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Alle Artikel kategorisiert unter »Paul Lovens«

Intuitive Zusammenarbeit von Ebenbürtigen

26.10.19 (Hans-Jürgen Linke) -
Ein Dreiländereck ist ja wohl das Mindeste. Nicht, um ständig auf der Flucht sein zu können, sondern um gewisse Freiheiten zu haben und bei Bedarf nutzen zu können. Paul Lovens, geboren 1949 in Aachen, hat dort, im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen, nahe der belgischen und der niederländischen Grenze, seine „homebase“ nie aufgegeben: eine nicht sehr große, aber ungemein geschichtshaltige und inhaltsreiche Wohnung. Obwohl er auch in Genua und in Berlin gelebt hat und inzwischen auch in Nickelsdorf im Burgenland. Obwohl er sowieso ständig in Bewegung ist, auf Tournee mit einer seiner langlebigen Bands. Oder als Herbeigelockter zu Projekten mit Musikern, mit denen zu spielen ihm selbst nicht ohne Weiteres eingefallen wäre.

Heißer Geist der Utopie bei der 36. Ausgabe der „Konfrontationen“ in Nickelsdorf

22.07.15 (Holger Pauler) -
Der Kontrast hätte nicht größer sein können: Während wenige hundert Meter weiter im benachbarten Ungarn wieder Grenzzäune errichtet werden, machten es sich die 36. Konfrontationen im burgenländischen Nickelsdorf wie gewohnt zur Aufgabe, nicht nur über musikalische Grenzen zu springen oder sie einzureißen. Nein, sogar an die Solidarität der Festivalgäste wurde appelliert: „No borders, no nations, no seat reservations“, stand auf einem Plakat, das sich nicht nur an die ungarischen Nachbarn richtete, sondern auch die Konzertbesucher ermahnte, nicht schon am frühen Morgen einen Teil ihrer Energie dafür zu verbrauchen, die besten Sitzplätze mit Handtüchern zu reservieren: Welch ein Antagonismus bei einem Festival, das sich dem Geist der Utopie verpflichtet fühlt, dessen Gäste diesem Geist allerdings nicht immer folgen wollen.

Babylonisches Klanggewitter

04.12.12 (Reiner Kobe) -
Wollten die diesjährigen Donaueschinger Musiktage „Akzentuierungen und Interdependenzen von Musik und Maschine“ aufzeigen, so galt diese Devise für die integrierte NOWJazz Session erst recht: „mostly british“, so das Thema, machte mit der Improvisationsszene Großbritanniens bekannt. Dort wurden vor einem halben Jahrhundert entscheidende Wegmarken des europäischen Jazz gesetzt.

Erstes Berliner „Echtzeitmusiktage“- Festival beginnt heute

08.09.10 (Stefan Pieper) -
Nicht zuletzt der Firma Minimax sind die Veranstalter der Berliner Echtzeitmusiktage zu Dank verpflichtet – denn nur durch deren Produkte lässt sich eine der Kompositionen realisieren, die heute Abend im Kulturzentrum Sophiensaal das Festival eröffnet: „MM Schäumend – Finale für 15 Handfeuerlöscher“ nennt sich ein szenisches Konzert des schwedischen, seit 1968 in Berlin lebenden Klangkünstlers Sven Ake Johansson – ein spektakuläres Finale des Eröffnungsabends ist sicher vorprogrammiert! Und auch Johanssons weitere Programmpunkte zu diesem Anlass versprechen kreative Grenzgänge auf ungewöhnlicher Materialgrundlage. Etwa „Tüüt - Live“ – ein Hörstück „mit den gewöhnlichsten Autohupen des ausgehenden 20. Jhd.“, sowie eine „Kartonsymphonie“ für 22 SpielerInnen und Pappkartons auf Beckenständer – ebenfalls eine Uraufführung des seit 1968 in Berlin lebenden Musikers, Poeten und bildenden Künstlers.
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