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Alle Artikel kategorisiert unter »Jürgen R. Weber«

In Bonn: Familie „Karl Marx in London“ von Jonathan Dove und R. Weber uraufgeführt

12.12.18 (Joachim Lange) -
Karl Marx (1818-1883) ist eine Ikone. Für seine Anhänger. Aber auch für seine Gegner. Schon, weil der Rauschebart auf den ersten Blick wiedererkennbar ist. Zu seinem 200. Geburtstag haben die Chinesen seiner Geburtsstadt Trier ein kolossales Denkmal zukommen lassen. Mit dem die Trierer erstmal klarkommen müssen. Der „Nischel“ in Chemnitz ist schon weltberühmt. Seit kurzem (leider) als Demo-Hintergrund noch berühmter. Über die allfälligen TV-Reminiszenzen zu Marx’ 200. Geburtstag lässt sich (Mario Adorf hin oder her) trefflich streiten.

„Don Giovanni“, Kollege von Harvey Weinstein?– Opernprojekt an der Musikhochschule Lübeck

12.06.18 (Arndt Voß) -
In Lübeck tagte vom 7. bis 9. Juni 2018 der Deutsche Bühnenverein. Seine Jahreshauptversammlung begleitete nicht nur das städtische Theater u.a. mit Schrekers „Der ferne Klang“ und Verdis „Otello“, auch die Musikhochschule Lübeck, kurz MHL, produzierte sich. Sie zog ein Projekt vor, das ursprünglich für einen späteren Temin geplant war. Eine etwas andere Version des „Don Giovanni“ sollte es werden.

„Faust“ im Psychorausch – Musiktheaterprojekt an Lübecks Hochschule

17.01.18 (Arndt Voß) -
„Faust – ein Singspiel“ nannte die Musikhochschule Lübeck (MHL) ihr neuestes Praxisprojekt für und mit Studenten, die „das Große aller Zeiten“ auf die Bretter, „die die Welt bedeuten“, bringen wollen. Schiller steht für die allbekannten Worte Pate und der Hamburger Film- und Opernregisseur Jürgen R. Weber dafür, dass das Projekt spannend umgesetzt wurde. Seit Oktober letzten Jahres ist er an der Trave als Dozent mitverantwortlich für die Ausbildung in der Opernsparte und legte mit seinem „Faust“ seine erste Regiearbeit in Lübeck vor.

Der andere abgeschlagene Kopf in der Oper – Rezniceks „Holofernes“ in Bonn

31.05.16 (Peter P. Pachl) -
Nach Richard Strauss' „Salome“ wartete mit Emil Nikolaus von Rezniceks Oper „Holofernes“ eine weitere Dramenvertonung mit der Attraktion eines abgeschlagenen Kopfes auf. Wie Strauss das Drama von Oscar Wilde als Operneinakter, so hat sich Reznicek für seinen Zweiakter Hebbels erstes Drama verkürzt und musikalisch komprimiert.

Die Jagd nach dem Glück mit großen Sexten – Walter Braunfels’ Grillparzer-Oper „Der Traum ein Leben“ in Bonn

31.03.14 (Peter P. Pachl) -
In der inneren Emigration entstand in den Jahren 1934 bis 1937 die Oper „Der Traum ein Leben“ des verfemten Komponisten Walter Braunfels. Anlässlich der späten szenischen Uraufführung, 2001 in Regensburg, hatte Juan Martin Koch in der nmz prognostiziert, „dass hier ein wichtiges Stück Musiktheater des 20. Jahrhunderts möglicherweise im 21. endlich angekommen ist und – weitere und weitergehende Regieanstrengungen vorausgesetzt – vor einer Renaissance stehen könnte“. Diese Anstrengungen hat nunmehr das Theater Bonn in besonders hohem Maße erfüllt.
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