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Alle Artikel kategorisiert unter »Max An«

Unverwüstlich – Die „Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán in Halberstadt

02.01.23 (Joachim Lange) -
Wenn schon die Ouvertüre der „Csárdásfürstin“ eine Dosis Pusta- beziehungsweise Ungarnklischee verströmt, dann steht hier keineswegs eine heute so übereifrig kritisierte „kulturelle Aneignung“ ins Haus. Emmerich Kálmán (1882-1953) war Ungar. Neben Franz Lehár, einer der Begründer und Protagonisten der sogenannten silbernen Operettenära. Da er 1882 in Siófok geboren wurde, war er sogar ein original k.u.k. also ein österreich-ungarisches Gewächs. Von seinen zahlreichen Operetten gehören die „Csárdásfürstin“ (1915) und „Gräfin Mariza“ (1924) zum Tafelsilber des Operettenrepertoires.

Wette als Paartherapie – Mozarts „Così fan tutte“ am Nordharzer Städtebundtheater

20.06.22 (Joachim Lange) -
In Halberstadt und Quedlinburg gibt es eine recht moderne Version von Mozarts „Così fan tutte“, findet unser Kritiker Joachim Lange. Diese komische Oper des Komponisten, der „menschliche Wahrheiten zu komponieren“ verstand, entpuppt sich als Gefühlsexperiment unter Laborbedingungen, die so ins Bild zu gesetzt wird, dass es heute passt.

Three Ladies und ein Mann: Die flotten Weiber von Halberstadt

11.10.20 (Roland H. Dippel) -
Spieloper ist heutzutage ein schwieriges Genre. Das Nordharzer Städtebundtheater revidiert bei der Premiere von Otto Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“ nach Shakespeares Komödie einige Vorurteile gegenüber der komisch-phantastischen Oper auf den Text Salomon Mosenthals für die Berliner Hofoper 1849. Dabei zeigt es kräftige Komödiantik und bietet eindrucksvoll passgenaue Besetzungen.

Phänomenale Küsterin – „Jenufa“-Premiere in Altenburg

08.02.16 (Roland H. Dippel) -
Manchmal gewinnen Produktionen mit der Zeit Dichte und Format. Theater und Philharmonie Thüringen bringen Erstvorstellungen in den beiden Theaterstädten Gera und Altenburg abwechselnd heraus. Bei „Jenufa“ zog Altenburg nach und hatte den Qualitätsjoker. GMD Laurent Wagner war im Graben bei Janacek weitaus agiler als kürzlich bei „Rigoletto“, das Ensemble erreicht geschlossen Höchstform in der Inszenierung von Generalintendant Kay Kuntze. Anerkennung und Chapeau für das Fünfspartentheater mit seinen (noch?) 77 Orchestermusikern. Langer, herzlicher Beifall mit Nachdruck.
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