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Alle Artikel kategorisiert unter »Wettbewerbe«

Vierzehn Tage im Wettbewerb um die Gunst der Jury

27.09.19 (Klaus Kalchschmid) -
Die Sommer-Festspiele sind vorbei, doch die Herbstsaison hat noch nicht begonnen, da bricht alljährlich Anfang September für 14 Tage der ARD-Musikwettbewerb über München herein und versammelt in voll besetzten Sälen schon zu den ersten Runden jede Menge interessierter Musikliebhaber, die mucksmäuschenstill sein können. Wieder war es ebenso anstrengend wie aufregend, alle Semifinali, die manchmal sechs und mehr Stunden dauern, und alle Finali zu erleben; dazu kursorisch zweite Durchgänge und drei Preisträgerkonzerte, die sich manchmal wie Pflicht oder Kür und Schaulaufen bei den Eiskunstläufern verhalten. Mancher spielt und singt beim Konzert gelöster als unter Wettbewerbsbedingungen, manchem fehlt nun der Fokus und die Konzentration auf das bestmögliche Spiel und eine mögliche Auszeichnung, die im Falle der Erstplatzierung 10.000 Euro bedeutet oder 7.500 Euro (Zweiter Platz) sowie 5.000 Euro (Dritter Platz).

Für „Jugend musiziert“ komponiert

26.09.19 (nmz-red) -
WESPE, der exklusive Wettbewerb, an dem sich ausschließlich 1. und 2. Bundespreisträger/-innen „Jugend musiziert“ beteiligen konnten, lud dieses Jahr vom 20. bis 22. September nach Münster ein. Konzertiert wurde in acht Kategorien um 26.000 Euro, ausgelobt von elf Stiftern.

Gipfeltreffen der muslimischen Musikkultur

22.07.19 (Regine Müller) -
Für westliche Ohren klingt orientalische oder zentralasiatische Musik immer noch irgendwie exotisch, schwer unterscheidbar und – aus Unkenntnis – manchmal auch etwas gleichförmig. Gerne wird hierzulande auf Klänge dieser Herkunft kurzerhand das abwertende Etikett „Weltmusik“ gepappt. Das mag auch daran liegen, dass dieser in Wahrheit gewaltige Musik-Kosmos tatsächlich in irritierender Weise anschlussfähig ist in alle erdenklichen Richtungen: Natürlich an folkloristisch unterhaltende, an den Pop angrenzende Bereiche (wo das Etikett Weltmusik noch am ehesten passt), an früh-sakrale, meditative Musiktraditionen der christlich-orthodoxen Sphäre vornehmlich des Ostens, aber auch an Strukturen Neuer Musik minimalistischer Prägung, die sich periodisch wiederholender „Patterns“ bedienen, wie die orientalische und zentralasiatische Musik und nicht zuletzt auch an die Improvisationen des Jazz.

Eine Stadt schenkt sich einen Konzertflügel

26.09.18 (Eckart Rohlfs) -
Mit 340 Bewerbungen aus 50 Nationen hatte der zweijährliche Wettbewerb für junge Pianisten im badischen Ettlingen unweit Karlsruhe einen Bewerbungsrekord. Daraus wählte eine Vorjury 99 Kandidaten, die zur Teilnahme eingeladen wurden. Das bedeutete, dass ein Drittel der Kandidaten kamen aus China, Korea und Japan kamen, der Rest gut verteilt aus der übrigen Welt, sechs davon aus Deutschland.

Kleine Sensation im Fach der goldenen Töne

26.09.18 (Klaus Kalchschmid) -
Jedes Jahr ist der Internationale Musikwettbewerb der ARD – einer der größten und vielfältigsten seiner Art – mit 21 unterschiedlich häufig wechselnden Fächern Anfang September das erste musikalische (Groß-)Ereignis der noch jungen Saison im fast unüberschaubar reichen Musikleben Münchens. Dieses Jahr wurde er zum 67. Mal ausgetragen und versammelte 58 Sänger/-innen, 17 Klaviertrios, 39 Trompeter und 40 Bratscherinnen im jeweils ersten Durchgang. Von ihnen kamen in den jeweiligen Fächern nicht mehr als sechs ins Semifinale. Doch die spiegelten die hohe Qualität in allen Fächern, insbesondere bei den Sängern oder beim Klaviertrio, wo man viele Teilnehmer gerne über den zweiten Durchgang hinaus gehört hätte.

8. Hochschulwettbewerb Musikpädagogik der RKM

31.05.18 (nmz-red) -
Zum achten Mal hat die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM), in Kooperation mit den preisstiftenden Verbänden dem Bundesverband Musikunterricht (BMU) und dem Verband deutscher Musikschulen (VdM) einen Wettbewerb für das Fach Musikpädagogik ausgeschrieben. Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden im Rahmen der Mitgliederversammlung der RKM, die vom 23. bis 25. Mai in Köln stattfand, bekanntgegeben. Mit diesem Wettbewerb macht die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) auf die Bedeutung musikalischer Bildung öffentlich aufmerksam. Damit bekunden die deutschen Musikhochschulen ihr Engagement für Musikpädagogik und ihren Anspruch auf Exzellenz in der Lehrerbildung und den künstlerisch-pädagogischen Studiengängen. Beide Bereiche sollen in ihrer Vielfalt und Attraktivität sichtbar gemacht und zur Geltung gebracht werden.

Zwischen Musik, Performance, Video, Theater

30.11.17 (nmz-red) -
Die Christoph und Stephan Kaske Stiftung schreibt mit Unterstützung der nmz den JukeBoxx-NewMusic­-Preis aus. Die mit 3.500 Euro dotierte Auszeichnung ist ein Preis für Komponistinnen und Komponisten, Künstlerinnen und Künstler im Bereich der Gegenwartsmusik und Medienkunst. Gesucht wird reizvoll visualisierte Musik von maximal zwölf Minuten Dauer. Gewünscht ist eine Videoproduktion, bei der akus­tische und visuelle Ebenen miteinander verknüpft sind und in Beziehung zueinander stehen.

Vermisst: Erste Preise und Kammermusik

28.09.17 (Eckardt Rohlfs) -
Ein wenig enttäuscht verkündete Martin Wagner, der Hörfunkdirektor des Bayerischen Rundfunks, bei der Preisverleihung die Ergebnisse des 66. ARD-Musikwettbewerbes: 16 Finalisten in den vier Kategorien für Violine, Klavier, Oboe und Gitarre und nur ein Ers­ter Preis (der ging verdientermaßen an den südkoreanischen Pianisten JeungBeum Sohn).

Wieder kein Erster Preis für Gitarristen

28.09.17 (Peter Päffgen) -
Vierundzwanzig Jahre ist es her, dass die Gitarre zuletzt im Internationalen Musikwettbewerb der ARD berücksichtigt worden ist. Damals gab es keinen Ersten, dafür zwei Zweite Preise: Joaquín Clerch (Kuba) erhielt einen davon, Pablo Márquez (Argentinien) den anderen.

Konkurrieren in der Königsklasse

18.08.17 (Eva Blaskewitz) -
Seit 40 Jahren, so erzählt die ältere Dame, verfolgt sie den Concours Reine Elisabeth. Nicht so sehr um des Wettbewerbs selbst willen, sondern wegen der vielen jungen Musiker, die man da erleben kann. Und das Cello in diesem Jahr, das war eine echte Entdeckung – so viel neues Repertoire! Natürlich kennt sie die großen Konzerte, Saint-Saëns und Schostakowitsch und wie sie alle heißen, aber all die Sonaten, die sie vorher noch nie gehört hat! Einen Favoriten hat sie schon: den Weißrussen, Ivan Karizna. Aber die anderen sind auch sehr gut, sie hat gerade nochmal ihre Notizen durchgeschaut, dieser Chinese zum Beispiel, das ist ein echter Kammermusiker, und der Amerikaner, der mit der Prokofjew-Sonate eine richtig spannende Geschichte erzählt hat …
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