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Alle Artikel kategorisiert unter »Wortlaut«

Wortlaut

01.06.06 () -
Der folgende Wortlaut stammt aus Redebeiträgen des bayerischen Staatsministers Thomas Goppel auf dem Kongress Musikvermittlung des Deutschen Musikrats, der Hans Seidel Stiftung und des Bayerischen Rundfunks Anfang Mai in Wildbad Kreuth. Goppel unterhielt sich mit Hans Bäßler, Vizepräsident des deutschen Musikrats, über das Thema „Ist Kultur vermittelbar? Zur Frage des Staatsauftrages einer kulturellen Vermittlung.“ Moderation Theo Geißler.

Wortlaut

01.05.06 () -

Aus der Pressemitteilung zur umstrittenen Bündnis-Idee der Bundesministerin von der Leyen:
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat gemeinsam mit der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland sowie deren Fach- und Wohlfahrtsverbänden das „Bündnis für Erziehung“ ins Leben gerufen. Das von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, der evangelischen Landesbischöfin Margot Käßmann sowie Georg Kardinal Sterzinsky heute in Berlin vorgestellte Bündnis unter dem Motto „Werte erwachsen“ soll Kindern und Eltern wertegestützte Orientierung vermitteln.

Wortlaut

01.04.06 () -

Die musikalienhandlungsfreien Zonen in Deutschland werden immer größer. In den letzten 20 Jahren haben sich die Kosten im Musikalienhandel verdreifacht, die gebundenen Endverkaufspreise für Klassik-Noten aus deutscher Produktion nur verdoppelt. Viele Kollegen konnten diesen Kostendruck nicht auffangen und mussten aufgeben, weitere werden folgen.

Wortlaut

01.02.06 (Olga Neuwirth) -

Olga Neuwirth: Musik hat anscheinend in den Köpfen der Menschen hauptsächlich die Funktion, zu entspannen und rührselig zu verschönern, aber auf keinen Fall die Funktion, sich selbst zu hinterfragen, obwohl das eigentlich ein Auslöser zum Komponieren sein sollte. Das wird nicht gewünscht.

Wortlaut

01.12.05 (Wolfgang Wieland) -

Neuer Kulturstaatsminister ist der Bremer CDU-Landesvorsitzende Bernd Neumann, MDB. Mit dem Spezialisten für Medienpolitik ist das Amt erstmals mit einem Politiker besetzt, der in der Fraktion verankert ist. Neumann gilt als konservativ und als Mann mit einem zeifelhaften Verständnis von der Freiheit der Künste. Am 21. November veröffentlichte Wolfgang Wieland, MDB (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) folgenden Text als Meldung seiner Bundestagsfraktion:

Wortlaut

01.11.05 () -

Große Erzählung

Ich halte die damalige sehr kurze und voreilig abgebrochene Debatte zum Thema Leitkultur für eine der spannendsten Phasen unter dem Gesichtspunkt einer Beleuchtung der geistigen Verfassung der Nation. Zu den Auffälligkeiten dieser Kurzdebatte gehörte, dass es eine breite, reflexartige Ablehnung des Begriffes gab, obwohl – oder weil – sich in der Debatte herausstellte, dass es eine ebenso breite Zustimmung für das gab, worum es in der Debatte ging. Dass es in jeder Gesellschaft Überzeugungen geben muss, die möglichst breit verankert sind, ist eine Binsenweisheit. Kein politisches System kann seine innere Legitimation ohne solche gemeinsam getragenen Überzeugungen aufrechterhalten – schon gar nicht in schwierigen Zeiten wie heute, in denen nicht Wohlstandszuwächse verteilt, sondern Ansprüche eingesammelt werden müssen. Ohne Leitkultur im Sinne solcher allgemein akzeptierten Orientierungen und Überzeugungen – Sie können meinetwegen auch von Großer Erzählung reden – lassen sich die Lösungen für unsere komplexen Probleme nicht konsensfähig machen. Wir müssen diese Debatte wieder aufgreifen und weiterführen.

Wortlaut

01.10.05 () -

Anlässlich des 70. Geburtstages von Helmut Lachenmann (geb. 27.11.1935) gab es diesen Sommer zahlreiche Aufführungen seiner Musik, unter anderem in Schwaz, Frankfurt, Darmstadt und Luzern. Der einstige Luigi Nono-Schüler zählt zu den wegweisenden Komponisten der Avantgarde und war diesen Sommer Composer-in-Residence beim Lucerne Festival. Unter der Moderation des Musikwissenschaftlers Ulrich Mosch, der an der Paul-Sacher-Stiftung Basel die Sammlungen Lachenmann und Rihm betreut, traf er sich im Kleinen Saal des Kultur- und Kongresszentrums Luzern (KKL) mit dem Komponistenkollegen Wolfgang Rihm und dem Psychotherapeuten Udo Rauchfleisch zu einer Diskussionsrunde. Das Thema: „Das Neue hören“. Im nmz-„Wortlaut“ zwei kurze, aber bemerkenswerte Ausschnitte aus diesem eineinhalbstündigen Gespräch.

Wortlaut

01.09.05 () -

Das ominöse Goebbels-Zitat des Musikredakteurs Christian Detig (siehe Seite 10, „Funk-Krach“) wird auf der Homepage von „Das Ganze Werk“ Zitaten diverser RBB-Programmverantwortlichen gegenübergestellt. www.dasganzewerk.de/presse/

Wortlaut

01.07.05 () -

Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen in der aktuellen Ausgabe Juli-August von „Politik & Kultur“ zum Thema Staatsziel Kultur

Dieser Staat muss ein höchstes Interesse an der Lebendigkeit der Kultur haben, in der er sein Fundament hat. Deutsche und europäische Identität gibt es nicht ohne diese Kultur. Ihre konstitutiven Elemente in allen Bereichen zu pflegen, zu erhalten und weiterzuentwickeln, muss für die Politik Priorität haben. Der Staat soll ein eindeutiges Bekenntnis zu dieser Kultur ablegen und Strukturen erhalten oder schaffen, die ihrem hohen Qualitätsanspruch Rechnung tragen und ihrer Pflege und Fortentwicklung dienen. Er soll den angemessenen Rahmen setzen für eine erweiterte und vertiefende künstlerische und kulturelle Bildung an den Schulen, Hochschulen und Akademien. Er soll den Qualitätsmaßstäben bei der Gestaltung von Landschaften, Stadträumen und Gebäuden besondere Aufmerksamkeit widmen. Er soll dafür Sorge tragen, dass Kulturdenkmäler, Archive, Bibliotheken, Museen und alle Orte der lebendigen Kunstausübung wie auch des geschichtlichen und kulturgeschichtlichen Erinnerns als wesentliche Fundamente einer lebenswerten Zukunft gepflegt werden.
Ob dies durch die Verankerung der Kultur als Staatsziel in unserem Grundgesetz nachhaltiger gefördert werden kann, bleibt meines Erachtens fraglich.

Wortlaut

01.06.05 () -

Was bedeutet uns kulturelle Bildung? Was sind für uns Musikschulen? – Noch nie scheint über Kultur und Bildung so viel geredet, aber so wenig dafür getan worden zu sein. Der Bildungsstandort scheint manchmal zu einem Bildungsschandort geworden zu sein. Jedenfalls wenn es um den Bereich der kulturellen Bildung geht und darüber sprechen wir heute. Denn das ist genau das, was Sie vermitteln: kulturelle Bildung.

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