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Alle Artikel kategorisiert unter »Orchester der Deutschen Oper«

Abrutschgefahr in bunte Gummilatschen-Diktatur – „Die Meistersinger von Nürnberg“ an der Deutschen Oper Berlin

13.06.22 (Dieter David Scholz) -
Ein „unbeschreiblich nichtssagendes, szenisch unbeglaubigtes Tohuwabohu“, sieht unser Kritiker Dieter David Scholz. Die Inszenierung sei „voller regielicher Mätzchen, dramaturgischer Ungereimtheiten und reichlich Leerlauf (Langeweile), trotz Aktionismus der Personenführung im ermüdend nüchternen Bühnenbild.“

Die Vernunft hat keine Chance – Verdis „Les vêspre siciliennes“ an der Deutschen Oper Berlin

21.03.22 (Joachim Lange) -
Die Deutsche Oper Berlin, Oliver Py und Grand Opéra passen eigentlich ganz gut zusammen. Mit dem Genre hat das Haus Erfahrung und auch die nötigen Ressourcen dafür. Und der Franzose Olivier Py war schon sowohl mit Verdi als auch mit Grand Opéras (wie Meyerbeers „Les Hugenotes“, Halévys „La Juive“ und an der Deutschen Oper mit Meyerbeers „Le Prophete“) erfolgreich.

Wir spielen – Wagners „Das Rheingold“ in der Deutschen Oper Berlin

13.06.21 (Peter P. Pachl) -
Der neue „Ring“-Zyklus an der Deutschen Oper Berlin sollte sich ursprünglich kontinuierlich vom Vorabend bis zum dritten Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“ aufbauen. Situationsbedingt war die „Rheingold“-Premiere entfallen und wurde – ziemlich genau vor einem Jahr – durch eine, wie nun festzustellen, der Regiearbeit von Stefan Herheim nicht unverwandte, verkürzte Inszenierung von Neill Barry Moss auf dem Parkdeck der Deutschen Oper ersetzt.

Unentschieden – Massenets „Don Quichotte“ an der Deutschen Oper Berlin

01.06.19 (Peter P. Pachl) -
Jules Massenets knapp dreißig Opern erfreuen sich unterschiedlicher Beliebtheit. Sein letztes großes Bühnenwerk „Don Quichotte“, 1910 in Monte Carlo uraufgeführt, wurde im vergangenen Dezennium in Braunschweig sowie an mehreren Bühnen in Nordrhein-Westfalen realisiert. Die Bregenzer Festspiele haben es für diesen Sommer im Rahmen ihrer Opernraritäten im Großen Festspielhaus angekündigt. Rar hatte sich Massenets Oper jedoch in Berlin gemacht, wo zuletzt Götz Friedrich im Jahre 1971 an der Komischen Oper eine bahnbrechende Interpretation geschaffen hatte.

Redundante Choreographie-Inszenierung – Meyerbeers „Le Prophete“ an der Deutschen Oper Berlin

28.11.17 (Peter P. Pachl) -
Bereits beim ersten Blick auf die offene Bühne mit diversen Plattenbauten-Prospekten wird klar, dass die Handlung von Meyerbeers Grand Opéra, um 1530 in den Niederlanden und im westfälischen Münster spielend, in der Berliner Neuinszenierung an die Gegenwart herangerückt und hier auch verortet wird.
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