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Alle Artikel kategorisiert unter »Jüdisches Leben in Deutschland«

Tradition der Erneuerung: Assaf Levitin ist der erste liberale Reform-Kantor in Hamburg nach der Shoah

09.08.22 (Ralf-Thomas Lindner) -
Die Zerstörungswut der Nazis im zweiten Weltkrieg wirkt unübersehbar bis in unsere Tage nach. In Hamburg ist dem Krieg unter anderem die jüdische Reformsynagoge zum Opfer gefallen. 2016 wurde diese liberale Gemeinde wieder neu gegründet und befindet sich im Aufbau. Assaf Levitin ist hier seit Anfang Juni nun der erste liberale Reform-Kantor in Hamburg nach der Shoah.

Die Sichere, der Feinsinnige, der Exklusive: Der 18. Operetten-Workshop Junge Dirigenten in der Musikalischen Komödie Leipzig

10.01.22 (Roland H. Dippel) -
„Geisterkonzert“ trifft es nicht ganz: Ein Name für die Veranstaltungsmodalitäten des 18. Operetten-Workshops muss noch erfunden werden. Wie bezeichnet man eine konzertante Aufführung ohne Frack und Abendkleid, ohne öffentliche Ankündigung und ohne Publikum? Die drei Stipendiat*innen vom Forum Dirigieren des Deutsches Musikrats erlebten in der Musikalischen Komödie Leipzig bei den Proben zu Walter Kollos „Jettchen Gebert“ eine abenteuerliche Kette von Ausnahmesituationen, bedingt durch die Schließung aller Kultur-Einrichtungen im Freistaat Sachsen bis 14. Januar. Nicolò Foron, Annalena Hösel und Friedrich Praetorius wird so schnell nichts mehr erschüttern. Sie sind jetzt um einige Erfahrungen und Glücksmomente reicher. Roland H. Dippel besuchte am 7. Januar die Generalprobe.

Politisch motivierte Kammeroper: „Undzer Shtetl brent“ in Köln

05.12.21 (Roland H. Dippel) -
Musikdebatte Köln meldet sich mit der Uraufführung der Kammeroper „Undzer Shtetl brent“ in der Trinitatiskirche zurück. Christian von Götz und Ralf Soiron erarbeiteten mit Vertonungen und Improvisationen über Poeme des jüdischen Liedkomponisten Mordechai Gebirtig ein packendes, weil bohrendes Erinnern ohne sentimentale Ausflüchte.
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