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Alle Artikel kategorisiert unter »Neue Vocalsolisten«

Die Glorreichen Sieben

30.05.22 (nmz-red) -
Die Neuen Vocalsolisten werden als erstes Ensemble überhaupt mit dem Premio della critica musicale „Franco Abbiati” 2022 ausgezeichnet. Der wichtigste Kritikerpreis Italiens wird am 5. Juni 2022 in Bergamo verliehen. Erst 2021 wurden sie mit dem Silbernen Löwen der Biennale di Venezia für ihre großen Verdienste um die Vokalmusik der Gegenwart geehrt. Der Abbiati-Preis wird seit 2007 vom italienischen Kultusministerium unterstützt und steht seit 2008 unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Republik Italien.

Am Rande der (Un-)Spielbarkeit

14.04.21 (Dirk Wieschollek) -
Verblüffend, mit welcher Schlagzahl das Label bastille musique mitten in der Pandemie ein diskografisches Highlight nach dem anderen veröffentlicht: …

ABM für Neue Vocalsolisten

29.01.21 (Rainer Nonnenmann) -
Musik als soziale Kunstform ist gegenwärtig tot. Normalerweise musiziert man gemeinsam, versammelt sich als Publikum, stellt zusammen Stille und Konzentration her, hört und sieht den Musizierenden zu, spendet Beifall und tauscht sich über das Erlebte aus. Doch wie lässt sich dieses lebendige Resonanzmodell zu Zeiten Corona-bedingter Veranstaltungsverbote retten?

Über-Performativ und reichlich weiblich

07.03.17 (Andreas Kolb) -
Stuttgarts größtes Festival für Neue Musik nennt sich Eclat, hätte aber dieses Jahr auch den Titel „Plädoyer für selbstbewusste Komponistinnen“ tragen können: Als ein solches hatten die künstlerischen Leiterinnen Christine Fischer und Lydia Jeschke das Programm der beiden ersten Tage konzipiert. Jung, weiblich, und visuell – das waren drei Gemeinsamkeiten, dennoch hätten die acht ersten Konzerte aus weiblicher Feder unterschiedlicher nicht sein können. Einzig der Hang zum Über-Performativen, zum Konzept, kurz zu einer Gehaltsästhetik ganz im Sinne eines Harry Lehmann, war ihnen gemeinsam.

Über-Performativ und reichlich weiblich – Das Festival Eclat in Stuttgart am ersten Februarwochenende

06.02.17 (Andreas Kolb) -
Stuttgarts größtes Festival für Neue Musik nennt sich Eclat, hätte aber dieses Jahr auch den Titel „Plädoyer für selbstbewusste Komponistinnen“ tragen können: Als ein solches hatten die künstlerischen Leiterinnen Christine Fischer und Lydia Jeschke das Programm der beiden ersten Tage formuliert. Jung, weiblich, und visuell – das war ein gemeinsamer Tenor, dennoch hätten die acht ersten Konzerte aus weiblicher Feder unterschiedlicher nicht sein können. Einzig der Hang zum Über-Performativen, zum Konzept, kurz zu einer Gehaltsästhetik ganz im Sinne eines Harry Lehmann, war ihnen gemeinsam.

Lesarten der Landesgeschichte: Christoph Ogiermanns „Selbstermächtigungsgesetze“ im Stuttgarter Haus der Geschichte

Demokratisierung und Bürgerbeteiligung sind Stichworte, die gerade in Stuttgart neuerdings alle im Munde führen. Christoph Ogiermanns Aufführung mit 100 Schülern im Haus der Geschichte versteht sich – so die Ankündigung – als „ein mit multiplen Klängen aufgeladener künstlerischer Kommentar zur jüngsten Geschichte der Menschen unseres Landes“.

Sänger als Zeitungsjungen? Zum achten Mal Olaf Nicolais „Escalier du chant“ in der Pinakothek der Moderne

Zwölf Mal im Jahr, jeweils am letzten Sonntag im Monat, wird die große Freitreppe der Pinakothek der Moderne in München zur Bühne. Die Idee hatte der Künstler Olaf Nicolai, der einmal über die Poetik der Wiener Gruppe promoviert hat: Nicolai arbeitet zwischen den Genres, in diesem Fall Architektur und Musik. Er fragte sich, wie sich der Raum der von Stephan Braunfels erbauten Pinakothek nutzen ließe, ohne der Kunst Konkurrenz zu machen. Insgesamt zwölf Komponisten hat Nicolai eingeladen, kurze Werke für die Neuen Vocalsolisten zu schreiben, und zwar ausgehend von aktuellen Ereignissen. Der Sänger als Zeitungsjunge? Zu Beginn des achten Programms konnte der Eindruck durchaus entstehen.

Eine schrecklich nette Familie: Die Neuen Vocalsolisten in Oscar Strasnoys Kammeroper „Geschichte“ in Stuttgart

29.07.11 (Verena Großkreutz) -
Nach den Wurzeln seines Schreibens forscht der Dichter Witold Gombrowicz in der Kammeroper „Geschichte“ von Oscar Strasnoy. Diese war jetzt im gut besuchten Stuttgarter Theaterhaus in einer Produktion von Musik der Jahrhunderte mit den Neuen Vocalsolisten, die das Werk 2004 auch uraufgeführt hatten, zu sehen.
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