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Alle Artikel kategorisiert unter »Verbände Interview«

Nötig ist ein institutionelles Klima der Offenheit

04.07.16 (Juan Martin Koch) -
Anfang Juni trat die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) zu ihrer Sommertagung in Weimar zusammen. Auf der Agenda standen dabei unter anderem die Themen Künstlerische Forschung, Personalentwicklungskonzepte und die Frage nach der sozialen Verantwortung der Musikhochschulen. Nach den Vorgängen in München – der ehemalige HochschulPräsident Siegfried Mauser war in erster Instanz wegen sexueller Nötigung verurteilt worden – stellte sich das Gremium aber natürlich auch den Fragen an die Institution Musikhochschule, die sich daraus ergeben. Mit Martin Ullrich, dem Vorsitzenden der RKM und Präsidenten der Hochschule für Musik Nürnberg, sprach nmz-Chefredakteur Juan Martin Koch.

Geltendes Recht respektieren, gute Produkte anbieten

08.06.16 (Andreas Kolb) -
Am 30. Mai begeht die VG Musikedition ihr 50. Jubiläum. Anlass für die neue musikzeitung mit dem Geschäftsführer der Verwertungsgesellschaft, Christian Krauß, ein Gespräch zu führen.

Informationsplattform des deutschen Musiklebens

03.05.16 (Andreas Kolb) -
Das Musikinformationszentrum MIZ (www.miz.org) erfasst und dokumentiert unter dem Dach des Deutschen Musikrats Strukturen und Entwicklungen der Musikkultur in Deutschland. Margot Wallscheid führte das Zentrum seit seiner Gründung im Jahr 1997 und trat nun auf eigenen Wunsch in den vorgezogenen Ruhestand. Wallscheid kam nach ihrem Studium der Musikwissenschaft, Musikpädagogik, Germanistik und Erziehungswissenschaften in Freiburg im Breisgau und Bonn im Jahr 1983 zum Deutschen Musikrat. 1997 wurde sie Gründungsleiterin des Deutschen Musikinformationszentrums.

„Meine wichtigste Aufgabe lautet: zuhören“

Daniel Sebastian Knöll von der SOMM über die Aktivitäten seines Verbandes und die Musikmesse Frankfurt 2016. Die Society of Music Merchants e.V. (SOMM) vertritt national und europaweit die kulturellen und wirtschaftlichen Interessen der Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche. So lautet das „Mission Statement“ des Verbandes. Das war zu erwarten. Durchaus spannend jedoch die Tatsache, wie sehr auch ein auf pekuniäre Interessen ausgerichteter Verband die Maßnahmen zu kultureller Bildung in Deutschland vorantreibt.

Eine Plattform für 54 Länder

01.03.16 (Andreas Kolb) -
Nathalie von Siemens ist seit Januar 2013 geschäftsführender Vorstand und Sprecherin des Vorstands der Siemens Stiftung. Innerhalb des Vorstands ist die promovierte Philosophin insbesondere für die Arbeitsbereiche Bildung und Kultur verantwortlich. Seit 2015 ist sie zudem Mitglied des Aufsichtsrats der Siemens AG und Sprecherin des Nationalen MINT-Forums. Andreas Kolb sprach mit ihr über das Musikprojekt „Music In Africa“ (musicinafrica.net), das sich Anfang April auf der Musikmesse Frankfurt und am Stand des ConBrio Verlages präsentieren wird.

Bürgerschaftliches und institutionelles Engagement

30.11.15 (nmz-red) -
Die große humanitäre, politische und kulturelle Herausforderung macht vor unserem Musikleben nicht halt. Auch die nmz-Redaktion hat die musikpolitische Dimension des Themas in den Fokus genommen und an Repräsentanten der großen Musikverbände des Landes folgende Frage gerichtet: „Wie wollen Sie in Ihrer Arbeit auf die Situation flüchtender Menschen eingehen – aktuell und in perspektivischer Sicht?“

Ode an die Politik als Videobotschaft

06.11.15 (Andreas Kolb) -
Seit einem Vierteljahrhundert steht Ge­rald Mertens als Jurist im Dienst der Deutschen Orchestervereinigung e. V. (DOV), seit Januar 2001 als deren Geschäftsführer. Geboren 1959 in Lübeck absolvierte Mertens zwischen 1980 und 1986 ein Studium der Rechtswissenschaften sowie eine Kirchenmusikausbildung. Er ist Gesellschaftervertreter der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL), Vorsitzender des Kuratoriums der Deutschen Orchester-Stiftung und seit 2007 Vorsitzender des Vereins „netzwerk junge ohren“.

Verfolgung und Wiederentdeckung

27.09.15 (Albrecht Dümling) -
Der Förderverein musica reanimata, der sich für die Wiederentdeckung NS-verfolgter Komponistinnen und Komponisten und deren Werke einsetzt, feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. In Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk Köln und dem Konzerthaus Berlin fanden seit 1992 mehr als 100 Gesprächskonzerte, teilweise mit den Komponisten selbst, statt. Außerdem ist der Verein Herausgeber der Buchreihe „Verdrängte Musik“ und der Zeitschrift „mr-Mitteilungen“. Anlässlich des Jubiläums unterhielt sich Carolin Gstädtner mit dem 1. Vorsitzenden von musica reanimata, Albrecht Dümling, über Arbeit und Ziele des Vereins.

Eine Empfehlung gibt es nur für die Vielversprechenden

09.09.15 (Andreas Kolb) -
Baiba Skride, Renaud und Gautier Capuçon, Alice Sara Ott, Nicolas Altstaedt oder auch Martin Grubinger sind nur einige der vielen prominenten Namen aus der Liste der Solisten, die in den vergangenen 25 Jahren von der Schweizer Orpheum Stiftung gefördert wurden. 1990 von kulturbegeisterten Unternehmern unter der Führung des Verlegers Hans Heinrich Coninx gegründet, begeht die Stiftung Anfang September ihr 25. Jubiläum mit vier Konzerten in der Tonhalle Zürich. Andreas Kolb unterhielt sich mit dem Geschäftsführer der Stiftung, Thomas Pfiffner, über das außergewöhnliche Konzept der Künstlerförderung durch Orpheum.

„Wir machen doch nicht Kunst, damit sie sich rentiert“

01.07.15 (Klaus Zehelein) -
Klaus Zehelein wurde 1940 in Frankfurt/Main geboren. Er arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Musikwissenschaft und Philosophie zunächst als Dramaturg in Kiel und Oldenburg, von 1977 bis 1987 als Chefdramaturg und koordinierter Operndirektor an der Frankfurter Oper. Danach folgten weitere Stationen in Brüssel und Wien, von 1989 bis 1991 war er künstlerischer Direktor des Hamburger Thalia Theaters. Von 1991 bis 2006 war Zehelein Opernintendant an der Staatsoper Stuttgart. Von Herbst 2006 bis August 2014 stand er als Präsident der Bayerischen Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater München vor und leitete den Studiengang Dramaturgie der Ludwig-Maximilians-Universität. Von 2003 bis Mai 2015 amtierte Zehelein als Präsident des Deutschen Bühnenvereins. Mit dem scheidenden Präsidenten sprach Susanne Fließ.
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