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Alle Artikel kategorisiert unter »Mirella Hagen«

Die destruktiven Helden Richard Wagners – Eine „Ring-Trilogie“ von Tatjana Gürbaca im Theater an der Wien

05.12.17 (Frieder Reininghaus) -
Es sei, sagte Roland Geyer, der Intendant des Hauses, das „größte Unterfangen seit der Wiedereröffnung des Theaters an der Wien im Jahr 2006“. Allen Beteiligten war klar, dass sie mit diesem großformatigen Projekt ziemlich viel riskierten: Es setzte das Seziermesser an die Partituren, die der nach wie vor zahlenmäßig großen, im Opernbetrieb einflussreichen und gut organisierten Wagner-Gemeinde als sakrosankt gelten.

Wer legt wen ‘rein? – René Jacobs dirigiert Antonio Salieris „Falstaff“ im Theater an der Wien

14.10.16 (Frieder Reininghaus) -
Dass Antonio Salieri nicht einmal mutmaßlich der Mörder Mozarts gewesen sein dürfte, hat sich inzwischen selbst unter den harthörigsten Freunden der „klassischen Musik“ herumgesprochen (das große Genie im extrem kleinen Körper hat sich selbst ruiniert). Und längst ist der Bann gebrochen, der mehr als hundert Jahre lang über dem großen Opernkomponisten Salieri zu liegen schien.

Krokodil-Nachwuchs auf dem Alexanderplatz – „Siegfried“ bei den Bayreuther Festspielen

31.07.15 (Peter P. Pachl) -
Im Sonderpostamt auf dem Bayreuther Festspielhügel werden zwei Sonderstempel angeboten, einer zu „Tristan und Isolde“ und einer zur Kinderoper „Parsifal“. Besonderer Beliebtheit erfreut sich dort die Sonderbriefmarke von Pina Bausch, zitiert doch Frank Castorfs Inszenierung des „Siegfried“ mit den Krokodilen Pina Bauschs „Keuschheitslegende“.

Übergangsgesellschaft Ost-Berlin – New York – „Götterdämmerung “ bei den Bayreuther Festspielen

02.08.14 (Peter P. Pachl) -
Das Festspielhaus in Bayreuth galt lange Zeit als ein Weiheort und ist für Viele auch heute noch eine Kultstätte. Im zweiten Aufzug der „Götterdämmerung“ sind in Wagners Original drei Weihesteine für die Götter sichtbar. Frank Castorf ließ sich von seinem Bühnenbildner Aleksandar Denić für den letzten Teil der „Ring“-Handlung eine Kult- und Weihestätte in die Nische einer Häuserwand bauen, die hinter Gitterschiebtür als schriller Woodoo-Weiheort alten und neuen Sakralkitsch, bis hin zum laufenden kleinen TV, beherbergt.
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