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Alle Artikel kategorisiert unter »Annika Haller«

Siegfrieds Schlittenfahrt – Wagners Götterdämmerung an der Oper Chemnitz

02.12.18 (Michael Ernst) -
Wie eiskalt ist der Wagner hier. Mit den ersten Takten der „Götterdämmerung“ in Chemnitz erleben wir ein Gefrieren aller Gefühle. Nicht etwa, weil die Robert-Schumann-Philharmonie unter ihrem spanischen Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo unterkühlt musizieren würde – im Gegenteil: hier wird heißblütig aufgespielt, dennoch ausgewogen klangstark, wohlbedacht dosiert und bestens begleitet. Eiskalt ist der Ort dieses Weltuntergangs-Szenarios von seinem Anfang bis zum frostigen Ende.

Allzu schöne Vernichtungen – Strawinsky und Dallapiccola an der Semperoper

02.07.18 (Roland H. Dippel) -
Igor Strawinskys Opern-Oratorium „Oedipus Rex“ nach Sophokles‘ Tragödie und Luigi Dallapiccolas „Il Prigioniero“ („Der Gefangene“) sind eine ganz starke Kombination. Nach ihren Regie-Erfolgen mit Henzes „Gisela!“ und „We come to the River“ kommt Elisabeth Stöppler an die Semperoper Dresden zurück und gewinnt bei Dallapiccola eine weitaus höhere Intensität als bei Strawinsky. Ein eindringlicher, wenn auch zu runder Abend mit einem phänomenalen Solisten- und Chorensemble, angeführt von Claudia Mahnke und Lester Lynch.

Stückwerker suchen einen Autor – „Mord an Mozart“-Collage von Rimsky-Korsakow bis Coleman

29.01.16 (Peter P. Pachl) -
Über die jüngste Staatsopernproduktion lässt sich viel erzählen, und das scheint sie aufzuwerten – dem gegenüber stehen die Eindrücke, welche der Zuschauer von der Bühne erlebt. Unser Kritiker Peter P. Pachl war Zuschauer.

Spolianskys Revue „Es liegt in der Luft“ mit 50 Kindern an der Staatsoper Berlin

24.10.15 (Peter P. Pachl) -
Bereits zum fünften Mal wurde am Kinderopernhaus Lichtenberg eine Musiktheaterproduktion entwickelt, die in der Werkstatt der Staatsoper im Schillertheater einem begeisterten Publikum vorgestellt wurde Das bislang ambitionierteste Projekt galt Mischa Spolianskys Revue „Es liegt in der Luft“, die – ohne die im Original vorherrschenden Zweideutigkeiten und aktuellen Bezüge der Zwanzigerjahre – zu einem an den ausschließlich mit Kinder-Darstellern besetzten Gangsterfilm „Bugsy Malone“ (1976) gemahnenden Theaterabend bearbeitet.

Spaßig und hintergründig – aber wirklich für Kinder? – Georges Aperghis’ „Rotkäppchen“ an der Staatsoper Berlin

01.12.13 (Peter P. Pachl) -
Die jüngste Produktion in der Reihe vorweihnachtlicher Märchenopern-Inszenierungen der Jungen Staatsoper in der Werkstatt des Schiller Theaters, ist die bislang kühnste: Georges Aperghis’ sehr frei adaptierte Märchenhandlung des „Rotkäppchen“ erweist sich als eine rundum gelungene Produktion. Ob sie allerdings wirklich „für Menschen ab sechs Jahren“ geeignet ist, sei erst einmal in Frage gestellt.
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