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Alle Artikel kategorisiert unter »Richard Furman«

Warten auf Anatol – Die Oper Magdeburg glänzt mit Samuel Barbers Oper „Vanessa“

21.01.19 (Joachim Lange) -
„Vanessa“ – das klingt irgendwie nach einem Illustriertentitel. Oder nach Hollywood. Bei der regieführenden Intendantin der Oper Magdeburg Karen Stone und ihrem Ausstatter Ulrich Schulz sieht es auch etwas danach auch. Vanessa ist die Frau, um die der Amerikaner Samuel Barber (1910-1981) eine Oper geschrieben hat. Seit ihrer Uraufführung an der MET 1958 hat sie den Kanon des Genres im 20. Jahrhundert zwar nicht revolutioniert, aber sich widerstandslos ganz gut einfügt. Die Rubrik, in der es um scheiternde Beziehungen und geheime Obsessionen geht, ist ja ohnehin beliebig erweiterbar. Das Libretto für Barbers einzige Oper schrieb sein Lebensgefährte Gian Carlo Menotti (1911-2007). Selbst Opernkomponist, hat er schon von daher ein gewisses Feeling für eine operntaugliche Story.

Oper Magdeburg eröffnet Spielzeit mit Wagners „Walküre“

12.09.18 (Joachim Lange) -
Nur einen Teil aus Richard Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ auf den Spielplan zu setzten, hat etwas von „ein bisschen schwanger“. Aber wenn man es dann schon mal macht, so wie jetzt die Oper in Magdeburg zum Spielzeitauftakt, dann bietet sich dafür die „Walküre“ noch am ehesten an. Das „Was-bisher-geschah“ (und zwar im „Rheingold“ und in der Zeit zwischen Einzug der Götter und „Walküre“) wird hier nämlich ohnehin ausführlich erzählt.

Fidelios enttäuschter Blick auf die Vergangenheit – Beethovens Freiheitsoper im Theater Hagen

Zu Beginn der Ouvertüre sitzt eine ältere Dame auf der Bühne in nachdenklicher Pose. Ihr introvertierter Blick geht nach innen, richtet sich auf die Vergangenheit. Erinnerungen werden wach. Es sind die Geschehnisse von einst, als Leonore alias Fidelio einen Gefangenen vor dem sicheren Tod im Kerker des Despoten Don Pizarro gerettet hat. Die ältere Dame ist diese Leonore. Und mit ihr beginnt die Inszenierung von Beethovens Freiheits-Oper am Theater Hagen.

Das lange Warten auf Anatol – Am Theater Hagen geht die Reihe mit amerikanischen Opern erfolgreich weiter

Das Theater Hagen überrascht doch immer wieder. Und zeigt sich konsequent in seinem Engagement für die amerikanische Oper! Vieles gab es da in den letzten zehn, zwölf Jahren zu sehen und zu hören: neben Klassikern wie Kurt Weills „Street Scene“ und Leonard Bernsteins „West Side Story“ unter anderem Raritäten wie William Bolcoms „A View from the Bridge“, André Previns „Endstation Sehnsucht“ und zuletzt (vor drei Jahren) Carlisle Floyds „Susannah“. Jetzt steht Samuel Barbers „Vanessa“ auf dem Spielplan – und damit kann das Haus wieder einmal punkten!
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