Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Robert Lehmeier«

Falsche Fassung für die richtige Idee – „Fidelio“ am Theater Chemnitz

31.05.19 (Roland H. Dippel) -
Im Vorfeld der Feierlichkeiten zu Ludwig van Beethovens 250. Geburtstag im Jahr 2020 häufen sich schon diese Spielzeit die „Fidelio“-Produktionen. An den Theatern in Görlitz, Radebeul, Osnabrück und seit letztem Wochenende Chemnitz fanden Premieren der einzigen Oper Beethovens statt. In der „Stadt der Moderne“ offenbarten sich einmal mehr deren heikle Anforderungen zwischen Form und menschlicher Botschaft. Noch schwerer als die Bestätigung des ihr in der Wirkungsgeschichte zugewiesenen Nimbus einer Apotheose der Freiheit ist die kritische Auseinandersetzung. Diese Erfahrung machten auch der Regisseur Robert Lehmeier und das Ensemble der Oper Chemnitz mit einer zwiespältigen Gesamtleistung, analysiert Roland H. Dippel.

Wenn Blütenträume welken – Oper Chemnitz bringt mit den „Südseetulpen“ von Benjamin Schweitzer eine Operette zur Uraufführung

16.01.17 (Joachim Lange) -
Die Operette ist ein Phänomen: quicklebendig und totgesagt zugleich. Mit einer Phalanx von immer wieder gespielten, vom Publikum geliebten Prachtstücken einerseits. Als Genre ohne Nachwuchs an Novitäten andererseits. Die Königsdisziplin des Musiktheaters, die Oper, kann sich immerhin zugutehalten, dass es nach wie vor Neuheiten gibt. Weniger als früher, da Oper ein fast ausschließlicher Uraufführungsbetrieb war, aber auch nach Strauss, Schostakowitsch oder Britten. Meistens als gefeierter Erfolg. In Ausnahmefällen gar als Bereicherung des Repertoires – Aribert Reimanns „Lear“ oder etliche Werke von Hans-Werner Henze belegen das.

Operette sich wer kann! Robert Lehmeier ruiniert in Mainz die „Fledermaus“

29.01.09 (Andreas Hauff) -
Die „Fledermaus“ gilt eigentlich als unverwüstlich. Charme und Witz von Johann Strauß’ beliebtester Operette, meint man, sind nicht kaputtzukriegen. Doch Robert Lehmeier, bekannt geworden durch die Berliner Inszenierungen „Angela - eine Nationaloper“ und die schwule Version von Mozarts „Cosi fan tutte“, gelingt es am Staatstheater Mainz tatsächlich, das Stück gegen die Wand zu fahren.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: