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Alle Artikel kategorisiert unter »Verbände Interview«

Eine Empfehlung gibt es nur für die Vielversprechenden

09.09.15 (Andreas Kolb) -
Baiba Skride, Renaud und Gautier Capuçon, Alice Sara Ott, Nicolas Altstaedt oder auch Martin Grubinger sind nur einige der vielen prominenten Namen aus der Liste der Solisten, die in den vergangenen 25 Jahren von der Schweizer Orpheum Stiftung gefördert wurden. 1990 von kulturbegeisterten Unternehmern unter der Führung des Verlegers Hans Heinrich Coninx gegründet, begeht die Stiftung Anfang September ihr 25. Jubiläum mit vier Konzerten in der Tonhalle Zürich. Andreas Kolb unterhielt sich mit dem Geschäftsführer der Stiftung, Thomas Pfiffner, über das außergewöhnliche Konzept der Künstlerförderung durch Orpheum.

„Wir machen doch nicht Kunst, damit sie sich rentiert“

01.07.15 (Klaus Zehelein) -
Klaus Zehelein wurde 1940 in Frankfurt/Main geboren. Er arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Musikwissenschaft und Philosophie zunächst als Dramaturg in Kiel und Oldenburg, von 1977 bis 1987 als Chefdramaturg und koordinierter Operndirektor an der Frankfurter Oper. Danach folgten weitere Stationen in Brüssel und Wien, von 1989 bis 1991 war er künstlerischer Direktor des Hamburger Thalia Theaters. Von 1991 bis 2006 war Zehelein Opernintendant an der Staatsoper Stuttgart. Von Herbst 2006 bis August 2014 stand er als Präsident der Bayerischen Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater München vor und leitete den Studiengang Dramaturgie der Ludwig-Maximilians-Universität. Von 2003 bis Mai 2015 amtierte Zehelein als Präsident des Deutschen Bühnenvereins. Mit dem scheidenden Präsidenten sprach Susanne Fließ.

Inklusive Musikpädagogik in der Diskussion

01.06.15 (Barbara Haack) -
Die Band „Vollgas“ der inklusiven Musikschule Fürth rockte bereits im Bayerischen Landtag oder auch im Deutschen Bundestag. Ihren jüngsten Auftritt hatte sie auf der Musikmesse Frankfurt am Stand von Deutschlandradio, Deutschem Musikrat und der neuen musikzeitung. Die Musikschule Fürth, die dieses Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiern kann, zählt zu den Pionieren einer inklusiven Musikpädagogik. Es war folglich kein Zufall, dass gerade „Vollgas“ ausgewählt wurde, um live in Frankfurt Ergebnisse inklusiver Musikschularbeit vorzustellen. Die nmz-Moderatorin Barbara Haack diskutierte im Rahmen dieses Auftritts über den aktuellen Stand der Inklusion im Sektor der Musikausbildung mit Irmgard Merkt, bis zu ihrer Emeritierung 2014 Inhaberin des Lehrstuhls Musikerziehung in Pädagogik und Rehabilitation an der Universität Dortmund, Uschi Dittus, Leiterin der Band „Vollgas“, und Daniela Holweg, stellvertretende Leiterin der Musikschule Fürth und Fachberaterin des Verbandes Bayerischer Sing- und Musikschulen (VBSM) für das Thema Musik und Menschen mit Behinderung. Mit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Jahr 2009 gilt das in Artikel 24 beschriebene Recht auf eine gemeinsame Beschulung aller Schüler in einer Regelschule auch in Deutschland. Die Europäische Union hat die Konvention im Dezember 2010 ratifiziert.

Eine ganze Berufsgruppe wird abgehängt

30.04.15 (Ursula Gaisa) -
Lehrbeauftragte, Jazzer, Instrumentalpädagogen und immer mehr Orches­termusiker sind freiberuflich tätig. Der Gründerboom der freien Ensembles Mitte der 80er-Jahre sorgte für ein weiteres Anwachsen von nicht festangestellten Musikern. Die Probleme, die sich sowohl künstlerisch sowie vor allem im Bereich der Daseinsfürsorge für diese Klientel auftun, waren Thema beim Panel „Vogelfrei? Die so genannte freie Szene“ auf der Musikmesse Frankfurt. nmz-Redakteurin Ursula Gaisa diskutierte am Stand von Deutschlandradio, Deutschem Musikrat und neuer musikzeitung mit drei Freiberuflerinnen: mit der Oboistin Birgit Schmieder, die nach 14 Jahren bei den Berliner Symphonikern in die „Freiheit“ wechselte und als gewählte Delegierte der freien Musiker und Lehrbeauftragten in der DOV sprach; mit Tanja Ratzke, der kaufmännischen Geschäftsführerin des Freiburger Ensemble Recherche, sowie mit der Flötistin, Dozentin, Autorin und erster Vizepräsidentin des DTKV, Adelheid Krause-Pichler.

Die ultimative Durchleuchtung der Jazz-Ökonomie?

13.04.15 (Jonas Pirzer) -
Die Union Deutscher Jazzmusiker (UDJ), IG Jazz Berlin und das Jazzinstitut in Darmstadt planen eine großangelegte Studie zur Lebens- und Arbeitssituation von Jazzmusikerinnen und -musikern in Deutschland. Julian Krenz von der neuen musikzeitung sprach mit Jonas Pirzer, Geschäftsführer der UDJ, über die Studie.

JeKits wird ein musikpädagogischer Impuls sein

01.03.15 (Andreas Kolb) -
Am 4. November 2014 teilte das nordrhein-westfälische Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport mit: „Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat die Ausweitung des Programms ,Jedem Kind ein Instrument’ (JeKi) beschlossen.“ Zukünftig soll nicht nur Instrumentalunterricht möglich sein, sondern „Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“ (JeKits) angeboten werden. JeKits soll im Schuljahr 2015/16 landesweit starten und damit im Gegensatz zum Vorgängerprogramm auch Kindern außerhalb des Ruhrgebietes zusätzliche musikalische Grundbildung in der Grundschule ermöglichen. Trägerin der Programme „JeKits – Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“ und „Jedem Kind ein Instrument“ ist die gemeinnützige JeKits-Stiftung mit Sitz in Bochum. Andreas Kolb (nmz) sprach mit der JeKits-Programmleiterin Birgit Walter über das neue Programm.

Unmittelbare Wirkungen ins Lebensumfeld der Bürger

13.02.15 (Andreas Kolb) -
Die Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrates hat am 18. Oktober 2014 im Berliner Abgeordnetenhaus einstimmig die Resolution „Veränderung braucht den Dialog. Aufruf für den Schutz und die Förderung der Kulturellen Vielfalt in Deutschland“ verabschiedet. Diese enthält einen 10-Punkte-Forderungskatalog an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel zu den internationalen Freihandels- und Dienstleistungsabkommen TTIP, CETA und TISA (siehe auch S. 6/7). Andreas Kolb sprach mit dem Generalsekretär des Deutschen Musikrats, Christian Höppner, über die Gefahren, die von den geplanten Abkommen für die Musikkultur ausgehen.

Gründungsboom, Generationenwechsel und Gremienarbeit

29.11.14 (Andreas Kolb) -
Seit 2010 ist Julia Cloot Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Neue Musik, seit 2011 deren Präsidentin. Julia Cloot studierte Musikwissenschaft und Germanistik in Berlin und promovierte 1999. Ihre erste berufliche Station führte sie 1999 als Chefdramaturgin ans Theater Görlitz. Anschließend war sie von 2001 bis 2005 als Referentin für Musik und Literatur bei der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der VGH-Stiftung in Hannover tätig. Von 2005 bis 2013 stand sie dem Institut für zeitgenössische Musik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main als Programmleiterin und Geschäftsführerin vor. Im Studiengang Theater- und Orchestermanagement der HfMDK Frankfurt unterrichtet sie seit 2005 Neue Musik, Neues Musiktheater und Neue Konzertformate. 2006 entwickelte sie für den SWR ein Vermittlungsprogramm für Studierende: Next Generation. Off-Programm der Donaueschinger Musiktage, das sie bis September 2013 leitete. Seit Oktober 2013 ist sie Kuratorin und stellvertretende Geschäftsführerin beim Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Andreas Kolb traf sich mit der GNM-Präsidentin zum Gespräch.

Ins Zentrum der gesellschaftlichen Diskussion

30.10.14 (Andreas Kolb) -
Enjott Schneider ist seit 2012 Aufsichtsratsvorsitzender der GEMA, seit Juni 2013 Präsident des Deutschen Komponistenverbandes (DKV). Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Verbandes sprach Andreas Kolb mit dem Komponisten, Musikwissenschaftler und Professor.

„Ich bezeichne unsere Tätigkeit durchaus als Sozialarbeit“

05.10.14 (Susanne Fließ) -
Seit fünf Jahren ist Harald Eßig Geschäftsführer der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV). Der 41-Jährige ist ein waschechter Badener, den die Musik schon weit in die Welt hinausgespült hat. Mit mehr als einer Million Mitgliedern gehört die BDMV zu den großen „Playern“ der deutschen Musikszene. Der daraus erwachsenden gesellschaftlichen Verantwortung, die der Verband für sich sieht, steht der Wunsch nach stärkerer Wahrnehmung durch die Öffentliche Hand gegenüber. Das Gespräch mit Harald Eßig führte Susanne Fließ.
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