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Alle Artikel kategorisiert unter »Verbände Interview«

Unmittelbare Wirkungen ins Lebensumfeld der Bürger

13.02.15 (Andreas Kolb) -
Die Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrates hat am 18. Oktober 2014 im Berliner Abgeordnetenhaus einstimmig die Resolution „Veränderung braucht den Dialog. Aufruf für den Schutz und die Förderung der Kulturellen Vielfalt in Deutschland“ verabschiedet. Diese enthält einen 10-Punkte-Forderungskatalog an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel zu den internationalen Freihandels- und Dienstleistungsabkommen TTIP, CETA und TISA (siehe auch S. 6/7). Andreas Kolb sprach mit dem Generalsekretär des Deutschen Musikrats, Christian Höppner, über die Gefahren, die von den geplanten Abkommen für die Musikkultur ausgehen.

Gründungsboom, Generationenwechsel und Gremienarbeit

29.11.14 (Andreas Kolb) -
Seit 2010 ist Julia Cloot Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Neue Musik, seit 2011 deren Präsidentin. Julia Cloot studierte Musikwissenschaft und Germanistik in Berlin und promovierte 1999. Ihre erste berufliche Station führte sie 1999 als Chefdramaturgin ans Theater Görlitz. Anschließend war sie von 2001 bis 2005 als Referentin für Musik und Literatur bei der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der VGH-Stiftung in Hannover tätig. Von 2005 bis 2013 stand sie dem Institut für zeitgenössische Musik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main als Programmleiterin und Geschäftsführerin vor. Im Studiengang Theater- und Orchestermanagement der HfMDK Frankfurt unterrichtet sie seit 2005 Neue Musik, Neues Musiktheater und Neue Konzertformate. 2006 entwickelte sie für den SWR ein Vermittlungsprogramm für Studierende: Next Generation. Off-Programm der Donaueschinger Musiktage, das sie bis September 2013 leitete. Seit Oktober 2013 ist sie Kuratorin und stellvertretende Geschäftsführerin beim Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Andreas Kolb traf sich mit der GNM-Präsidentin zum Gespräch.

Ins Zentrum der gesellschaftlichen Diskussion

30.10.14 (Andreas Kolb) -
Enjott Schneider ist seit 2012 Aufsichtsratsvorsitzender der GEMA, seit Juni 2013 Präsident des Deutschen Komponistenverbandes (DKV). Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Verbandes sprach Andreas Kolb mit dem Komponisten, Musikwissenschaftler und Professor.

„Ich bezeichne unsere Tätigkeit durchaus als Sozialarbeit“

05.10.14 (Susanne Fließ) -
Seit fünf Jahren ist Harald Eßig Geschäftsführer der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV). Der 41-Jährige ist ein waschechter Badener, den die Musik schon weit in die Welt hinausgespült hat. Mit mehr als einer Million Mitgliedern gehört die BDMV zu den großen „Playern“ der deutschen Musikszene. Der daraus erwachsenden gesellschaftlichen Verantwortung, die der Verband für sich sieht, steht der Wunsch nach stärkerer Wahrnehmung durch die Öffentliche Hand gegenüber. Das Gespräch mit Harald Eßig führte Susanne Fließ.

Wenn’s an’s Eingemachte geht, sind alle gleich

29.08.14 (Cornelius Hauptmann) -
„Cornelius Hauptmann, Bass und Gesangspädagoge, Mitwirkender in unzähligen Bühnenproduktionen und Schallplattenaufnahmen, ist seit einem Jahr Vorsitzender des Vorstands im baden-württembergischen Landesverband des Deutschen Tonkünstlerverbandes (DTKV).“ Diese Meldung aus der neuen musikzeitung vom Dezember 2013 ist von gestern, denn im April dieses Jahres wurde Hauptmann in das Amt des Präsidenten des DTKV-Bundesverbandes gewählt und löst damit den langjährigen DTKV-Chef Dirk Hewig ab. Damit steht wieder ein international renommierter Künstler an der Spitze des DTKV. Andreas Kolb traf sich in Stuttgart mit dem neuen Präsidenten und sprach mit ihm über seine Pläne.

Ein Gegenpol zum beschleunigten Leben

06.07.14 (Andreas Kolb) -
Ende 2013 wählte die Mitgliederversammlung der Jeunesses Musicales Deutschland (JMD) die 40-jährige Daniela Stork zur neuen Präsidentin, noch jünger sind vier der weiteren acht Vorstandsmitglieder des Jugendverbandes. Nach einem Studium generale im Leibniz Kolleg in Tübingen (1993/94) studierte Stork Angewandte Kulturwissenschaften an der Universität zu Lüneburg mit den Schwerpunkten Musikwissenschaften und BWL. Bereits während des Studiums organisierte sie 1996 als Praktikantin bei der JMD die Generalversammlung der Jeunesses Musicales International (JMI) in Weikersheim. Es folgte Mitarbeit in verschiedenen Gremien, Teilnahme an den Generalversammlungen in den Niederlanden (1997) und der Elfenbeinküste (1998). Stork war Repräsentantin der JMI im European Youth Forum (1997/98) sowie Präsidiumsmitglied der JMD von 2004 bis 2008. Andreas Kolb sprach mit der neuen Präsidentin über ihre Pläne.

Es geht um die Rettung der Jazzspielstätten

04.06.14 (Jörg Lichtinger) -
Vor mehr als 60 Jahren schlossen sich im Nachkriegsdeutschland einige Jazzbegeisterte mit ihren „Hotclubs“ zur Deutschen Jazz Föderation zusammen. Zunächst noch als „Einkaufsgemeinschaft“ für Schallplatten und amerikanische Bands gedacht, wurde die DJF bald auch als Veranstalter für den deutschen Jazz aktiv. 1953 fand in Frankfurt das erste von der Föderation veranstaltete Deutsche Jazzfestival als Werkschau des deutschen Jazz statt. Noch heute gibt es dieses Festival, inzwischen allerdings vom Hessischen Rundfunk und der Stadt Frankfurt veranstaltet, und noch immer ist die DJF als Interessensvertretung deutscher Jazzveranstalter aktiv. Erst kürzlich hat sie als Teil der Bundeskonferenz Jazz auf der Bremer Jazzmesse jazzahead! von sich reden gemacht – mit der Unterzeichnung einer Willenserklärung, die faire Mindestgagen für deutsche Jazzmusiker fordert. Die Präsidentin der DJF, Suzette Yvonne Moissl, erklärt im nmz-Gespräch, warum diese Forderung nicht bedingungslos für alle Veranstalter gelten kann und warum sich traditionelle Jazzclubs dem modernen Jazz öffnen müssen.

Gutes weiterentwickeln, Neues entwerfen

06.05.14 (Andreas Kolb) -
Seit dem 1. März 2013 hat die gemeinnützige Projektgesellschaft des Deutschen Musikrats mit Benedikt Holtbernd einen neuen Künstlerischen Geschäftsführer. Ein Jahr nach Holtbernds Amtsantritt sprach Andreas Kolb mit ihm über die Projektarbeit des Deutschen Musikrates und die Impulse, die der Deutsche Musikrat für das Musikleben in Deutschland zukünftig setzen will. Vor seiner Zeit beim Musikrat war Holtbernd, der neben einer Gesangsausbildung auch Germanistik und Musikwissenschaft studierte und über Goethe promovierte, als Dramaturg am Stadttheater Würzburg, an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf, am Stadttheater Bern, als Operndirektor in Krefeld Mönchengladbach sowie als Künstlerischer Betriebsdirektor an der Semperoper Dresden tätig.

Den Aktionsradius für die Musikkultur vergrößern

06.04.14 (Andreas Kolb) -
Pro Klassik versteht sich als ein Forum, das allen im Bereich Kunstmusik tätigen Komponisten, Verlegern und Musikern eine Plattform zur Verfügung stellt, um sich zu informieren, Meinungen auszutauschen und Aktivitäten zu koordinieren. Rechtzeitig vor der nächsten GEMA-Mitgliederversammlung vom 7. bis 9. April meldet sich die Initiative Pro Klassik zu Wort. Die neue musikzeitung traf sich mit dem Sprecher von Pro Klassik, Winfried Jacobs, Geschäftsführer bei Boosey & Hawkes auf der Fankfurter Musikmesse zum Gespräch.

Musikakademien als Bildungsnetzwerke

02.03.14 (Susanne Fließ) -
Oft thronen sie hoch über Städten und Dörfern – Schlösser, Burgen oder Klöster sind ihre bevorzugten Immobilien: Die Landes- und Bundesmusikakademien sind ein etablierter Teil des bundesdeutschen Musiklebens. Man könnte sich also in der Komfortzone zwischen Hotelbetrieb und Fortbildungsstätte einrichten. Da überraschte jüngst eine Pressemitteilung, die der „Arbeitskreis der Musikbildungsstätten“ gemeinsam mit dem Deutschen Musikrat publiziert hatte. Es werden darin nämlich nicht mehr musikalische Töne angeschlagen, sondern handfeste politische Signale ausgesendet. Lothar R. Behounek ist Vorsitzender des Arbeitskreises und möchte nichts weniger als das selbstgenügsame Profil seines Verbandes verändern. Mit ihm sprach Susanne Fließ.
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