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Alle Artikel kategorisiert unter »Nigel Lowery«

Keine Hilfe von der Enterprise – Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ in Mannheim

30.10.18 (Joachim Lange) -
Als Nigel Lowery vor vier Jahren in Halle zu den Händelfestspielen ästhetisch frech und politisch hintersinnig Händels „Arminio“ inszenierte, da baute er ein berühmtes Zitat aus den „Meistersingern“ ein. Den „Habt Acht!“ Appell des Schusterpoeten brachte er auf einem Zwischenvorhang gegen aktuelle Angriffe auf das finanzielle Fundament der Theaterlandschaft in Stellung. Weil davon beim Barockmeister aus Halle natürlich keine Silbe steht, löste das eine heftige Debatte im Publikum aus. Wer das auch als ein Versprechen des Briten auf subversive komplette „Meistersinger“ aus seiner Hand auffasste, der konnte jetzt vier Jahre später nach Mannheim pilgern, um es sich einlösen zu lassen.

Illusion des sicheren Lebens – Augsburgs Oper überzeugt mit „Tosca“ im Ausweichquartier

30.10.16 (Wolf-Dieter Peter) -
Im Mai saßen Intendantin Juliane Votteler als Dramaturgin und Regisseur Nigel Lowery in einer Endbesprechung zur „Tosca“-Neuinszenierung in der jetzigen Spielzeit. Votteler wurde zu einer „Rauch-Probe“ auf die Bühne gerufen – und kam mit der Botschaft zurück: Das Opernhaus muss wegen längst bekannter Mängel geschlossen und generalsaniert werden (siehe Artikel in der aktuellen NMZ-Druckausgabe). Mit „Tosca“ lud die Oper nun erstmals in das Ausweichquartier Schwabenhalle auf dem Messegelände.

Vier Regisseure für „Hoffmanns Erzählungen“: Neustart an der Oper Wuppertal

Mit einem fulminanten Premieren-Wochenende hat sich die Oper Wuppertal in der nordrhein-westfälischen Szene zurückgemeldet. Erst war die Video-Oper „Three Tales“ von Beryl Korot und Steve Reich zu erleben, tags darauf „Les Contes d’Hoffmann“ von Jacques Offenbach – Wuppertals Premieren-Publikum zeigte sich begeistert von diesem Neustart.

Post-traumatische Zustände: Nigel Lowerys düstere „Freischütz“-Deutung am Stadttheater Gießen

18.09.12 (Hans-Jürgen Linke) -
Ist Max schuldfähig? Der Mann im weißen Kittel will ihn noch für ein Jahr in der Geschlossenen Abteilung stationär behalten, dann sollte er keine Gefahr mehr für die Öffentlichkeit sein. Das Mädchenschul-Massaker, das während des Freikugelgießens als Schwarzweißfilm auf dem Gazevorhang zu sehen ist, war wohl eher eine Übersetzung von Webers apokalyptischer Wolfsschlucht-Musik in heutige Bilder.
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