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Alle Artikel kategorisiert unter »John Fulljames«

Szenisches Konzentrat

03.05.16 (Hans-Jürgen Linke) -
Heimatlosigkeit hat viele Erscheinungsweisen, Disziplinlosigkeit kann eine davon sein. In der Oper „Benjamin, dernière nuit“ fragen die Mandarine der Frankfurter Schule, angespornt von Max Horkheimer, den getriebenen Walter Benjamin mit inquisitorischem Gestus, in welcher Disziplin er eigentlich arbeite: Historiker? Kunsthistoriker? Zionist? Architekt? Marxist? Theologe? Von allem ein bisschen, antwortet, eher ratlos als großspurig, Walter Benjamin in Régis Debrays Libretto.

Über die Undurchhörbarkeit der Katastrophe

15.04.16 (Hans-Jürgen Linke) -
Uraufführung der Oper „Benjamin, dernière nuit“ von Régis Debray und Michael Tabachnik in Lyon. Heimatlosigkeit hat viele Erscheinungsweisen, Disziplinlosigkeit kann eine davon sein. In der Oper „Benjamin, dernière nuit“ fragen die Mandarine der Frankfurter Schule, angespornt von Max Horkheimer, den getriebenen Walter Benjamin mit inquisitorischem Gestus, in welcher Disziplin er eigentlich arbeite: Historiker? Kunsthistoriker? Zionist? Architekt? Marxist? Theologe? Von allem ein bisschen, antwortet, eher ratlos als großspurig, Walter Benjamin in Regis Debrays Libretto.

Mit den Träumen auf der Suche nach der Realität – und umgekehrt – Bohuslav Martinůs Oper „Juliette“ am Theater Bremen

02.04.14 (Ute Schalz-Laurenze) -
Mit Bohuslav Martinůs „Juliette“ zeigt das Theater Bremen ein geheimes „Lieblingsstück von vielen Regisseuren und Dirigenten“, wie der Dramaturg Ingo Gerlach sagte. Dass die Oper, die im Untertitel „La clé des songes“ heißt, ein zu Unrecht unterschätztes Werk ist, davon konnte die begeistert angenommene Premiere in jeder Hinsicht überzeugen.
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