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Alle Artikel kategorisiert unter »Verbände Interview«

Wenn’s an’s Eingemachte geht, sind alle gleich

29.08.14 (Cornelius Hauptmann) -
„Cornelius Hauptmann, Bass und Gesangspädagoge, Mitwirkender in unzähligen Bühnenproduktionen und Schallplattenaufnahmen, ist seit einem Jahr Vorsitzender des Vorstands im baden-württembergischen Landesverband des Deutschen Tonkünstlerverbandes (DTKV).“ Diese Meldung aus der neuen musikzeitung vom Dezember 2013 ist von gestern, denn im April dieses Jahres wurde Hauptmann in das Amt des Präsidenten des DTKV-Bundesverbandes gewählt und löst damit den langjährigen DTKV-Chef Dirk Hewig ab. Damit steht wieder ein international renommierter Künstler an der Spitze des DTKV. Andreas Kolb traf sich in Stuttgart mit dem neuen Präsidenten und sprach mit ihm über seine Pläne.

Ein Gegenpol zum beschleunigten Leben

06.07.14 (Andreas Kolb) -
Ende 2013 wählte die Mitgliederversammlung der Jeunesses Musicales Deutschland (JMD) die 40-jährige Daniela Stork zur neuen Präsidentin, noch jünger sind vier der weiteren acht Vorstandsmitglieder des Jugendverbandes. Nach einem Studium generale im Leibniz Kolleg in Tübingen (1993/94) studierte Stork Angewandte Kulturwissenschaften an der Universität zu Lüneburg mit den Schwerpunkten Musikwissenschaften und BWL. Bereits während des Studiums organisierte sie 1996 als Praktikantin bei der JMD die Generalversammlung der Jeunesses Musicales International (JMI) in Weikersheim. Es folgte Mitarbeit in verschiedenen Gremien, Teilnahme an den Generalversammlungen in den Niederlanden (1997) und der Elfenbeinküste (1998). Stork war Repräsentantin der JMI im European Youth Forum (1997/98) sowie Präsidiumsmitglied der JMD von 2004 bis 2008. Andreas Kolb sprach mit der neuen Präsidentin über ihre Pläne.

Es geht um die Rettung der Jazzspielstätten

04.06.14 (Jörg Lichtinger) -
Vor mehr als 60 Jahren schlossen sich im Nachkriegsdeutschland einige Jazzbegeisterte mit ihren „Hotclubs“ zur Deutschen Jazz Föderation zusammen. Zunächst noch als „Einkaufsgemeinschaft“ für Schallplatten und amerikanische Bands gedacht, wurde die DJF bald auch als Veranstalter für den deutschen Jazz aktiv. 1953 fand in Frankfurt das erste von der Föderation veranstaltete Deutsche Jazzfestival als Werkschau des deutschen Jazz statt. Noch heute gibt es dieses Festival, inzwischen allerdings vom Hessischen Rundfunk und der Stadt Frankfurt veranstaltet, und noch immer ist die DJF als Interessensvertretung deutscher Jazzveranstalter aktiv. Erst kürzlich hat sie als Teil der Bundeskonferenz Jazz auf der Bremer Jazzmesse jazzahead! von sich reden gemacht – mit der Unterzeichnung einer Willenserklärung, die faire Mindestgagen für deutsche Jazzmusiker fordert. Die Präsidentin der DJF, Suzette Yvonne Moissl, erklärt im nmz-Gespräch, warum diese Forderung nicht bedingungslos für alle Veranstalter gelten kann und warum sich traditionelle Jazzclubs dem modernen Jazz öffnen müssen.

Gutes weiterentwickeln, Neues entwerfen

06.05.14 (Andreas Kolb) -
Seit dem 1. März 2013 hat die gemeinnützige Projektgesellschaft des Deutschen Musikrats mit Benedikt Holtbernd einen neuen Künstlerischen Geschäftsführer. Ein Jahr nach Holtbernds Amtsantritt sprach Andreas Kolb mit ihm über die Projektarbeit des Deutschen Musikrates und die Impulse, die der Deutsche Musikrat für das Musikleben in Deutschland zukünftig setzen will. Vor seiner Zeit beim Musikrat war Holtbernd, der neben einer Gesangsausbildung auch Germanistik und Musikwissenschaft studierte und über Goethe promovierte, als Dramaturg am Stadttheater Würzburg, an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf, am Stadttheater Bern, als Operndirektor in Krefeld Mönchengladbach sowie als Künstlerischer Betriebsdirektor an der Semperoper Dresden tätig.

Den Aktionsradius für die Musikkultur vergrößern

06.04.14 (Andreas Kolb) -
Pro Klassik versteht sich als ein Forum, das allen im Bereich Kunstmusik tätigen Komponisten, Verlegern und Musikern eine Plattform zur Verfügung stellt, um sich zu informieren, Meinungen auszutauschen und Aktivitäten zu koordinieren. Rechtzeitig vor der nächsten GEMA-Mitgliederversammlung vom 7. bis 9. April meldet sich die Initiative Pro Klassik zu Wort. Die neue musikzeitung traf sich mit dem Sprecher von Pro Klassik, Winfried Jacobs, Geschäftsführer bei Boosey & Hawkes auf der Fankfurter Musikmesse zum Gespräch.

Musikakademien als Bildungsnetzwerke

02.03.14 (Susanne Fließ) -
Oft thronen sie hoch über Städten und Dörfern – Schlösser, Burgen oder Klöster sind ihre bevorzugten Immobilien: Die Landes- und Bundesmusikakademien sind ein etablierter Teil des bundesdeutschen Musiklebens. Man könnte sich also in der Komfortzone zwischen Hotelbetrieb und Fortbildungsstätte einrichten. Da überraschte jüngst eine Pressemitteilung, die der „Arbeitskreis der Musikbildungsstätten“ gemeinsam mit dem Deutschen Musikrat publiziert hatte. Es werden darin nämlich nicht mehr musikalische Töne angeschlagen, sondern handfeste politische Signale ausgesendet. Lothar R. Behounek ist Vorsitzender des Arbeitskreises und möchte nichts weniger als das selbstgenügsame Profil seines Verbandes verändern. Mit ihm sprach Susanne Fließ.

Sprachrohr der Filmkomponisten in Deutschland

04.02.14 (Jörg Lichtinger) -
Im Oktober 2010 beschlossen einige deutsche Filmkomponisten im Münchner Park Café, eine neue Interessenvertretung zu gründen, die für die Belange von Komponisten im Film- und TV-Bereich mit seinen ganz speziellen Rahmenbedingungen eintreten sollte. Die Deutsche Filmkomponistenunion fand schnell Zuspruch in den Reihen der Musikautoren und ist heute das Sprachrohr der Filmkomponisten auf politischer Ebene. Zu ihrem ersten Vorsitzenden wurde der in Berlin lebende Komponist Micki Meuser gewählt. Der ehemalige Bassist von Jazz-Legende Charlie Mariano und Produzent zahlreicher Pop-Acts (Ärzte, Ideal, Ina Deter), der in den vergangenen zwei Jahrzehnten überwiegend Musik zu TV-Serien (MythQuest, Was nicht passt, wird passend gemacht), Spielfilmen (Vorzimmer zur Hölle) und einigen Kinoproduktionen (Obsession) schrieb, spricht im nmz-Interview über die Ziele der DEFKOM und die drängenden Themen, mit denen sie sich beschäftigt.

„Das Leitbild von Kultur muss sich ändern“

08.12.13 (Cornelius Hauptmann) -
Cornelius Hauptmann, international konzertierender Bass, Mitwirkender in unzähligen Bühnenproduktionen und Schallplattenaufnahmen, ist seit einem Jahr Vorsitzender des Vorstands im baden-württembergischen Landesverband des Deutschen Tonkünstlerverbandes (DTKV). Dass ein arrivierter Künstler die Bühnenbretter gegen einen Bürostuhl tauscht und zum Funktionär wird, ist ungewöhnlich. Weshalb er so entschieden hat und welche Reize ihm das vor einem Jahr erworbene Amt bietet, darüber sprach mit ihm Susanne Fließ.

Über den Dächern des musikalischen Europa

13.11.13 (Jörg Lichtinger) -
2013 feiert der Europäische Musikrat ein Jubiläum, das im Vergleich zum Wagnerjahr einen geringeren Widerhall in der Medienlandschaft gefunden hat. Die nmz hat deshalb die Generalsekretärin dieses Dachverbandes europäischer Musikorganisationen, Simone Dudt, zum Gespräch gebeten. Die studierte Kulturwissenschaftlerin ist seit 2004 beim EMC, publizierte bereits diverse Artikel zum Thema europäische Kulturpolitik und ist außerdem Vizepräsidentin des europäischen Kulturnetzwerks „Culture Action Europe“.

Klangbilder, Bilderklang und jede Menge Improvisation

04.10.13 (Andreas Kolb) -
Im Oktober 2013 feiert der Tonkünstlerverband Sachsen sein zwanzigjähriges Bestehen (siehe auch S. 51). Im Zentrum der Festivitäten steht auch der Ehrenpräsident des jungen Verbands, eine Persönlichkeit, die weniger als Funktionär, vor allem aber als Künstler, Autor und Pädagoge wirkte. Es handelt sich um den 1927 geborenen Maler und Pianisten Günter Philipp. Dem doppelbegabten Künstler ist auch eine Ausstellung in der Landesmusikakademie Sachsen Schloss Colditz gewidmet. Günter Philipp studierte von 1947 an Klavier und Komposition bei Hugo Steurer und Wilhelm Weismann. Nachdem er das Studium wegen einer Handverletzung unterbrechen musste, studierte er bei Heinz Eberhard Strüning an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig.
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