Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Wortlaut«

Wortlaut

01.11.07 () -

Hamburg Ende Oktober (ddp). Der Pianist Keith Jarrett hält nicht viel von populären Jazzmusikerinnen wie Norah Jones und Diana Krall: „Die verkaufen doch nur so viele Platten, weil sie so gut aussehen“, sagte der 62-Jährige dem Magazin „Der Spiegel“.

Wortlaut

01.10.07 (Hans Zender) -

„Die kleinen grauen Männer, sie wollen uns wegkürzen; uns abschaffen, am besten gleich zusammen mit der Natur, die heute auch nicht mehr so wichtig ist, verglichen mit dem Euro oder dem Bruttosozialprodukt. (Ja, ich weiß, es gibt auch Musiker, die vor lauter Getue und Ruhm und Gage längst vergessen haben, was Musik ist. Aber die andern?) – Leute, kommt in unsere Konzerte, eure Hirnmuskeln werden es euch danken; euer ganzer Body wird es euch danken. Erklärt den grauen Männchen, dass der Geist Glück braucht, um gesund zu sein; nicht nur ,so ein bisschen happy‘ wollen wir sein, um uns als ganze Menschen zu fühlen, sondern komplett glücklich. In der chinesischen Schrift sind die Zeichen für ,Musik‘ und ,Freude‘ identisch. Die Glücksforscher (so was gibt es heute tatsächlich auch!) haben herausgefunden, dass Glück fast ganz auf Selbstprogrammierung beruht (und diese wiederum auf disziplinierter harter Arbeit). Programmiert euren Geist mit Bach und Mozart, mit Webern und Messiaen, und vergesst nicht, ihn ab und zu auch frei fliegen zu lassen!“

Wortlaut

01.09.07 () -

Wie ein roter Faden zieht sich das Thema Jugend- und Studentenorchester durch diese Ausgabe der nmz: Auf Seite 6 finden Sie ein Feature über das Festival young.euro.classic in Berlin, auf Seite 7 eine Premierenkritik zu Rossinis „La Cenerentola“ in Schloss Weikersheim – mit von der Partie das Bundesjugendorchester. Die Seite 13 wird von einem Report vom Zukunftskongress der Jungend deutschen Philharmonie aufgemacht. Wo stehen Jugendorchester heute, was sind Sie uns wert und wo liegt ihre Bedeutung in der Zukunft – solche Fragen beschäftigen alle an diesen Projekten Beteiligten aufs Tiefste. Die Spannbreite beginnt mit dem Wunsch nach kompletter Neuorientierung, wie er aus einem Statement von Arthur van Dijk, Geschäftsführer des Niederländischen Jugendorchesters National Jeugd Orkest, zum Ausdruck kommt, wenn er sagt: „Die Jugendorchester sind der konservative Teil des Musiklebens in Europa. Alle Jugendorchester machen das Gleiche“ (Seite 13). Eine etwas euphemistischere Sicht der Dinge bewies Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments und Schirmherr von young.euro.classic, in seiner kurzen Ansprache zum Abschluss des Festivals. Hier ein kurzes Zitat aus dieser Ansprache anlässlich des Konzerts des European Union Youth Orchestra am 20. August 2007 im Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt (Berlin) unter Leitung von Herbert Blomstedt (Dirigent) und mit Leonidas Kavakos (Violine):

Wortlaut

01.07.07 () -

Den Eröffnungsvortrag auf dem Musikratskongress „Es ist nie zu spät – Musizieren 50+“ in Wiesbaden hielt Heiner Geißler, früherer Minister für Soziales, Jugend, Gesundheit und Sport. Sein Szenario der demografischen Entwicklung und ihrer kulturpolitischen Konsequenzen war ein Aufruf zur Politisierung des Deutschen Musikrates. Hier ein Auszug aus seiner Rede, die in voller Länge unter www.nmzmedia.de nachzuhören ist.

Wortlaut

01.06.07 () -

Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) und früherer Justizminister Niedersachsens (2000 bis 2003), hat sich in den letzten Jahren intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, welche präventiven Wirkungen von einer breit angelegten Musikerziehung ausgehen. Die empirische Basis seiner Aussagen sind Repräsentativbefragungen von 9.500 Schülern vierter Klassen und 27.000 aus neunten Klassen, die vom KFN in den Jahren 2005 und 2006 in sechs Bundesländern durchgeführt wurden. Gestützt auf die Befunde dieser Untersuchungen zeigte Pfeiffer in seinem Eröffnungsvortrag in Mannheim auf, welch große Risiken mit extensivem Medienkonsum verbunden sind und welche Chance er in aktivem Musizieren sieht.

Wortlaut

Mehr Radiokultur im RBB-Kulturradio. Das ist, kurz gesagt, das Anliegen, für das sich die im Juni 2006 gegründete Initiative Das GANZE Werk Berlin-Brandenburg einsetzt. Prominentester Unterstützer dieses Anliegens ist der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker:

Wortlaut

01.11.06 () -

Erstens: Die öffentliche Debatte über die normativen Grundlagen unserer Gesellschaftsordnung, unseres demokratischen Staates und seiner Verfassungsordnung ist über viele Jahre hinweg in Deutschland auffällig mutlos, jedenfalls geradezu demonstrativ lustlos geführt worden. Soweit sie überhaupt geführt wurde, war sie gekennzeichnet durch die sorgfältige Vermeidung von Festlegungen. Die großzügige Attitüde, möglichst alles für offen zu erklären, war – wenn überhaupt – die heimliche Leitmelodie einer nicht ernsthaft geführten Debatte. Sie korrespondierte mit dem ausdrücklichen Bekenntnis zu Multikulturalität, Dialogbereitschaft und Toleranz, was immer das auch im Einzelnen bedeuten mag. Dabei wurde nicht immer erkennbar, dass ein Dialog, wenn man ihn ernsthaft führen will, zwei Mindestvoraussetzungen hat: zum einen die Bereitschaft zur Toleranz gegenüber anderen Standpunkten und zum anderen die Bereitschaft, einen eigenen Standpunkt nicht nur zu haben, sondern auch zu vertreten.

Wortlaut

01.10.06 () -

Vom römischen Kaiser Augustus wird berichtet, dass er bei Einladungen einflussreicher Bürger stets bestens bewirtet wurde, und zwar umso opulenter, je größer die Anliegen und Wünsche des Gastgebers waren. Augustus soll das durchaus genossen haben.

Wortlaut

01.09.06 () -

„Was Kritische Theorie sei, liegt mit historischem Abstand, der editorischen Zugänglichkeit ihres Textkorpus und der ideengeschichtlichen Kontextualisierung im Sinne eines hermeneutischen Horizonts genauso offen, wie eine solche Vielfalt nicht zuletzt angesichts veränderter gesellschaftlicher Verhältnisse ein konsensuales Verständnis gerade auszuschließen scheint. [...] Denn Kritischer Theorie geht es in erster Linie nicht um Theorie, sondern um Gesellschaftsveränderung.“

Wortlaut

01.07.06 () -

Auf der GEMA-Mitgliederversammlung Ende Juni 2006 in Berlin hielt der Sprecher des Vorstands, Jürgen Becker, eine Rede über das 72. Geschäftsjahr der GEMA. Seine Ausführungen über den Schutz des geistigen Eigentums waren deutlich und verdienen es, im Folgenden in Auszügen als nmz-Wortlaut zitiert zu werden.

Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: