule bis heute zu einer leis-tungsstarken Institution der musikalischen Bildung mit 2.700 Schülerinnen und Schülern. Nach der Berliner Bezirksfusion im Jahre 2000, bei der die Bezirke Treptow und Köpenick zusammengelegt wurden, verschmolzen die Musikschulen Köpenick und Treptow zu einem großen „Musik-Tanker“ der öffentlichen Hand. Einige Jahre zuvor waren die Musikunterrichtskabinette der beiden Bezirke, typische DDR-Bildungseinrichtungen mit dem Auftrag zur Breitenbildung, und die leistungsorientierten Musikschulen zu einem Ganzen zusammengefügt worden.

Arbeitshilfe und Unterstützung

06.12.11 (Matthias Pannes) -
„Zu Füßen Gottes (wenn Gott Füße hat) sitzt Bach – und nicht der Magistrat von Leipzig!“ Dieses Zitat kam nicht unpassend im fortgeschrittenen Verlauf der Arbeit des KGSt-Gutachterausschusses, als deutlich war, dass sich die Logiken von musikalischer Bildung und Musikschulstruktur einerseits und kommunaler Strategie- und Maßnahmenplanung andererseits nicht konträr gegenüberstehen sondern vielfach ergänzen oder gar übereinstimmen.

Musikgeragogik – ein Berufsfeld formiert sich

31.10.11 (Helmut Kolzer) -
„Musikalische Bildung von Anfang an – ein Leben lang!“ lautet das Credo des Verbandes deutscher Musikschulen. Und tatsächlich bewegt sich in ganz Deutschland eine Menge im Hinblick auf Musikalische Bildung. Angefangen bei den Jüngsten im Eltern-Kind-Kreis, in Kooperationen mit Kitas und Schulen, im qualitativen Ausbau des Instrumental- und Vokalunterrichts bis zur Spitzenförderung angehender junger Berufsmusiker und Musikpädagogen. Allein: Der Aspekt „…ein Leben lang“ zählt immer noch zum musikpädagogischen Neuland. In seinen Erläuterungen geht der Strukturplan des VdM auf die Gruppe der über 50- beziehungsweise über 60-Jährigen ein, wie Winfried Richter, Bundesvorsitzender des VdM, bei der Eröffnung des 1. Bundesfachtages Musikgeragogik im schleswig-holsteinischen Rendsburg feststellte: „Aber Musikschulen müssen es noch als einen Gewinn für ihre eigene Sache begreifen lernen, für alle Altersgruppen offen zu sein.“

Die Jugend zum Hören anregen

05.10.11 (N.N.) -
„KLINGT EUCH EIN!“ lautet das Motto der Leipziger Musikschule, die – obwohl es sie in der heutigen Struktur erst seit 1996 gibt – in diesem Jahr ein 60-jähriges Jubiläum feiern darf. Vor 15 Jahren wurden die Landesmusikschule in Trägerschaft des Freistaates Sachsen und das Städtische Musikunterrichtskabinett zusammengeführt. Hatte sich die 1951 gegründete staatliche Einrichtung um die Förderung der besonders begabten Musikschüler gekümmert, so wurde im Unterrichtskabinett vor allem Breitenunterricht absolviert.
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