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Alle Artikel kategorisiert unter »D-A-CH-Tagung«

Pädagogik für Menschen mit Behinderungen

Die abschließende Diskussionsrunde unter der Leitung von Dieter Bucher machte deutlich, wie wichtig und viel zu wenig reflektiert diese Thematik in Musikerkreisen zu sein scheint. Nicht wenige der Teilnehmer der Tagung, die die Berufsverbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nun seit fast 50 Jahren organisieren, wurden erstmalig über eine Notenschrift für blinde Musiker informiert oder über tanzende Rollstuhlfahrer. Faszinieren konnte auch das eingangs zu hörende und sehende Musikensemble, in dem jeder der Mitspieler seine spezielle Aufgabe mit Unterstützung zweier Betreuer perfekt erfüllte.

Wie baut man Barrieren zur Hochkultur ab?

St. Pölten – Bereits zum 47. Mal jährte sich die D-A-CH-Tagung des Deutschen Tonkünstlerverbandes (DTKV), der Arbeitsgemeinschaft Musikerziehung Österreich (AGMÖ) und des Schweizerischen Musikpädagogischen Verbands(SMPV). Die AGMÖ, die turnusgemäß die Tagung ausrichtete, lud vom 25. bis 27. November in das Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten, Niederösterreich, ein. Zehn Referenten aus den drei Ländern beleuchteten das Thema „Musikvermittlung im Klassenunterricht, im sozialen Umfeld und im öffentlichen Kulturraum“ aus verschiedenen Perspektiven.

Traum- oder Alptraumberuf?

Die derzeitige Situation des freischaffenden Musikers als Solist, Sänger oder Dirigent stand im Mittelpunkt der Fachtagung der Berufsverbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, zu der dieses Jahr vom 25.-27.09.2015 der Deutsche Tonkünstlerverband ins idyllisch gelegene Kloster Banz nahe Bamberg eingeladen hatte.

Wie viele Musiker braucht das Land?

02.12.15 (Edmund Wächter) -
Mitte der 80er-Jahre sprach ich einmal über Wettbewerbe mit Hans-Peter Schmitz, dem ehemaligen Soloflötisten der Berliner Philharmoniker sowie Flötenprofessor in Detmold und Berlin, der häufig zu Jurys internationaler Wettbewerbe eingeladen wurde. Er sagte damals: „Ich gehe nicht mehr in die Wettbewerbe, weil hier keine Künstler hervorgehen. Ein Künstler muss den Teufel in sich haben und wer den Teufel in sich hat, bei dem kiekst es da und dort, ist es mal zu hoch, mal zu tief. Die fliegen alle im 2. Durchgang raus und übrig bleiben unbefriedigende 2. Preise.“

Kulturpolitik ist auch Gesellschaftspolitik

11.10.15 (Edmund Wächter) -
Am 25. April trafen sich die Ländervertreter im Bechstein Centrum Berlin zur diesjährigen Delegiertenversammlung des Deutschen Tonkünstlerverbands e.V. Nach der Begrüßung durch Dr. Adelheid Krause-Pichler, der Vorsitzenden des gastgebenden Landesverbands und Vizepräsidentin des Deutschen Tonkünstlerverbands hob Prof. Christian Höppner, Präsident des Deutschen Kulturrats sowie Geschäftsführer des Deutschen Musikrats – und langjähriges Tonkünstlerverbands-Mitglied – in seinem Grußwort die Bedeutung der Vernetzung hervor, die den DTKV durch seine Vielgliedrigkeit auszeichnet und der damit einen wesentlichen Faktor im Deutschen Musikleben darstellt.

Freischaffender Musiker

06.10.15 (Stephanie Knauer) -
Die diesjährige D-A-CH-Tagung wird vom Deutschen Tonkünstlerverband im Kloster Banz, Bad Staffelstein, unter dem Thema „Freischaffende Musiker und Solisten im Spannungsfeld zwischen Berufung und Existenz“  vom 25. bis 27. September veranstaltet. Die Pianistin, Hammerklavierspezialistin und nmz-Autorin Stephanie Knauer recherchierte im Kreis ihrer Kollegen und zeigt in ihrem Hintergrundbericht die zahlreichen Facetten dieses Themas.

Klassik – (k)ein Auslaufmodell?

06.10.15 (Edmund Wächter) -
Als der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer seinen inzwischen zurückgenommenen Plan, keinen zweiten großen Konzertsaal in München zu bauen, auch damit begründete, dass das Publikum für klassische Musik älter und immer kleiner würde, erntete er von Seiten der Klassikanhänger einen Proteststurm. Doch sagte er, der sich gerne auf die Stimme des Volkes beruft, nicht etwas, was viele denken? Ist klassische Musik nicht wirklich ein Auslaufmodell? In der Tat klagen manche Solisten und Kammermusikensembles, dass das Publikum für klassische Musik in den letzten Jahrzehnten kleiner und immer älter geworden ist und dass weniger Konzerte mit klassischer Musik veranstaltet werden.

Elite – Ausbildung oder Chancengleichheit?

Im Konservatorium Winterthur trafen sich Anfang November 2014 zur DACH-Tagung der Musikberufsverbände engagierte Fachkollegen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, um sich über das brisante Thema „Hochbegabten-Ausbildung“ auszutauschen. In neun Vorträgen wurden Ausbildungsmodelle, Erfahrungswerte, Kritikpunkte sowie Einblicke in Lebensläufe prominenter Musiker und Komponisten gewährt, um der Problematik dieser komplexen Sache näher zu kommen.

Kolumne

05.03.15 (Cornelius Hauptmann) -
Ohne Muße aber oder gar „langer Weile“, beides Inseln zur Selbstreflexion und mögliche Quellen von Phantasie und Kreativität, geht nichts.

Der freiberufliche Musikpädagoge

15.10.14 (Edmund Wächter) -
Bei der D-A-CH-Tagung 2012 hielt der Flötist und Musikpädagoge Edmund Wächter, der im April zum Schriftführer im Präsidium des Deutschen Tonkünstlerverbandes gewählt wurde, ein Grundsatzreferat zur Bedeutung des freiberuflichen Musikpädagogen. Dieses Referat wird hier in gekürzter Form abgedruckt. Der vollständige Text kann in der Dokumentation „Der Freiberufliche Musikpädagoge – ein Beruf mit Zukunft?“ (ISBN 978- 3-926906-21-2), in der zahlreiche weitere Texte zu diesem Thema erschienen sind, nachgelesen werden. Die Dokumentation ist bei der Geschäftsstelle des Deutschen Tonkünstlerverbands bestellbar.
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